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Ehrung für Sohn und Oberhaupt der EAB-Familie

Mit der Ludwig-Fischer-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung (EAB) wurde nun Karl-Heinz Lemke aus der Lukaskirchengemeinde für sein langjähriges Engagement geehrt.

Rudi Krause vom EAB-Landesvorstand (li.) überreichte Karl-Heinz Lemke die Medaille. Rudi Krause vom EAB-Landesvorstand (li.) überreichte Karl-Heinz Lemke die Medaille.

EAB und Gemeindearbeit, das ist für Karl-Heinz Lemke Familiensache: Durch die Tante kam er erstmals in Kontakt mit der Styrumer EAB, auch heute noch wird die Arbeit familiär geteilt: Der Vorsitzende Lemke organisiert das Sitzungsprogramm, die Schwester die gemeinsamen Fahrten. "Und früher hat meine Tante auch noch für den Kaffee gesorgt", erinnert sich der 60-Jährige, den die Älteren unter dem Styrumern schon als kleinen Jungen kannten. Was ihn freut: "Viele finden bei uns eine neue Familie."

In der EAB-Familie ist übrigens stets Platz für weitere Mitglieder "Ein paar Menschen mehr wären schön", nennt der Vorsitzende seinen Wunsch für die Zukunft. Rund 30 Mitglieder zählt die Styrumer Ortsgruppe, der er seit 1989 vorsitzt, früher waren es einmal 160. Wer mitmachen möchte, ist bei den Treffen im Gemeindezentrum Albertstraße, jeweils um 15 Uhr an jeden dritten Montag eines Monats herzlich willkommen.

Seit 1892 ist der nun Ausgezeichnete Teil der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung, "Noch nicht zu lange", findet er selbst. "Ich mache die Arbeit gerne und ich möchte weiter machen, so lange ich nur kann." Was so klingt, als wäre es ein Vollzeitjob, ist dabei nur ein Ausschnitt aus dem Engagement des Vorruheständlers. Bei Mannesmann war Lemke als Revisor tätig. Gleichzeitig arbeitete er als Presbyter 32 Jahre lang verantwortlich in der Styrumer Gemeindeleitung mit, bis zur Fusion ein Bevollmächtigtenausschuss einberufen wurde. Die Gottesdienstbesucher in der Immanuelkirche kennen ihn als nebenamtlichen Küster und viele andere kenne den Gemeindebriefausträger Lemke. Nicht nur Kirche liegt ihm am Herzen: in der Duisburger ist er im Vorstand aktiv.

Hobbys hat der Vorruheständler auch: der Garten, Fahrrad fahren, wandern... "Ich bin eigentlich immer in Bewegung", sagt er. - Und ganz oft führt der Weg dann zum klingelnden Telefon, am anderen Ende der Leitung ist die Pfarrerin: "Karl-Heinz, kannst du nicht mal..."

 

ala / 31.05.2011



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