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mehrNicht nur sonntags wird in den Gemeinden im Kirchenkreis An der Ruhr Gottesdienst gefeiert. Auch an Werk- und Feiertagen treffen sich Christinnen und Christen in den Kirchen und Gemeindezentren der Stadt.
mehrfür den 24.05.2012
Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann?
Jesaja 50,2
mehr...über Hiob!
Bild: Barbara Schöttle
Die Fotografien von Andreas Köhring und Katja Marquard und die Bilder von Barbara Schöttle zeigen Leid, für das unsere Gesellschaft oft keine Worte findet. Die Prüfungen, vor die der biblische Hiob gestellt wird, sind wahrlich hart. "Leid wird in unserer Gesellschaft oft organisiert, aber nur selten zur Sprache gebracht", beschreibt Pfarrerin und Initiatorin Annegret Cohen die Intention, eben diesen Stoff aufzugreifen.
Den mit sich kämpfenden Hiob sieht Cohen auch "als Stellvertreter". Hiob drückt aus, wie unendlich dreckig es ihm geht. "Und das ist etwas, was die Menschen beschäftigt, immer wieder", weiß die Seelsorgerin. Dass sich die Menschen darin wieder finden können, hat die Pfarrerin aus der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde auch aus der Resonanz auf die Vorstellungen mit Maria Neumann im März erfahren.
Bild: Andreas Köhring
Mit dem Schauspiel nahm das Hiob-Projekt seinen Lauf. Zu den Proben stießen das Fotografenteam Köhring / Marquardt und Malerin Barbara Schöttle hinzu. Unabhängig voneinander schufen Fotografen und Malerin die Werke, die nun in der Ausstellung in der Petrikirche zu sehen sind. Die Macher stellen die beinahe monochrom erscheinenden Farbfotografien neben die kraftvoll-farbigen Malereien von Barbara Schöttle. Verschieden im Stil, in der Aussage verblüffend ähnlich drücken Malerin und Fotografenteam die große Emotionen in großem Format aus. "Dabei kannten wir gegenseitig unsere Werke nicht", sagt Fotograf Andreas Köhring. Wer die Bilder der Ausstellung abschreitet, kann die Aufführung mit Maria Neumann noch einmal miterleben.
Vor dem Hiob-Thema schreckte keiner der Künstler zurück. Barbara Schöttle hatte schon eine Hiob-Aufführung mit Maria Neumann in Bochum gesehen. "Das ist ja schon ein dramatischer Stoff, genau wie er in der Bibel steht", findet sie. Dazu trugen in der Inszenierung nicht zuletzt die markanten Worte aus der Lutherbibel bei. Eine weitere Aufführung in der Petrikirche ist für Februar 2012 in Planung.
"...über Hiob!" - Öffnungszeiten
dienstags bis freitags 11 bis 13 und 16 bis 18 Uhr,
samstags 10 bis 14 Uhr sowie sonntags zu den Gottesdiensten
Eintritt frei
ala / 17.10.2011
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