Losung

für den 24.05.2012

Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann?

Jesaja 50,2

Gottesdienste
Gottesdienste mehr
Matthäus Konzerte
Matthäus Konzerte mehr
Kinderkirche
Kinderkirche mehr
Gemeindebrief
Gemeindebrief mehr
Service

Presbyteriumswahl 2012

Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Presbyteriumswahl 2012

Auf die zehn Presbyterinnen und Presbyterplätze bewerben sich elf Kandidatinnen und Kandidaten. Hier stellen sich unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor.

Gewählt werden für die Amtszeit 2012 bis 2016 zehn Presbyterinnen und Presbyter, sowie eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter. Da sich mit Diakon Kai Oppenberg nur ein Mitarbeiter zur Verfügung gestellt hat, gilt dieser schon als gewählt.

Es gibt keine Wahlbezirke, gewählt wird für die Gesamtgemeinde.

Auf die zehn Presbyterinnen und Presbyterplätze bewerben sich elf Kandidatinnen und Kandidaten:

Johannes Boelitz, 50 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich, eine Gemeinschaft, die so vielfältig ist, wie die Menschen, die sich der Kirche zugehörig fühlen. Sie ist eine Kirche, die nicht bevormundet, die Mut macht, auf das Engagement von Menschen angewiesen ist und zur Verantwortung erzieht.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: …auf den sonntäglichen Gottesdienst, den Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst, die Gespräche, die sich dabei ergeben, die Jugendarbeit und die offenen Türen im Advent.

Das will ich von mir einbringen: zuerst möchte ich Zeit für die Gemeinde einbringen. Im Presbyterium kann ich darüber hinaus auch mein Wissen und Kontakte für die anstehenden Bauarbeiten einbringen. Des Weiteren will ich mich dafür engagieren, dass die Kirche auch bei den anstehenden Umstrukturierungsmaßnahmen eine Kirche für die Menschen bleibt.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir eine attraktive, lebendige Gemeinschaft, in der Menschen zu unterschiedlichen Veranstaltungen zusammen kommen und in der sich Menschen finden, die bereit sind, ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen.

Manuel Busch, 34 Jahre

Die evangelische Kirche ist für mich… der Ort, Glauben und Gemeinschaft zu erLEBEN. Alle Gemeindeglieder haben die Möglichkeit, ihre Gemeinde / Kirche mitzugestalten und sich einzubringen. Ich denke, dass die Evangelische Kirche zum einen alte Traditionen bewahrt, aber auch moderne Veränderungen aufgreift und darauf reagiert. Diese Offenheit ist sehr wichtig.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: Unsere Gemeinde zeichnet sich durch gute Kinder- und Jugendarbeit aus, auf die ich nicht verzichten möchte. Auch liegen mir die Gottesdienste am Herzen. Hier kommen alle Generationen zusammen, was eine wichtige Voraussetzung für eine lebendige Gemeinde ist.

Das will ich von mir einbringen: Als Presbyter möchte ich mich weiterhin engagieren und meine Erfahrungen als Grundschullehrer und Schulleitungsmitglied einbringen. Den Umstrukturierungsprozess möchte ich weiter kreativ begleiten - etwa bauliche Änderungen an unseren Gemeindezentren. Kirchenmusik und Liturgie liegen mir sehr am Herzen, weshalb ich die Arbeit im Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik fortsetzen möchte.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir… eine lebendige Gemeinde, in der die Veränderungen, die wir zurzeit erleben, Früchte tragen. Sie ist offen und zukunftsorientiert, in ihr fühlen sich Menschen wohl. Alle Altersgruppen sind in der Gemeinde vertreten, bringen sich ein und profitieren voneinander.

Martin David, 42 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich? In der evangelischen Kirche finde ich Raum, meinen Glauben zu leben, ohne mir vorschreiben zu lassen, wie der „wahre und einzige Weg“ zu Gott zu beschreiten ist. Ich benötige Freiraum und Kreativität für meine Gedanken, um meine persönliche Beziehung mit Gott zu gestalten.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: …auf liebe Menschen, die bereit sind zuzuhören, die sich als gleichberechtigte Partner begegnen und offen aufeinander zugehen. Ein unverzichtbarer Bestandteil für die Gemeinde ist die generationsübergreifende Begegnung und das Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Gemeindemitglieder.

