Ansprechpartner

Männerarbeit der EKiR

mehr
Service

Ev. Kirchengemeinde Hennef

Die Kirchenmaus spielte mit uns

Vater-Kind-Aktionen in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Hennef.

Vater-Kind-Aktion in Hennef Vater-Kind-Aktion in Hennef

Die Kirchenmaus spielte mit uns

Chorgesang hörte man am Samstagmorgen auch, aber im Mittelpunkt des zweiten Vater-Kind-Vormittags mit der KiTa „Regenbogen“ stand die Orgelvorführung unseres Kantors Johannes Dette in der Christuskirche, der gemeinsam mit seiner Kirchenmaus
35 Väter und Kinder in die Geheimnisse der Orgel einführte.

Dabei staunten sowohl die Väter als auch die Kinder nicht schlecht, als Herr Dette nach der Anzahl der vorhandenen Orgelpfeifen fragte. „150“, „374“ oder doch wahrscheinlich nur „250“? Man hatte das Gefühl, einer Versteigerung beizuwohnen.Überraschend das Ergebnis: 1618 große und kleine Pfeifen erzeugen die Töne.

Erstaunlich auch die kleinste Orgelpfeife, die den interessiert zuhörenden Vätern und Kindern präsentiert wurde. Nicht viel größer und dicker als ein Bleistift - aber auch da kam ein Ton heraus. Dem Vernehmen nach sollen im Gegensatz zu den Kindergarten-kindern einige Konfirmanden diesen Ton schon nicht mehr hören können.

Findet ihr denn auch die größte Orgelpfeife? Um die zu entdecken, musste man schon hinter die Orgel krabbeln. Groß, schwer und mit tiefer Tonlage erklang sie dann. Im Gegensatz zur kleinsten Pfeife war ihr Ton unüberhörbar.

Ganz genau wollten die kleinen Besucher wissen, wie denn die Töne entstehen. Ein Blick hinter den Spieltisch offenbarte die Mechanik der „Königin der Instrumente“. Viele Seilzüge bewegten sich, wenn die Orgel eine Melodie spielte.

Aber nur Orgeltheorie ist auch langweilig. Deshalb durfte, wer wollte, mit Unterstützung unserer „Kirchenmaus“ das bekannte Kinderlied „Alle meine Entchen“ auf der Orgel spielen. Und weil gerade „Sankt Martin – Zeit“ angesagt war, gab es gemeinsam im Vater-Kind-Chor den alten Schlager „Ich geh` mit meiner Laterne“.

Hören kann aber auch ganz schön weh tun. Als Herr Dette zum Abschluss so richtig in die Tasten griff und alle Register zog, hielten sich einige der Kinder die Ohren zu. Doch alle waren sich einig: „Das war ein gelungener Vater-Kind-Vormittag!“

Choräle und Chorgesang machen hungrig. Zur Stärkung hatten Frau Schneider und Frau Stobbe Würstchen, Brötchen und Gemüse vorbereitet. Gegen 13:00 Uhr verabschiede-ten sich die Kinder und ihre Väter von allen Mitwirkenden, die vom Männerbeauftragten Uwe Juschka in Planung und Durchführung unterstützt wurden.

Die beiden Artikel (siehe auch weiteres Modell "Kinder wie die Zeit vergeht") zu den Vater-Kind-Aktionen in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Hennef zeigen, was mit Männerarbeit in Kindergärten möglich ist.
Allerdings zielt das Konzept des Beauftragten für Männerarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef, Uwe Juschka, über die Samstagsveranstaltungen hinaus. Im Rahmen der gesamtgemeindlichen Konzeption soll im Bereich „Familienarbeit“ versucht werden, die Kinder vom Kindergarten bis zur Konfirmation und darüber hinaus nicht aus den Augen zu verlieren.
Das bedeutet konkret, dass mit Hilfe der Familienadressen, die bei den Vater-Kind-Aktionen gesammelt werden, die Kinder nach ihrer Kindergartenzeit gezielt von der Jugendleiterin der Gemeinde zur nächsten Kindergruppe schriftlich eingeladen werden. So soll versucht werden, in Kontakt mit den Kindern zu bleiben. Ebenso werden die Väter gleichzeitig auf Angebote für Erwachsene hingewiesen.
Diese einfache Möglichkeit, als Kirche selbst im Blickfeld der Familien zu bleiben, soll mit dazu beitragen, die Familienarbeit zu verstärken.
Eine Bilanz des gerade angelaufenen Projekts kann natürlich erst in einigen Jahren gezogen werden.

15.01.2009



© 2011, Männerarbeit der EKiR – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung