"Veronika, die Kalker sind da!"
Unser Besuch in Leuthen/Schorbus vom 30.4. bis 3.5.2009
Als wir nach einer langen und staureichen Busfahrt todmüde in Schorbus
ankamen, war es schon lange dunkel. Doch die fröhlichen Gesichter der
netten Menschen, die den ganzen Abend auf uns gewartet hatten, überstrahlten
jegliche Finsternis. Sofort wussten wir: hier sind wir willkommen.
Nach einer kurzen nächtlichen Begrüßung und einer erholsamen
Nacht, erfrischt von reiner Landluft, ging es am nächsten Morgen mit einer
Stadtrundfahrt durch Cottbus weiter, wo wir einiges über Geschichte und
Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten Stadt Brandenburgs erfuhren.
Im Anschluss an ein leckeres und ausgiebiges Mittagessen auf dem Cottbuser Altmarkt
besuchten wir dann das Brandenburgische Apothekenmuseum; in dem historischen Gemäer
gibt es zwischen alten Gerätschaften und Medikamentenschachteln aus der DDR-Zeit
viel über Giftmischerei und Kräuterkunde zu lernen - auch der hauseigene
Kräuterlikör darf probiert werden.
Mit dem Kahn fuhren wir dann über die Spree zur Spreewehrmühle, wo man sich bei
Eis und Plinsen über Neuigkeiten aus den Gemeinden (und was es sonst noch zu
erzählen gab) austauschen konnte.
Samstags durften wir dann, nach einem Vormittag in den Familien, beim Frühlingskonzert
in der Kirche von Schorbus lieblichen Chor- und Geigenklängen lauschen, als die Chöre
aus Schorbus und Umgebung bekannte und weniger bekannte Frühlingslieder zum Besten gaben.
Beim Auftritt des Gospelchors konnten wir uns nicht länger zusammenreißen und sangen
einfach mit - beim abschließenden "Veronika, der Lenz ist da" durften dann alle Anwesenden
kräftig mitsingen.
Abends gab es bei leckeren Grillwürstchen und weiterhin perfektem Wetter nochmal
reichlich Gelegenheit zum Austausch, bevor wir uns dann am Sonntag nach einem gemeinsamen
Gottesdienst leider schon wieder verabschieden mussten.
Insgesamt war es ein wirklich schönes und lohnenswertes Erlebnis, wir alle hatten viel
Spaß und freuen uns schon auf den nächsten Besuch in unserer Partnergemeinde!
Marcel Rarek, Ansgar Kamphenkel und Stefan Becker