Das will ich von mir einbringen: Ich möchte meinen Beitrag leisten, dass die verantwortungsvolle Arbeit im Presbyterium weiterhin erfolgreich gestaltet wird. Ich verfüge über eine hohe Sozialkompetenz und bin es gewohnt, mit knappen Ressourcen kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. In meiner täglichen Arbeit im sozialen Bereich begegne ich den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen und Herausforderungen.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir, dass in unserer Kirche möglichst viele Menschen eine geistige und räumliche Heimat finden. Jeder Einzelne - ob jung oder alt, ob alleine oder mit Familie - soll hier eine Gemeinschaft finden, die in unterschiedlichster Weise ein christliches Miteinander spürbar und lebendig machen.

Stefanie Hofmann-Kell, 42 Jahre

Die evangelische Kirche ist für mich… wie ein Raum für meinen Glauben. Er war immer da. Doch es gab Zeiten, da habe ich nur ab und zu hineingeschaut. Heute fühle ich mich sehr wohl in diesem Raum, richte mich mehr und mehr ein. Ich schätze seine starken Wände, die mich schützen, seinen warmen Boden, der mich trägt und seine hohen Fenster und Türen, die mir viel Luft und Licht schenken.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: Die große Altersspanne, die ich unmittelbar vor dem Gottesdienst in der Kirche beobachte. Babys, Kinder, Konfirmanden, die Eltern- und Großelterngeneration. Alle versammeln sich, fühlen sich in der Gemeinde aufgenommen und angesprochen. Es ist nur eine Momentaufnahme, aber sie gibt mir ein warmes Gefühl davon, wie unser Miteinander gewollt ist.

Das will ich von mir einbringen: Gestaltend und vermittelnd – so möchte ich mich einbringen; Wie in meinem beruflichen Alltag als Hauptschullehrerin mit großer Bandbreite an Erwartungen und Bedürfnissen. Durch mein ehrenamtliches Engagement stellte ich fest, dass Schule und Kirche als Orte des Lebens viel gemeinsam haben. Daher hoffe ich, einen positiven Beitrag leisten zu können.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir… dass Offenheit und Interesse die Begegnungen in und mit unserer Kirche prägen.

Alexandra Hortmann, 45 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich, so etwas wie meine Insel, auf die ich regelmäßig kommen kann, um meinen Alltag hinter mir zu lassen. Meinen Kopf kann ich dort frei machen und wieder Kraft schöpfen, mit Gebeten, einer guten Predigt und vielen Liedern.

 

Darauf möchte ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: In der Kirche möchte ich vielen, unterschiedlichen Menschen begegnen und auch dort weiterhin die Möglichkeit haben, mich mit ihnen austauschen zu können, andere Meinungen zu erfahren und gemeinsam Veränderungen zu gestalten.

 

Das will ich von mir einbringen: Die Veränderungen des Gemeindezentrums Hürth-Mitte, möchte ich mit begleiten und dem anstehenden Umbau zu einem guten Ergebnis, in ökologischer und ästhetischer Sicht, verhelfen. Gerne unterstütze ich auch weiterhin unsere Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt Gemeindezeitung und möchte damit viele Menschen erreichen und informieren.

 

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir freundliche und attraktivere Räume für viele Menschen, die zu uns kommen. Oft reicht der Platz nicht aus und es ist schade, wenn Gemeindemitglieder gehen, weil es ihnen zu voll ist. Mit den Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren als Presbyterin gemacht habe, möchte ich mich weiterhin einbringen und Veränderungsprozesse zu Gunsten der Gesamtgemeinde mit gestalten.

Britta Katharina Kessler, 32 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich? Meine gewählte Glaubensheimat. Sie steht für mich für Offenheit und Toleranz, erlaubt Freiheit im Denken und bietet die Möglichkeit, Herz und Verstand miteinander in Einklang zu bringen und das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten... Die immer wieder bereichernden Gottesdienste, die mir mit nachhallenden Predigten und einer Musik, die mir oftmals aus der Seele spricht und das Herz öffnet, helfen, mit Gott in Kontakt zu treten und mich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Unverzichtbar sind für mich auch die Kinderkirche und die Jugendarbeit.

