Einen drogenkranken Menschen in der Familie zu haben stellt Angehörige oft vor große Probleme. Wie reagiere ich richtig? Welches Verhalten ist hilfreich, welches nicht? Betroffene Angehörige stehen – oft über eine lange Zeit – unter großer Anspannung, fühlen sich alleine mit ihren Fragen und Sorgen. Im vergangenen Jahr gingen mehrere Anfragen betroffener Angehöriger nach einer Möglichkeit zum Austausch bei Regina Marx, der Leiterin der Dinslakener Drogenberatungsstelle, ein. Sie suchen das Gespräch mit anderen Betroffenen, wollen sich gegenseitig stärken und einander begleiten. Darum gibt es seit Januar 2012 die Gruppe „Angehörige von Drogenkonsumenten“. Sie ist offen für Eltern drogenkranker Kinder, aber auch für andere Angehörige wie Großeltern, Geschwister, fernere Verwandte oder Freunde. Die Gruppe wird begleitet von Regina Marx, die auf Anfrage auch Fachinformationen gibt oder Themenabende gestaltet.
Die Gruppe trifft sich 14-tägig dienstags von 17-19 Uhr im Haus der Diakonie an der Wiesenstr. 44 in Dinslaken. Das nächste Treffen findet am 31.01. statt. Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen. Für eventuelle Nachfragen ist Regina Marx unter 02064-434711 ansprechbar.