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Losung

für den 25.06.2016

Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten.

Psalm 103,17-18

Leben und Glauben

Partnerschaften

Der Evangelische Kirchenkreis Lennep ist besonders in der Frühförderung von Kindern mit Behinderungen im russischen Pskow engagiert und baut eine trilaterale Partnerschaft mit der GKJTU (Gereja Kristen Jawa Tengah Utara – Christliche Kirche in Nordmittel-Java) und der Kígeme-Diözese der EAR (Eglise Anglicane au Rwanda – Anglikanische Kirche in Ruanda) auf.

Im Frühförderzentrum in Pskow 2008 (Foto: Martin Rogalla) LupeIm Frühförderzentrum in Pskow 2008 (Foto: Martin Rogalla)

Pskow

Der Evangelische Kirchenkreis Lennep ist Mitglied der Initiative Pskow in der Evangelischen Kirche im Rheinland und seit Jahren in Pskow engagiert. Er unterstützte unter anderem die Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden des Frühförderungszentrums für Kinder im Vorschulalter, die an Erkrankungen des Nervensystems, an Chromosom- und Genetikerkrankungen und an schwersten geistigen und mehrfachen Behinderungen leiden.

Die sozialen Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit in Pskow sind vorbildlich für ganz Russland und haben Pskow den Beinamen "sozialste Stadt Russlands" eingebracht. Der Initiative Pskow geht es um Versöhnung und Solidarität: Pskow war im Zweiten Weltkrieg zu 98 Prozent zerstört worden. Für das Pskow-Projekt engagiert sich besonders Pfarrer Martin Rogalla aus Remscheid. Sie erreichen ihn unter martin.rogalla@ekir.de

Fotos von der letzten Pskow-Reise, die Superintendent Hartmut Demski und Pfarrer Martin Rogalla im April 2008 unternahmen, sehen Sie hier.

Im Video erfahren Sie mehr über das seit 20 Jahren bestehende Heilpädagogische Zentrum in Pskow: http://www.ekir.de/www/pskow-17139.php

Mehr Informationen zur Initiative Pskow in der Evangelischen Kirche im Rheinland finden Sie unter:
http://www.initiativepskow.de

Lennep - Java - Kigeme

Gemeindeaufbau: ein gemeinsames Thema mit afrikanischen Gemeinden (Foto: vemission.org) Gemeindeaufbau: ein gemeinsames Thema mit afrikanischen Gemeinden (Foto: vemission.org)

Der Evangelische Kirchenkreis Lennep strebt an, eine trilaterale Partnerschafts-Beziehung mit der GKJTU (Gereja Kristen Jawa Tengah Utara – Christliche Kirche in Nordmittel-Java) und der Kígeme-Diözese der EAR (Eglise Anglicane au Rwanda – Anglikanische Kirche in Ruanda) aufzubauen.

Der Bereichsausschuss Mission und Ökumene ist beauftragt, geeignete Schritte in die Wege zu leiten und konzeptionelle Überlegungen zur Gestaltung der Partnerschaft zu entwickeln. Das beschloss die Kreissynode bei ihrer Sommertagung 2014 in Hückeswagen.

Die beiden ökumenischen Partner bieten viele interessante Anknüpfungspunkte, weil beide – in sehr diversen Kontexten - missionarisch aktiv sind, unterschiedliche Formen und Möglichkeiten des Gemeindeaufbaus unter teils schwierigen Bedingungen zu realisieren versuchen, Bildungsarbeit und Bildungsprogramme umsetzen und an einem ökumenischen Austausch sehr interessiert sind. Die Kígeme-Diözese entwickelt zurzeit ein grassroot-program (ganz unten – wie an der Graswurzel – beginnend), das sowohl dem Gemeindeaufbau wie der Versöhnungsarbeit nach dem Genozid dient. Dazu ist sie in der Flüchtlingsarbeit (Flüchtlinge aus dem Ost Kongo) aktiv. Die GKJTU (http://www.reformiert-online.net/adressen/detail.php?id=1324&lg=de) lebt und verbreitet den christlichen Glauben in einer mehrheitlich islamisch geprägten Gesellschaft. Sie pflegt seit Jahren eine Partnerschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen im Kirchenkreis Lennep.

Der Aufbau trilateraler Partnerschaftsbeziehungen wird von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM, www.vemission.org) gewünscht und gefördert, um nicht nur Nord-Süd-, sondern auch Süd-Süd-Verbindungen zu stärken. Im Rahmen von VEM-Programmen bestehen bereits lockere Kontakte zwischen der GKJTU und der EAR.

Für die Gemeinden und Dienste des Evangelischen Kirchenkreises Lennep verspricht sich die Kreissynode von der trilateralen Partnerschafts-Beziehung vielfältige Impulse und Anregungen für eine gelebte Perspektive auf die Vielgestaltigkeit des Lebens im weltweiten Leib Christi.

Im Unterschied zur zwanzigjährigen Vorgängerpartnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nambia (ELCRN), bei der die Förderung der Kindergartenarbeit ein wesentliches Element war, ist ein entsprechendes finanzielles Engagement im Rahmen der trilateralen Partnerschaft bislang nicht vorgesehen.

Als Synodalbeauftragter für Ökumene und Weltmission informiert Pfarrer Friedhelm Krämer aus Remscheid gerne zu diesem Thema: fwkraemer@t-online.de 

Über die Partnerschaft schreibt Superintendent Hartmut Demski: http://www.ekir.de/lennep/medien/kklennep2015_global-lokal-2085.php

Über die erste Partnerschafts-Reise nach Ruanda 2015 hören Sie hier:
http://www.ekir.de/lennep/medien/kirchenkreis-zum-hoeren-2064.php

 

21.07.2015



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