Haus der Diakonie
46535 Dinslaken - Wiesenstr. 44
 
Diakonisches Werk im
Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken

46535 Dinslaken
Wiesenstraße 44
 
Aufsuchende Jugendarbeit
Jonas Egelkraut
Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, Bachelor
46535 Dinslaken
Duisburger Straße 103
Telefon: 0 20 64 / 41 45 46
Mobil: 0178 7199048
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Diakonisches Werk

Aufsuchende Jugendarbeit - Projekte

Fahrrad gesponsert

Fahrrad gesponsert

Startklar: Die Freude bei Jonas Egelkraut (li) vom Diakonischen Werk Dinslaken war groß. Frank Zumbrock, der Inhaber des Fahrradlädchens Dannies an der Weseler Str. 162 in Dinslaken, sponserte ein Fahrrad für die Aufsuchende Jugendarbeit. Jonas Egelkraut fährt damit insbesondere zu den Jugendlichen im Blumenviertel und in der Dinslakener Innenstadt, für die er Ansprechpartner ist. „Frank Zumbrock war sofort bereit, uns mit einem Rad zu unterstützen. Das lief sehr unkompliziert und freundlich. Herzlichen Dank!“ so Egelkraut.

Jetzt ist es „unser“ Raum!

Graffiti-Projekt der Aufsuchenden Jugendarbeit und des P-Dorfes ein voller Erfolg

„Wir sind stolz auf unseren neuen Jugendkeller. Er erinnert uns an das tolle Graffiti-Wochenende“, erinnern sich die Jugendlichen im neu gestalteten Raum des P-Dorfes. „Und wir werden aufpassen, dass er nicht von anderen zerstört wird.“ Für die Jungen und Mädchen ist es „ihr“ Raum geworden, für den sie sich jetzt verantwortlich fühlen, weil sie ihn an einem Wochenende im Februar selbst ausgestaltet haben. Die Idee hatten Andrea Patino, die Leiterin des P-Dorfes, und Jonas Egelkraut. Er ist Mitarbeiter bei der Aufsuchenden Jugendarbeit, die vom Diakonischen Werk zusammen mit der Stadt Dinslaken verantwortet wird. Egelkraut weiß, wie wichtig es für die Jugendlichen im Winter ist, einen Treffpunkt im Warmen zu haben. Er hat die Jungen und Mädchen, die er an ihren Treffpunkten in Parks und auf Plätzen angesprochen hat, in den letzten Monaten immer wieder ins P-Dorf eingeladen. Und sie sind dieser Einladung gefolgt.

In der Kooperation mit dem P-Dorf entstand dann nach und nach der Plan für das Projekt. Da war zunächst die Idee, einen alten Kellerraum als Jugendkeller umzugestalten. Aber wie? Egelkraut holte einen alten Jugendfreund mit ins Boot, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat: den Graffiti-Künstler Dennis Broszat (28, www.broszat.org). Zehn Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren waren schnell gefunden. Es gab weitaus mehr Interessenten als Plätze für die Gruppe. Manche der Jugendlichen hatten auch schon Graffiti-Erfahrung. Aber Graffiti-Kunst, das wurde den Jugendlichen schnell klar - ist noch mal was ganz anderes. Da sind Techniken gefragt, da geht es um legales Sprayen.

Die beiden Mädchen und die acht Jungen haben die tolle Atmosphäre an dem Wochenende sehr genossen. Sie haben sich keine Minute gelangweilt. „Der Dennis war Bombe!“ lobt Julia die Zusammenarbeit mit dem Künstler. Andrea Patino hatte dafür gesorgt, dass auch mit der Übernachtung und dem Essen alles rund lief. Und nicht zuletzt sorgte auch der DJ und Rapper Daniel, alias Bud MH, mit seiner Musik für die nötige Animation. Kein Wunder, dass die Jugendlichen sich ein Anschlussprojekt wünschen. Darum soll es auch noch weitere Projekte geben. Da wäre noch ein Kellerraum, der noch umgestaltet werden muss. Aber Jonas Egelkraut hat auch schon andere Ideen: er möchte für Dinslaken eine legale Sprühfläche finden, wie es sie in anderen Ruhrgebietsstädten auch schon gibt. Und er arbeitet daran, dass diese Idee Wirklichkeit wird.

Fotos: Rainer und Andrea Helling von der 1. Fotogemeinschaft Objektiv Dinslaken e.V.


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