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der Gemeinde

Geschichte der Gemeinde

Geschichte der Alten Kirche

  Wer wir sind 

Als Teil der Ev. Kirche in Essen und der Ev. Kirche im Rheinland bekennen wir mit den Kirchen der Reformation, dass allein die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments Quelle und Maßstab für Glauben, Lehre und Leben ist. Wir sind des Zuspruchs Gottes gewiss wie auch seines Anspruchs auf unser ganzes Leben. Wir leben aus Gottes Vergebung und Versöhnung und bemühen uns, dem Willen Gottes in unserm Leben und Zusammenleben Raum zu geben.

Wir nehmen das vielfältige Miteinander engagierter und gleichgültiger, wohl- wollender und eher ablehnender Christen und Christinnen wahr und bejahen es im Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und gegenseitigen Unterstützung. Darum nehmen wir die unterschiedlichen Fragen und Bedürfnisse der Menschen in ihren verschiedenen Lebenswelten ernst und stellen uns ihnen.

Bei der Gestaltung von Kirche ist das Zusammenwirken der Generationen notwendig. Bei allen konzeptionellen Über-legungen spielen daher auch Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle.

Auch als Ortsgemeinde sind wir ein Teil der weltweiten Ökumene. Wir pflegen und suchen den Kontakt zu anderen christlichen Kirchen sowie außerchristlichen Religions-gemeinschaften.

Als Teil der Bürgergemeinde suchen und führen wir das Gespräch mit den gesellschaftlich relevanten Gruppen „vor Ort“ und beteiligen uns an der Gestaltung des Gemeinwesens.

 Was wir wollen und sollen

Wir verkündigen Gottes menschenfreundliche Liebe, die in Jesus leibhaftig geworden ist. Damit gehen wir auf Menschen zu und machen ihnen Mut zu einem Leben, das durch diese Liebe Würde und Sinn erfährt. Darum stehen wir auch zu Menschen in persönlicher, sozialer und politischer Not und leisten konkrete Hilfe, treten privat und öffentlich für sie ein. Wir erkennen in dem Zusammenhang von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung eine Grundlage für unser Planen und Handeln.

 Gottes Dienst / Gottesdienst

Verkündigung hat ihren zentralen Ort in der gemeinsamen Feier von Gottesdienst (= Gottes Dienst). Hier hören und feiern wir den Zuspruch und Anspruch der uns tragenden Liebe Gottes. Verkündigung geschieht dabei durch Predigt, Taufe und Abendmahl, wie auch durch gemeinsames Beten, Singen und durch die Kirchenmusik. Uns ist bewusst, dass für viele Menschen besondere Lebensstationen der einzige Anlass sind, Verbindung mit der Gemeinde aufzunehmen. Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung und andere Gelegenheiten sowie Erinnerungstage erkennen wir in ihrer Bedeutung für die Begegnung mit Kirche und die Vermittlung des Evangeliums.

Zum einladenden Charakter der Gottesdienste gehören auch würdige und zugleich zweckmäßige Gottesdienststätten. In unserer Gemeinde ist das in erster Linie die Alte Kirche. Wir nehmen zugleich die Andachtsräume in den Seniorenzentren in ihrer Bedeutung wahr.                    

 Diakonie

ist eine Antwort auf Gottes Anspruch, zunächst ein Dienst Einzelner für Andere, wozu die Gemeinde ermutigt sowie Rat und Hilfe anbietet. Wir bejahen ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Diakonischen Werk unter dem Grundsatz, dass diakonisches Handeln an der Würde des Menschen als Ebenbild Gottes ausgerichtet ist und von menschlicher Zuwendung wie fachlicher Kompetenz getragen wird. Der gesellschaftlichen und politischen Verantwortung von Diakonie sind wir uns bewusst.

 Seelsorge und Beratung

geschehen in der persönlichen Begegnung durch Christinnen und Christen, durch Pfarrerinnen und Pfarrer und durch Fachkräfte in kirchlichen Beratungseinrichtungen. Auf Gemeindeebene bildet die Seelsorge einen Schwerpunkt des pastoralen Dienstes.

 Erziehung, Bildung und Kultur

Kirchliche Erziehungs- und Bildungsarbeit setzen begleitend und fördernd da an, wo die Persönlichkeit des Menschen geprägt wird: in Familie, Kindergarten, Schule, kirchlichem Unterricht, ausserschulischer Jugendarbeit sowie in der Erwachsenenbildung. Sie dienen der Entfaltung von Begabungen und der Entwicklung von Bereitschaft zum Dienst für die Gemeinschaft. Informativ und einladend bringen sie das biblische und christliche Menschenbild zur Sprache.

 Wie wir arbeiten

Gemeinde ist angewiesen auf engagierte und qualifizierte ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende, die sich des gemeinsamen Auftrags bewusst sind und dazu ermutigt und befähigt werden. Kommunikation und klare Vereinbarungen über Kompetenzen, Aufträge und Ziele sind dabei unerlässlich. Wir müssen dabei einer Entwicklung Rechnung tragen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich immer weniger Menschen dauerhaft in ihrem Engagement binden wollen. Ehrenamtliche „ Mitarbeit auf Zeit“ gewinnt daher eine wachsende Bedeutung. Sie wird zunehmend mit dafür Sorge tragen, die Vielfalt des Gemeindelebens und kirchlicher Arbeit zu gewährleisten und nach innen wie nach außen deutlich zu machen.

        Das Presbyterium Altenessen-Nord im Dezember 2006 

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