Augenblick bitte
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Losung

für den 20.07.2018

Ich will sie durchs Feuer gehen lassen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Dann werden sie meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören.

Sacharja 13,9

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Schüler bauen für Haiti

Zehn Kubikmeter Beton für das Fundament

In Torbeck / Haiti soll ein Waisenhaus, eine Grundschule und eine Medizinstation entstehen. Daran arbeiten gerade Schüler und Lehrer des Rhein-Maas-Berufskollegs mit Einheimischen vor Ort.

Einsatz in Torbeck / Haiti über Ostern 2018. Foto: https://schueler-bauen-fuer-haiti.blogspot.de LupeEinsatz in Torbeck / Haiti über Ostern 2018. Foto: https://schueler-bauen-fuer-haiti.blogspot.de

Dieses neueste Projekt der Aktion "Schüler bauen für Haiti" wurde kurz vor den Osterferien gestartet. Trotz Regen und Schlamm, trotz Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung, sind alle mit Begeisterung dabei. Die Handwerkslehrlinge und Lehrer arbeiten Hand in Hand mit den Einheimischen und haben jetzt bereits die Fundamente für drei Klassenräume fertig.
Täglich berichten die Schüler des Rhein-Maas-Berufskollegs in ihrem Blog von ihrem Einsatz in Haiti:
https://schueler-bauen-fuer-haiti.blogspot.de/

 und  auch auf Instagram (#schuelerbauenfuerhaiti) oder Facebook (https://www.facebook.com/SchuelerFuerHaiti/://www.facebook.com/SchuelerFuerHaiti/)

Seit 2011 fahren jedes Jahr Schüler und Lehrer des Berufskollegs nach Haiti, um dort zu arbeiten. Beim Wiederaufbau zu helfen, das war dringend notwendig nach dem Erdbeben 2010 und dem Hurrikan Matthew 2016. Und ist es weiterhin. Direkt nach dem verheerenden Erdbeben fragte ein Azubi im Religionsunterricht Pfarrer Roland Kühne: „Wir sind doch Maurer und können Häuser bauen – sollen wir dort nicht helfen?“ Gesagt, getan. Seitdem sind in vielen Arbeitseinsätzen in Haiti bereits ein Lehrerausbildungszentrum in Liancourt und ein Jugendzentrum in Torbeck entstanden.

Drei Wochen sind die Helfer jeweils vor Ort. Die Lehrlinge spenden ihren Urlaub, ein Teil wird ihnen meist von ihren Chefs geschenkt. Gemeinsam arbeiten die Azubis mit Einheimischen. „Wir haben mehr von ihnen gelernt, als andersherum“, berichtete Engelbert Hillen, Abteilungsleiter Technik des Berufskollegs, von seinen Erfahrungen vor Ort. „Sie können sich mit dem bisschen, was sie haben, selber versorgen. Sie haben nur nicht viel Geld. Wenn jedoch Geld da ist, dann passiert auch etwas.“ Das haben die jeweiligen Arbeitsgruppen um Initiator Pfarrer Roland Kühne, Religionslehrer am Rhein-Maas-Berufskolleg, sehr deutlich gemerkt.

 



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