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für den 24.05.2012

Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann?

Jesaja 50,2

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Eindrücke aus Dresden - das Fotoalbum zum Kirchentag

Der Kirchentag in Dresden ist Erinnerung, die wird nun festgehalten: im Herzen aller derer, die dabei waren, und im Fotoalbum gleich hier. 

"... da wird auch dein Herz sein", hieß das Motto des 33. Deutschen Evangelischen Kirhentages in Dresden. Und die Mülheimer und Kettwiger waren dabei, mit ganzem Herzen: als Besucherinnen und Besucher, als Sängerinnen und Sänger, als Veranstalter und Gemeinde beim Reggae-Gebet, als Tischbegleiter beim Feierabendmahl, als Standpersonal beim Netzwerk der Citykirchenprojekte ... und (spätestens ab jetzt) sicherlich auch als Dresden-Fans.

Kirchentagsgeschichten gibt es viele: Zum Beispiel die von der verlorenen Fotokamera und der findigen und ehrlichen Finderin(!). Per Blick auf die gespeicherten Aufnahme war die Kamerabesitzerin als Chormitglied identifiziert - und die Kamera fand zurück.

Nicht alle waren so fit im Umgang mit der Technik. "Ich weiß ja gar nicht wie das geht mit diesem Ding", sagte eine ältere Dame und drückte dem jugendlichen Helfer ihr(?) Handy in die Hand: "Können Sie mal für mich anrufen?" Hilfsbereitschaft war garantiert.

Ebenso wie Gastfreundschaft, zum Beispiel von der tschetschenischen Muslima, die ihre Wohnung in der Innenstadt komplett für Kirchentagsgäste räumte, um selber im Gartenhäuschen zu übernachten.

Erinnerungen in Bildern gibt`s hier und - in größerer Zahl - auch in unserem Fotoalbum bei Facebook.

 

"Da wird auch dein Herz sein", hieß das Motto des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dresden. Viele Mülheimer und Kettwiger waren dabei.

Die Frauenkirche, Symbol für Wiederaufbau und Versöhnung, zog zu beinahe jeder Tages- und Nachtzeit viele Besucherinnen und Besucher an.

Stimmungsvoller Abschluss beim Abend der Begegnung: 20.000 schwimmende Lichter auf der Elbe, Glockenklang und Chorgesang.

Jamaica-Feeling beim Reggae-Gebet im Jugendzelt: ein Gottesdienst zum Thema "Gewalt überwinden" mit Eindrücken von der Friedenskonvokation in Kingston und Einblicken in das Programm der Mülheimer "Couragelotsen".

An 120 Tischen traf man sich im Zwinger zum Feierabendmahl.

Zum Beispiel bei Tischbegleiter Pfarrer Dietrich Sonnenberger.

Mülheim auf dem Markt der Möglichkeiten: Dr. Nina Gutmann am Stand des Netzwerks Citykirchenprojekte.

Und schon wieder Mülheimer in Dresden: Dieses Mal die Peru-Freunde mit ihrem Messestand.

Brachten einen Hauch von Ascot nach Dresden: Die Sängerinnen von "Gospel 'n' Joy" (Speldorf) schützen sich mit spontan angefertigten Hüten vor der Sonne. Bei den Proben zum Pop-Oratorium waren es im Stadion 46 Grad.

Interreligiöse Begegnung beim Kirchentag? Nicht hier. Was aussieht wie eine Mosschee, ist eine kunstvoll umgebaute Zigarettenfabrik, die heute Gastronomie und Büroräume beherbergt.

"Dein Reich komme" - das Vaterunser stand im Mittelpunkt beim Schlussgottesdienst, den die große Gemeinde beiderseits der Elbe mitfeierte. Viele verabschiedeten sich mit der festen Verabredung zum Wiedersehen, spätestens 2013 in Hamburg.

ala / 07.06.2011



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