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mehrNicht nur sonntags wird in den Gemeinden im Kirchenkreis An der Ruhr Gottesdienst gefeiert. Auch an Werk- und Feiertagen treffen sich Christinnen und Christen in den Kirchen und Gemeindezentren der Stadt.
mehrfür den 24.05.2012
Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann?
Jesaja 50,2
mehrGarant für diakonisches Wirken
Türmchen der Kapelle im Rumbachtal - Zeichen eines Mülheimer Vororts im Grünen und eines Teilbezirks der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde.
Stiftungszweck
ist die Beschaffung von Mitteln für die Finanzierung von Teilzeitarbeit für eine Diakonin/einen Diakonen zur Entlastung der auf dem Gebiet der ehemaligen Kirchengemeinde Holthausen tätigen Pfarrer bzw. Pfarrerinnen über den jeweils vom Presbyterium festgesetzten und zulässigen Stellenplan von Mitarbeitenden in der Gemeinde hinaus.
Gründung und Vermögensstock
Die Gründung erfolgte im Jahre 2000 als kirchliche Stiftung des privaten Rechts mit einem Vermögensstock von 700.000 DM (= ca. 358.000 Euro), das durch weitere Zustiftungen inzwischen auf über 500.000 Euro angewachsen ist.
Zur Geschichte der Entstehung
Diakonin Gisela Wehnau
Die Wurzeln der Stiftung gehen bis in die Mitte der 1990er Jahre zurück, als der Bezirkspfarrer von Berg und Tal in der Kirchengemeinde Holthausen, Prof. Dr. Ulrich Kellermann, den Beginn seines Altersruhestandes für das Jahr 2000 plante. Auf Grund der landeskirchlichen Kriterien war für die Wiederbesetzung der Pfarrstelle nur noch eine Freigabe in einem Stellenumfang von 50 % zu erwarten. Um die bestehende rege Gemeindearbeit durch die Reduzierung des Stellenumfangs nicht zu gefährden, erarbeitete Pfarrer Kellermann in Zusammenarbeit mit dem Presbyterium die Idee, durch Spenden Kapital für eine Stiftung anzusammeln, um aus den Zinserträgen eine Stelle im Umfang von 50 % für eine Diakonin/einen Diakonen zu finanzieren. Für diese Stiftung wurde im Bezirk Berg und Tal intensiv und regelmäßig gesammelt. Auch die Gemeinde führte dem Vermögensstock Mittel zu und trägt zur Finanzierung der laufenden Kosten bei.
Anfang des Jahres 2000 trat Pfarrerin Bettina Roth mit einem Dienstumfang von 50 % die Nachfolge von Pfarrer Ulrich Kellermann an und Frau Gisela Wehnau wurde ebenfalls mit einem Dienstumfang von 50 % als Gemeindediakonin eingestellt.
Die gemeindliche Gegenwart und der Stiftungszweck
Nach der Fusion der Kirchengemeinden Holthausen, Menden-Raadt und Altstadt im Jahre 2006 bleibt der Stiftungszweck bestehen, denn das Aufgabengebiet hat sich für Pfarrerin Bettina Roth infolge der Zusammenlegung des Holthausener Pfarrbezirks Berg und Tal und der Kirchengemeinde Menden-Raadt zu einem Pfarrbezirk vergrößert, und Pfarrer Dietrich Sonnberger auf dem Kahlenberg darf nur eine Pfarrstelle im Dienstumfang von 75 % wahrnehmen.
Diakonin Gisela Wehnau bringt sich seit 2000 in eine rege Gemeindearbeit ein, an der neben den "ehemaligen Holthausenern" viele Mitglieder der anderen Gemeindebezirke unserer Vereinten Evangelischen Gemeinde teilnehmen. Zu ihren Tätigkeiten gehören:
- Planung und Durchführung der Frauenhilfe und von Seniorenfeiern sowie des Martinsmarktes in der Kapelle.
- Begleitung älterer Gemeindeglieder auf dem Gebiet des ehemaligen Pfarrbezirks Berg und Tal in Holthausen durch Haus-, Kranken- und Geburtstagsbesuche.
- Angebote für Menschen ab 50 im Rahmen der Gruppe "G 50 plus" mit vielen Exkursionen, mehrtägigen Freizeiten, Wanderungen und dem Frühstück in der Kapelle.
- Diakonische Begleitung von Gemeindegliedern, vor allem auch durch Leitung und Betreuung eines Besuchsdienstkreises.
- Durchführung von Gottesdiensten.
- Beerdigungen im Rahmen ihres Tätigkeitsbereiches Seniorenarbeit.
- Gottesdienste im Städtischen Altenheim Kuhlendahl im Wechsel mit Pfarrer Dietrich Sonnenberger.
Stiftungsvorstand
Ausflug der Gruppe "G50"
Pfarrer i.R. Prof. Dr. theol. Ulrich Kellermann, Vorsitzender
Presbyterin Anke Lohscheidt, stellvertretende Vorsitzende
Kurt Leyk, Schatzmeister
Presbyter Wolfgang Peek
Pfarrerin Bettina Roth
Geschäftsstelle
Kurt Leyk
Dimbeck 40
45470 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208. 38 50 38
E-Mail: kurt.leyk@arcor.de
Ihre Unterstützung der Diakoniearbeit von Frau Gisela Wehnau
kann erfolgen durch regelmäßige oder gelegentliche Spenden, auf die die Stiftung nach wie vor angewiesen ist. Für die der Stiftung zufließenden Geldzuwendungen erhalten Sie eine Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt.
Bankverbindung
Bank für Kirche und Diakonie eG Dortmund
Bankleitzahl: 35060190
Kontonummer: 10 13501 013
Stichwort: Zustiftung
Flyer zum Download (pdf, 200 KB)
18.07.2008
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