Das will ich von mir einbringen... Einen wachen Verstand und klaren Blick sowie neue Ideen, z.B. im Hinblick auf die Gestaltung des Gottesdienstes oder Angebote für die Gemeinde.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir, dass sie lebendig und vielfältig bleibt und ihre Mitglieder immer wieder neue Impulse bekommen. Mehr spirituelle Angebote die junge Erwachsene ansprechen, auch solche, die (noch) keine Kinder haben.

Marco Kurthen, 34 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich: Ein Ort, meinen Glauben zu Leben, dem Alltagsstress zu entfliehen und in mich zu kehren.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: Den Zusammenhalt, das Zugehörigkeitsgefühl und das Zusammenspiel von Jung und Alt, dass sich nicht nur in dem Gottesdienst für die „Großen“ und dem Kindergottesdienst für die „Kleinen“ widerspiegelt. Das will ich von mir einbringen: Ich möchte der Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite stehen und dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. Dabei möchte ich insbesondere meine Erfahrungen aus der beruflichen Tätigkeit als Diplom Finanzwirt (Finanzbeamter bei einem Kölner Finanzamt) in die Arbeit mit einbringen, als Vater einer dreijährigen Tochter als Bindeglied zwischen Gemeinde und der evangelischen Kindertagesstätte helfen und mit anpacken, wenn beispielsweise das Erntedankfest ansteht und Tische und Bänke auf- und abgebaut werden müssen.

Für die Zukunft in meiner Gemeinde wünsche ich mir … Dass sich die Gemeinde weiterhin als eine Gemeinschaft versteht, die für jeden offen steht, der Ruhe, Hilfe oder Gesprächsbereitschaft benötigt.

Anja Krezmin, 42 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich ein Ort, der Menschen aller Altersgruppen einen sinnvollen und spirituellen Raum bieten kann. Unsere Kirche bietet die Möglichkeit aktiv als Christ zu leben. Ich habe den Raum mitzugestalten, mich mit meinen Fähigkeiten und Ideen einzubringen. Ich verstehe sie immer als einen Ort, der auf der einen Seite offen ist für Veränderungen, die die heutige Zeit mit sich bringt und auf der anderen Seite auch Achtung vor alten Traditionen hat.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: Unsere Gemeinde erlebe ich als eine lebendige, große Gemeinschaft, wo sich alle Altersgruppen in großer Zahl begegnen können. Danach habe ich in vielen Gemeinden gesucht, es hier gefunden und möchte auf keinen Fall auf die inspirierende Lebendigkeit dieser so bunten Ansammlung von Christen verzichten.

Das will ich von mir einbringen: Ich bin seit März 2011 Mitglied des Presbyteriums und engagiere mich bereits im Öffentlichkeitsausschuss, im Bauausschuss und im Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik. Schon seit ungefähr fünf Jahren hängt mein Herz besonders an der Gestaltung der Kinderkirche, und hier möchte ich auch weiterhin den Kleinen unserer Gemeinde die Geschichten der Bibel nahe bringen.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir, dass sie alle anstehenden Veränderungen und Prozesse gestärkt durchlaufen kann, und ich sie auch in der Zukunft als einen Ort von aktiven Christinnen und Christen erlebe, wo ich mich sehr freue dabei sein zu dürfen.

Dirk Schwarz, 37 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich eine Gemeinschaft von Christen, die den Mut hat sich öffentlich auch zu unbequemen Themen in unserem Sinne zu äußern, die Menschen begeistern, aber auch nachdenklich stimmen kann, sich dem Lauf der Zeit stellt, hierbei aber die Tradition beachtet.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: ich lege Wert auf einen anregenden und nachdenklichen Gottesdienst, die Kinderkiche, um die Kinder von klein auf mitzunehmen, Zusammenkunft von Gemeindemitgliedern z.B. die Familienfreizeit, einen Gemeindebrief und vieles mehr, was den Zusammenhalt und Austausch miteinander fördert.

