Männerarbeit der EKiR
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Eine Fortbildung schult interessierte Männer für die Vater-Kind-Arbeit
Zum ersten Modul treffen sich 13 Männer mit den Leitern der Maßnahme, Jürgen Rams, Rheinland und Jürgen Haas, Westfalen am Sonntag, 15.05.2011 im Film-Funk-Fernseh-Zentrum in Düsseldorf.
Am Ende der Ausbildung sollen die Absolventen in der Lage sein, auf Grundlage der Familienbildung differenzierte und begleitende Angebote für Väter zu entwickeln und anzuleiten. Dies ist umso dringlicher, als in der Familienbildung Männer nach wie vor nur sehr gering vertreten sind. Die Männerarbeit hat sich zum Ziel gesetzt hier gegenzusteuern. Das veränderte Rollenverhalten der Männer und die neuen Erwartungen an ihre Beteiligung in der Familie, bedürfen gezielter Unterstützung und Förderung.
Die Fortbildung besteht aus 7 Modulen mit ca. 120 Unterrichtseinheiten. Sie sind nur als Einheit zu belegen und bauen aufeinander auf. Die Module sind von unterschiedlicher Länge umfassen ein- und mehrtägige Blockseminare und die Hospitation bei einem Vater-Kind-Wochenende. Hinzu kommt eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem selbst gewählten Thema aus dem Arbeitsbereich. Die Themen reichen von der Verkündigung bei Vater-Kind-Angeboten über pädagogische bis hin zum Konfliktmanagement.
Die Arbeit mit Vätern hat in der rheinischen und westfälischen Männerarbeit eine hohe Bedeutung und ist seit vielen Jahren ein wichtiger Arbeitsbereich. Hier werden Männer erreicht, die ansonsten im kirchlichen Leben eher selten auftauchen.
09.06.2011
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