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für den 25.05.2012
Du sollst anbeten vor dem HERRN, deinem Gott, und sollst fröhlich sein über alles Gut, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat.
5.Mose 26,10.11
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Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2012!
Pfarrerin Susanne Peters-Gößling aus Remscheid-Lennep
Steht auf für Gerechtigkeit! Dazu fordern uns die Frauen aus Malaysia, die den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet haben, auf. Am 2. März wird ihr Gottesdienst in über 170 Ländern rund um den Erdball gefeiert.
Die Frauen nehmen uns mit in ihr traumhaft schönes Land nach Südostasien. Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind. Das Land hat viele Naturwunder zu bieten, die Touristen aus aller Welt anziehen: traumhafte Strände, fruchtbare Küstenebenen, den ältesten Regenwald der Welt und eine tropische Artenvielfalt. Doch dieses Paradies ist bedroht durch Ausbeutung und Umweltzerstörung. Hauptstadt ist Kuala Lumpur mit den berühmten Petronas Towers. Die rund 27 Mio. Einwohner haben unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln: Malaien, chinesisch und indisch-stämmige Menschen und indigene Völker leben friedlich zusammen.
In ihrem Gottesdienst beschreiben die Frauen aus Malaysia den Reichtum ihres multikulturellen Landes. Aber sie nennen auch Probleme und Ungerechtigkeiten, zu denen sie als Christinnen nicht schweigen wollen: Korruption, Vorteilsnahme, Aushebelung der Religionsfreiheit. Sie setzen sich besonders ein für Migranten. Vor allem die Situation von Hausangestellten schreit zum Himmel. Sie kommen aus den ärmeren Ländern der Region in das wirtschaftlich aufstrebende Malaysia in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Viele von ihnen sind Ausbeutung und Gewalt schutzlos ausgeliefert. Die Frauen berichten von der Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez, die die Ausbeutung von Hausangestellten in Malaysia öffentlich gemacht hat. Manches davon erinnert an uns. Und so ermutigen die Frauen durch zwei biblische Gestalten auch uns, nicht zu schweigen, sondern für Gerechtigkeit aufzustehen: der Prophet Habakuk, der im Gebet bei Gott gegen Unrecht und Gewalt protestiert und die beharrliche Witwe, die sich gegen einen ungerechten Richter durchsetzt. Selig sind, die hungern nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden!
Susanne Peters-Gößling, peters-goessling@gmx.de
20.02.2012
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