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Partnergemeinde Krügersdorf

Projekte

Krügersdorf

Partnerschaft unserer Ev. Kirchengemeinde Lank

mit dem Pfarrsprengel Krügersdorf

 

Ansprechpartnerinnen:

in Meerbusch: Frau Ingeborg Horstmann-Rabba, Tel: 02159/6427

In Krügersdorf: Pfarrerin Marianne Tiedeke, Tel: 03366/26353

 

Aktuelles

Immer von  Himmelfahrt bis zum folgenden Sonntag findet die Begegnung mit unserer Partnergemeinde Krügersdorf statt. 

Jeweils im Wechsel alle zwei Jahre macht sich eine Gruppe von uns nach dort auf bzw. kommt eine Gruppe aus der Partnergemeinde zu uns.

So erwarten wir vom 1.-4. Mai 2008 Besuch. 

Die nächste Fahrt nach Krügersdorf wird sein vom 21.-24. Mai 2009. 

I

 

Geschichte

Der Pfarrsprengel Krügersdorf liegt im Land Brandenburg nicht weit von Frankfurt/Oder und der polnischen Grenze entfernt. Die nächst gelegene Kreisstadt ist Beeskow (Partnerstadt von Krefeld). Er wurde 1985 neu gegründet und bestand zunächst aus den drei Dörfern: Krügersdorf - Schneeberg - Reudnitz. Seit Ende der 90er Jahre vergrösserte sich der Pfarrsprengel von Pfarrerin Tiedecke auf 6 Dörfer (hinzu kamen Ragow, Merz, Mixdorf). Und seit dem Jahr 2002 umfasst er sogar 10 (!) Dörfer, die sich mittlerweile den Dienst einer Pfarrerin teilen (hinzu kamen Grunow-Dammendorf, Oelsen, Groß-Briesen, Klein-Briesen) - siehe Karte hier.

Die Pfarrstelle des Pfarrsprengels wurde nach 20 jähriger Vakanz im Herbst 1985 mit Pfarrerin Tiedeke neu besetzt. Die Kirche in Krügersdorf, die ebenfalls seit 16 Jahren wegen Baufälligkeit nicht mehr genutzt werden konnte, wurde anschliessend aus eigenen Kräften und Mitteln notdürftig instand gesetzt.

Gemeindezahlen: Krügersdorf Stand: 1989

Kerngemeinde

Krügersdorf

Schneeberg

Reudnitz

 Männer

25

34

37

 Frauen

32

59

39

 Kinder

9

16

10

 davon Rentner

48%

39%

36%

 Randgemeinde      
 Restanten

28

48

Unbekannt

 Kinder, ungetauft

5

2

3

 Gesamt

99

159

89

Beerdigungen 

3

4

5

Taufen

(letzten 3 Jahre)

-

1

4

Die Partnerschaft zwischen Krügersdorf und der Gemeinde Lank wurde Ende 1985 durch den Kirchenkreis Krefeld vermittelt. Pfarrer Michael Höhndorf nahm mit seinem Brief vom 23.1.1986 den Kontakt zu Pfarrerin Marianne Tiedeke auf. In der ersten Zeit beschränkte sich die Partnerschaft mit unserer Gemeinde - bedingt auch noch durch die Mauer - auf Briefwechsel zwischen Pfr. Höhndorf und Pfrin Tiedeke und finanzielle Unterstützung. So wurde im Februar 1987 ein Trabant für Pfrin Tiedeke finanziert und ein großer Läufer für die Reudnitzer Kirche gekauft.

Eine erste persönliche Begegnung gab es im November 1988, als eine Gruppe aus dem Presbyterium Krügersdorf besuchte. (Pfr. Höhndorf, Fr. Iglisch, Herr Otten). Ziel war es, möglichst breite Kontakte aufzubauen, um Vorurteile, Unwissenheit und Verblendung abzubauen und gegenseitiges Verstehen und Akzeptieren zu fördern. Nach dem ersten Besuch intensivierten sich die Kontakte zwischen den Teilnehmern und weiteten sich in beiden Gemeinden aus. Motto aus Krügersdorf: Jede bedeutende Bekanntschaft zerlegt uns und setzt uns neu zusammen. Ist sie von der größten Bedeutung, so machen wir eine Regeneration durch. (Hugo von Hofmannsthal)

Besonders wichtig war, dass der Gedankenaustausch zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung trotz Empfindlichkeiten auf beiden Seiten aufrecht erhalten blieb. Aus dem offiziellen Gespräch in großer Runde Mai 1990 nahm Frau Tiedeke ein unangenehmes Gefühl der Zwiespältigkeit mit. Sie erlebte wenig Verständnis für Ängste und eine Verharmlosung der Probleme. Sie hatte das Gefühl dass das Land auf lange Sicht ein geteiltes bleiben würde. Beim Gemeindefest 1994 äußerte sie sich dagegen optimistischer: Die menschlichen Begegnungen halfen, der Übertretung des 'Bildermachverbotes' zu entgehen. Es gibt die Haltung der undifferenzierten Ablehnung all dessen, was aus dem Westen kommt, gewonnen aus der Ansammlung von schlechten Erfahrungen. Begegnungen halfen auf beiden Seiten Klischees und Vorurteile abzubauen.

Mit kurzen Unterbrechungen haben regelmäßige Begegnungen stattgefunden.

(in Krügersdorf '88, '89, '92, '95, '97, '99, '01 - in Meerbusch '89, '90, '92, '94, '96, '98, '00, '02 - ausführlichere Beschreibungen sind noch in Arbeit).

Seit 1995 ist als fester Termin für die wechselseitigen Besuche das verlängerte Wochenende um Himmelfahrt geplant. Von Meerbusch aus erfolgt die Anreise meist mit dem Gemeindebus und falls notwendig privatem PKW. Die Gäste werden jeweils in Gastfamilien untergebracht. Es werden gemeinsame Ausflüge und Gesprächsrunden zu aktuellen Themen veranstaltet und gemeinsam Gottesdienst gefeiert.

Darüber hinaus nehmen seit Jahren immer wieder auch Senioren aus unserer Partnergemeinde an unseren Seniorenfreizeiten teil.

In den letzten Jahren wurden in Reudnitz und Krügersdorf die Kirchen mit erheblichen Mitteln und viel Eigenleistung der Gemeinden dort grundlegend saniert. Unsere Gemeinde konnte Im Jahr 1999 für die Sanierung der Krügersdorfer Kirche ein Beitrag von 80.000 DM spenden.

Einige Fotos von der Kirche in Krügersdorf finden sie hier, Fotos von den Begegnungen hier.

Eine Predigt von Pfarrerin Tiedecke beim Besuch in Meerbusch im Jahr 2000 finden sie hier.

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