Augenblick bitte
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Rundbrief "Augenblick bitte!" April 2017 (Veranstaltungen in Gemeinden) sowie die Ausgaben der vergangenen Monate.

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für den 28.05.2017

HERR, du siehst es ja, denn du schaust das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen.

Psalm 10,14

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Altarkreuz beim Fluchtgedenken aus dem Washingtonplatz in Berlin. Altarkreuz beim Fluchtgedenken in Berlin.

#Fluchtgedenken

"Wir werden keine Ruhe geben"

"Wir haben eine Schweigeminute gehalten. Aber wir werden keine Ruhe geben." So verdichtete Präses Manfred Rekowski die Gedenkveranstaltung "Du siehst mich. Siehst du mich? Gegen das Sterben im Mittelmeer". Im Mittelpunkt stand die Klage über die Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer gestorben sind.

Gedenken auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Gedenken auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof.

Mehrere hundert Menschen nahmen an der Gedenkveranstaltung teil. Sie mündete in die Schweigeminute schlag 12 Uhr in allen Kirchentagsveranstaltungen. Viele Menschen klickten sich bei Facebook live in das #Fluchtgedenken ein, zu dem ein Bündnis aus Kirchen und nichtkirchlichen Organisationen eingeladen hatte.

Mehr als zehntausend Tote allein in den vergangenen drei Jahren. Der Mittelmeer ist ein Friedhof, wurde (Gott) geklagt. Damit finden wir uns nicht ab, machte Präses Rekowski klar, auch Vorsitzender der EKD-Kammer für Migration und Integration. Die Schirmherrin der Kampagne #Fluchtgedenken, Prof. Dr. Gesine Schwan, kritisierte die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung scharf. "Wir müssen das Maul aufmachen."

Verschiedene Engagierte in der Flüchtlingshilfe und Seenotrettung verwahrten sich bei dem Gedenken scharf gegen jegliche Kriminalisierung von Helferinnen und Helfern. Scharf kritisiert wurden auch systematische Push-Back-Operationen.

Dagegen #Fluchtgedenken - in Fürbitte, Vaterunser, Glaubensbekenntnis. Schweigeminute. Und auch mit Musik dank Judy Bailey, Eddi Hüneke und "OnAir".

 

 

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ekir.de / neu / 26.05.2017



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