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für den 15.08.2018

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Kirchengemeinde Oppum

Kreuzkirche wird reaktiviert

Die Kreuzkirche in Oppum wurde 1936 erbaut. 1944 wurde sie durch Bombenangriffe stark beschädigt, zwischen 1945 und 1960 wieder hergestellt. 2008 wurde sie entwidmet, 2013 unter Denkmalschutz gestellt. Jetzt wird sie reaktiviert.

Die Kreuzkirche in Oppum. Foto: Bettina Furchheim LupeDie Kreuzkirche in Oppum. Foto: Bettina Furchheim

Noch sieht der Kirchraum kahl aus. Wobei: Eine Tischtennisplatte steht bereits darin. Ein Indiz dafür, dass hier etwas Neues entsteht. Die Kreuzkirche soll ein multifunktionelles Jugend- und Gemeindezentrum werden.
Gedacht und gehofft wurde das bereits als das gegenüberliegende ehemalige Jugendzentrum, das Haus Kagawa, 2016 von der Evangelischen Kinder- und Familienhilfe Bruckhausen übernommen wurde.

Jetzt ist die Baugenehmigung da. Etwa eine halbe Million Euro wird der Umbau kosten. Das Meiste werde für  die Ertüchtigung des Gebäudes verwendet, so Baukirchmeister Dieter Pielensticker. Elektroinstallationen und Heizung-Luft-Sanitär, so wie die Dachbedeckung.
 

Architekt Prof. Norbert Hahnenberg erläutert die geplanten Umbauarbeiten. Foto: Bettina Furchheim LupeArchitekt Prof. Norbert Hahnenberg erläutert die geplanten Umbauarbeiten. Foto: Bettina Furchheim

"Ich versuche, die Haltung dieser Kirche ((bzw. Gemeinde, Anm.d.Red.)) zu verstehen", erklärte Architekt Prof. Norbert Hahnenberg, "nicht unsere Haltung in die Kirche zu bringen." Zudem stehe die Kirche unter Denkmalschutz, so Hahnenberg, der auch als Architekt den Umbau der Lutherkirche plante und leitete. So bleibt der hohe Kirchraum bestehen, die hohen Fenster ebenfalls, eine zweite Fensterreihe wird davor entstehen. Der Eingangsbereich wird durch Glasfronten abgetrennt, ein Raum der Stille wird entstehen und auf der Empüore das Büro der Jugendleiterin. Im Veranstaltungsraum angrenzend an den Kirchraum kann Gemeindearbeit stattfinden, Seniorenkreise und Besprechungen, Kindergartengottesdienste, und vieles mehr. Auch mal ein Gemeindefest ...

Billard, Tischtennis und sogar Federball können einmal in dem hohen Kirchraum gespielt werden. Eine Bühne für Veranstaltungen soll es geben, eine Theke und ein Mischpult sollen installiert werden. "Die Jugendlichen wollen mitgestalten", meinte Sandra Hillesheim, Jugendleiterin der Kirchengemeinde. "Wir werden Teilprojekte übernehmen, Wände gestalten, und vieles mehr." Bereits jetzt haben sich die Jugendlichen tatkräftig beteiligt, beispielsweise bei den Gartenarbeiten, sie haben ausgemistet und umgeräumt.
"Wir hoffen in einem Jahr fertig zu sein", erklärte Pfarrer Volker Hülsdonk und fügt an: "Die Reaktivierung der Kreuzkirche hat für uns auch eine symbolische Bedeutung." Sie liege mitten in Oppum und sei gut erreichbar. Viele Gemeindemitglieder haben die Entwidmung 2009 sehr bedauert.

Der Name "Kreuzkirche" wird auf jeden Fall bestehen bleiben. "Haus Kagawa" zunächst auch - ob dieser geändert wird, sei ein Prozeß mit den Jugendlichen, meint Jugendleiterin Hillesheim.

 



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