Das will ich von mir einbringen: Seit nun einem halben Jahr bin ich (Ersatz-) Mitglied im Presbyterium unserer Gemeinde. In dieser Zeit konnte ich mich „Einarbeiten“, um die Verwaltungsstrukturen, verschiedene Ausschüsse und Aufgaben zu verstehen, um somit die vielfältigen Entscheidungen zu diskutieren und mitzutragen. Einbringen möchte ich meine Zeit und Zuverlässigkeit, um unsere Gemeinde bei der kommenden Einführung des NKF (der Kfm. Buchführung) und den Punkten, die mir in der Gemeinde wichtig sind, zu unterstützen.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir, dass die Punkte, auf die ich nicht verzichten möchte, weiterhin Bestand haben und ausgebaut werden. Insbesondere die Stärkung des Austauschs untereinander, zum Beispiel in der Form eines Gemeindefests.

Ute Schwengers-Henrichs, 44 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich… ein Ort der Rituale und Begegnungen, bei denen ich mich wohl und aufgehoben fühle. Eine Institution, die aufgeschlossen ist gegenüber der Ökumene und aktiv daran arbeitet.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: Nach meiner Konfirmation war ich oft und gern in der Gemeinde „unterwegs“. Ich besuchte regelmäßig die Teestube, die von der EvJ (evangelische Jugend) organisiert wurde und in Efferen stattfand. Ich fuhr auch bei einigen Jugendfreizeiten mit. Später war ich dann selbst Betreuerin; bei solchen Freizeiten, bei Kinderbibeltagen, Konfirmandenwochenenden und Osternächten. Und obwohl ich lange Zeit nicht in Hürth gewohnt habe und auch jetzt, da ich wieder hier lebe, gar nicht so regelmäßig in der Kirche bin, bestehen viele Verbindungen aus dieser Zeit immer noch und erleichtern mir auch neue Kontakte. Ich habe ein Gefühl der dauerhaften und stabilen Zugehörigkeit, das ich nicht missen will.

Das will ich in meine Gemeinde einbringen: Zeit, Engagement, Neugierde und Ideen.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir... viele aufgeschlossene und neugierige Menschen, die gern in einer christlichen Gemeinde leben wollen und allein dadurch die Gemeinde bereichern. Eine Kirche, die es trotz ihres hohen Alters schafft, aktuell und ansprechend für alle Altersgruppen zu sein.

Evelin Wright, 48 Jahre

Evangelische Kirche ist für mich ein Stück Heimat, nicht in einer kirchennahen Familie aufgewachsen, habe ich über Jugendarbeit Kontakt zur Kirche gefunden und mit Begeisterung Kirchentage besucht. Die Begegnungen mit anderen, (welt-)offene Diskussionen und lebendige Spiritualität dort haben meinen Wunsch mitgeprägt, mir auch beruflich Heimat in der Kirche zu suchen und Theologie zu studieren.

Darauf will ich in meiner Gemeinde nicht verzichten: … auf Menschen, mit denen man reden und feiern kann, die helfen, wenn nötig. Gemeinde bedeutet, sich als Gemeinschaft zu verstehen, die eine spirituelle Verankerung im Glauben hat und von daher einander anders begegnen kann. Als Religionslehrerin weiß ich, dass Glaube nichts Selbstverständliches ist und in Gemeinschaft zu entwickeln ist.

Von mir einbringen möchte ich offene Ohren, Herz, Stimme, Hände, Erfahrung mit religiösen Fragen und eine offene Tür im Advent. Durch meine berufliche Tätigkeit, vielfach Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen in Beratungssituationen, hoffe ich, Fähigkeiten einbringen zu können, die geeignet sind, die Gemeinde zu unterstützen.

Für die Zukunft meiner Gemeinde wünsche ich mir Mut und Fantasie für Veränderung, eine Vision von Kirche, die lebendig, ökumenisch offen und wo nötig streitbar ist, und viele, die mitmachen, damit Kirche gelingen kann!

 

06.01.2012



© 2012, Evangelische Matthäus-Kirchengemeinde Hürth – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung