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für den 24.05.2012

Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann?

Jesaja 50,2

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Festgottesdienst

Lukaskirchengemeinde feiert ihr "Wiegenfest"

In einem feierlichen Gottesdienst wurde der Bevollmächtigtenausschuss der Ev. Lukaskirchengemeinde in sein Amt eingeführt. "Lukas" ist aus der Fusion der Kirchengemeinden, Dümpten, Styrum und der Johanniskirchengemeinde hervorgegangen.

Pfarrerin Starosta begrüßt die Gemeinde zum Festgottesdienst in der Immanuelkirche. Pfarrerin Starosta begrüßt die Gemeinde zum Festgottesdienst in der Immanuelkirche.

In der Styrumer Immanuelkirche dankte der Superintendent den scheidenden Mitgliedern der Leitungsgremien der fusionierten Gemeinden und führte folgende Mitglieder des neuen Lukas-Bevollmächtigtenausschusses in ihr Amt ein:

Pfarrerin Gundula Zühlke (Vorsitzende), Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski, Pfarrerin Cornelia Starosta, Christa Hoffmann, Silke Hüßelmann, Hartmut Klasmeier, Klaus Stübler, Jürgen Dahles, Dr. Volker Schrödter, Volker Voß, Alexander Warmers, Jürgen Auberg, Hans-Joachim Behr, Angela Pott und Wolfgang Sauerteig. Der nun amtierende Bevollmächtigtenausschuss wird die Lukaskirchengemeinde bis zu den planmäßig nächsten Presbyteriumswahlen im Februar 2012 leiten.

 

Superintendent Hitzbleck führt die Mitglieder des Bevollmächtigtenausschusses in ihr Amt ein. Superintendent Hitzbleck führt die Mitglieder des Bevollmächtigtenausschusses in ihr Amt ein.

Wer erste Schritte versucht, kann auch schon mal ins Stolpern geraten. Mit diesem Bild beschrieb Superintendent Hitzbleck die Gemeindefusion im Mülheimer Norden in seiner Predigt. Ursprünglich hatte sich auch die Markuskirchengemeinde anschließen wollen. "Wenn Kinder die ersten Schritte machen, laufen einige auf den Arm der Eltern zu, andere stolpern vielleicht und landen auf dem Po. Und was tun Eltern dann? Hingehen, aufheben, trösten, und den zweiten oder dritten Anlauf abwarten."

Am Tag vor dem Einführungsgottesdienst hatte das Presbyterium der Markuskirchengemeinde seine Beschlüsse zur Trägerschaftsaufgabe des Gemeindezentrums Knappenweg mit Familienzentrum und zum baldigen Beitritt zur Lukaskirchengemeinde ausgesetzt, um Gespräche mit den Kritikern dieses Vorhabens neu anzugehen. "Da sind Menschen hoch und weit über ihren eigenen Schatten gesprungen", sagte Superintendent Hitzbleck. Erst in einer gemeinsamen Perspektive zusammen mit der jetzigen Markuskirchengemeinde erfülle die Gemeindefusion im Mülheimer Norden wirklich ihren Sinn. "Nun wollen wir den Blick richten, auf das, was gelingt, was schützt, trägt, tröstet und aufhebt."

 

"Gestatten, Lukas", ein "Neuer" stellt sich vor. "Gestatten, Lukas", ein "Neuer" stellt sich vor.

Die drei Gemeinden, die die Fusion zum 1. Januar erreicht haben, nutzen den Sonntag mit dem Festgottesdienst, um das Gelungene gemeinsam zu feiern. Als "Ehrengast" stellten Pfarrerin Tietsch-Lipski und Pfarrerin Zühlke nach dem Gottesdienst "Lukas" vor. Der hölzerne Engel wird die Gemeinde bei ihren neuen Schritten begleiten.

Begleitet von vielen guten Wünschen wurde der anschließende Empfang im Gemeindezentrum an der Albertstraße. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph vom Landeskirchenamt richtete ebenso ihre Glückwünsche aus wie Pfarrerin Esther Kocherscheidt aus der Markuskirchengemeinde, die ökumenischen Nachbarn aus der Katholischen Pfarrei St. Barbara und der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde sowie Hartwig Kistner, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes.

 

Bilder vom Festgottesdienst zur Gründung der Lukaskirchengemeinde

Gut gefüllt waren die Bankreihen in der Immanuelkirche zum festlichen Einführungsgottesdienst.

Einzug

Für "heiße Musik", so Oberkirchenrätin Rudolph, sorgten Chor und Instrumentalisten.

Mit Dankesworten vom Superintendenten und der Assessorin wurden die Presbyterien und der Dümptener Bevollmächtigtenausschuss entlastet.

Über die Rettung des Petrus und die Mühe der ersten Schritte predigte Superintendent Hitzbleck.

Um das Gelungene zu feiern, ...

... trafen sich die Lukas-Gemeindemitglieder aus Styrum, Dümpten und Eppinghofen nach dem Gottesdienst im Gemeindezentrum an der Albertsraße.

Viele Gäste aus der evangelischen und ökumenischen Nachbarschaft übermittelten ihre Glückwünsche und Grüße.

31.01.2011



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