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für den 19.06.2018

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2. März 2018: Weltgebetstag aus Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Wo und wann im Kirchenkreis Krefeld-Viersen? Das können Sie dem PDF weiter unten entnehmen.

„Gran tangi gi Mama Aisa (In gratitude to mother Earth)“, Sri Irodikromo, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. Lupe„Gran tangi gi Mama Aisa (In gratitude to mother Earth)“, Sri Irodikromo, © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen
Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause.

Mit seinen rund 540.000 Einwohnern ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller  Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo.

In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee;  christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt.

Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich.

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Die Wirtschaft des Landes ist abhängig vom Export der Rohstoffe Gold und Öl. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. Während der massive Rohstoffabbau die einzigartige Natur Surinams zerstört, fehlt es an nachhaltigen Ideen für Alternativen. Das Ungleichgewicht in Surinams Gesellschaft
wird besonders für Frauen und Mädchen zum Problem. Gewalt in den Familien, vermehrt brechen schwangere Teenager die Schule ab, Frauen prostituieren sich aus finanzieller Not.

In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Besucher von Gottesdiensten in Deutschland.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. (gekürzt)

 



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