Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Kongo.
Der Superintendent des Partnerkirchenkreises Longa, Efomi, ist auf einer Reise tödlich verunglückt. Dem Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann liegt die Information vor, dass er bei einem Unwetter mit mehreren anderen Personen auf einem Fluss ertrunken ist. Sein Körper wurde in der Nähe von Ingende gefunden. Auf dem Boot befanden sich insgessamt 40 Menschen. Efomi war 58 Jahre alt und hinterlässt eine Witwe und sechs Kinder, vier Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen fünf und 25 Jahren.Viele Menschen sind derzeit in den Partnerkirchenkreisen im Kongo unterwegs, um von Efomi Abschied zu nehmen, darunter auch der Supervisor der Gesundheitszentren Bameko sowie die ehemaligen Superintendenten.Die Kirche kümmert sich um Efomis Witwe und die Kinder.
"Diese Nachricht ist tief erschütternd.Efomi hatte auch eine Schlüsselrolle für unsere Partnerschaft. Er war ein großer Charismatiker, Hoffnungsträger und fröhlicher Christ", so Superintendent Frank Weber.
Efomi kam 2006 mit der großen Reisedelegation aus dem Kongo in den Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann, er besuchte Kirchen, Gottesdienste und Einrichtungen. 2007 war er beim Kirchentag in Köln dabei, als es darum ging, eine Jugenddelegation aus dem Kongo zum Kirchentag einzuladen.
Pfarrer Michael Diezun (Lintorf-Angermund), der 2008 mit einer Jugenddelegation im Kongo war und dort Efomi besucht hat, schreibt: "Ohne Superintendent Efomi wären die letzten Reisen in den Kongo nicht möglich gewesen".
"Efomi fehlt seiner Familie, seiner Kirche und uns. Wir bitten darum, dass Efomi und seine Mitreisenden bei Gott geborgen sind und alle die nun trauern von Gott gehalten bleiben. Ich bitte darum, in den Gottesdiensten des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann am kommenden Sonntag Superintendent Efomi in die Fürbitten aufzunehmen", so Weber.
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