
Wenige! Denn das ist nicht leicht. Die Kirche ist ein geschützter Raum, in dem das immer geschehen darf. Jede und jeder bestimmt dabei die Intensität. Am kommenden Sonntag gestaltet eine bunt zusammengesetzte Gruppe von Frauen verschiedener Generationen den Gottesdienst in der Friedenskirche. „Der Pastor hat frei“ sagt Friedenskirchenpfarrer Thomas Gerhold und lacht. Er freut sich, dass so viel Engagement bei ernstem Thema zusammenfließt.
Thematisch geht es um eine Frau, die nicht eingeladen zum Abendessen mit den Jüngern, aber selbstbewusst ist, die Jesus die Füße wäscht mit ihren Tränen, die sie mit ihren Haaren abtrocknet, küsst und salbt. Ihr selbstverständliches, geradezu prophetisches Handeln irritiert die Jünger: Darf man Jesus ungefragt berühren, darf eine Frau so etwas tun?
Die Predigt hält die ehemalige Bundestagsabgeordnete und langjährige Vorsitzende des Müttergenesungswerkes, Margot von Renesse. Eine 15-Jährige hat einen Text geschrieben, der zum ersten Mal mit Unterstützung der Kantorin Margarete vertont erklingt..
„Tränen, die anrühren, berühren, aufrühren“
Sonntag, 12. September, 10 Uhr,
Friedenskirche, Hegelstraße 16, Ratingen Ost

