Evangelische Kirchengemeinde Hiesfeld - leben & erleben

Konfirmation

Typisch für das protestantische Selbstverständnis: Die Konfirmation bekräftigt die Annahme des Gläubigen durch Gott. Die Konfirmation erfreut sich als Fest auch heute großer Beliebtheit.

Schon in der Taufe ist die Annahme des Menschen durch Gott zugesprochen; mit der Konfirmation bekräftigt die Gemeinde diese Annahme. Am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben findet üblicherweise die Konfirmation statt.

Zwar gibt es für sie keinen biblischen Auftrag, auch ist sie kein Sakrament, aber sie gehört zum protestantischen Selbstverständnis. Die Jugendlichen erhalten seelsorgliches Geleit, Fürbitte und Segen. Ihr persönlicher Konfirmationsspruch - selbst ausgesucht - unterstreicht dies.

Vorbereitet auf die Konfirmation werden die Jugendlichen im Kirchlichen Unterricht, durch den sie mit den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens und mit dem Leben der Gemeinde vertraut gemacht werden.

Die Konfirmation, die im Gemeindegottesdienst vollzogen wird, berechtigt zur Teilnahme am Abendmahl und zur Wahl des Presbyteriums. Konfirmierte können außerdem Taufpatin oder -pate werden.

Quelle: ekir.de © 2005

Konfirmandenarbeit in Hiesfeld

Mädchen und Jungen, die den Kirchlichen Unterricht (KU) besuchen sind vollwertige Gemeindeglieder mit einem vollwertigen Glauben. Konfirmandinnen und Konfirmanden sind wie Erwachsene unterwegs auf ihrem Lebensweg zum Glauben. Die Themenbereiche Abendmahl, Bibel, Gebet, Gebote, Gott, Gottesdienst, Jesus, Ökumene, Kirche, Gemeinde, Heiliger Geist und Taufe bilden neben anderen im Dialog mit den Jugendlichen zu erarbeitenden Themen zentrale Unterrichtsinhalte des KU.
Zur Gestaltung des KU gibt es in unserer Gemeinde bewusst verschiedene Organisationsformen, die sich auch wieder wandeln können.

Zur Zeit verläuft der KU in den einzelnen Pfarrbezirken unterschiedlich:

  • Einzel- bzw. Doppelstunden wöchentlichk - im 2. + 3. Bezirk
  • Wochenendkurse/Blockunterricht - im 1. + 2.Bezirk
  • dreitägige KU-Fahrten von Montagnachmittag bis Donnerstagnachmittag in Absprache mit den Schulen - in allen Bezirken

Zum ersten Jahr des KU gehört die regelmäßige Teilnahme

Im zweiten Jahr sollen die Mädchen und Jungen die Gottesdienste für Erwachsene und spezielle Jugendgottesdienste besuchen.

Nach der Mitgestaltung und Teilnahme am Vorstellungsgottesdienst am Ende der KU–Zeit beschließt das Presbyterium gemäß Art. 16e KO über die Zulassung zur Konfirmation der jeweiligen Konfirmandin und des jeweiligen Konfirmanden.

Außer den Pfarrerinnen und Pfarrern arbeiten geeignete Personen in der Konfirmandenarbeit mit. Ihnen wird Fortbildung im Bereich des KU ermöglicht.

Die Kirchengemeinde schafft die notwendigen äußeren Voraussetzungen für eine qualifizierte Konfirmandenarbeit, stellt zweckmäßig eingerichtete Räume, ausreichend Unterrichtsmaterial für eine vielgestaltige Arbeit mit Jugendlichen sowie notwendige finanzielle Mittel für einen Erfolg versprechenden KU zur Verfügung.

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