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12.9. „Tränen, die anrühren, berühren, aufrühren“

Wer spricht schon gerne über Tränen?

Wenige!  Denn das ist nicht leicht. Die Kirche ist ein geschützter Raum, in dem das immer geschehen darf. Jede und jeder bestimmt dabei die Intensität.  Am kommenden Sonntag gestaltet eine bunt zusammengesetzte Gruppe von Frauen verschiedener Generationen den Gottesdienst in der Friedenskirche. „Der Pastor hat frei“ sagt Friedenskirchenpfarrer Thomas Gerhold und lacht. Er freut sich, dass so viel Engagement bei ernstem Thema zusammenfließt.

Thematisch geht es um eine Frau, die nicht eingeladen zum Abendessen mit den Jüngern, aber selbstbewusst ist, die Jesus die Füße wäscht mit ihren Tränen, die sie mit ihren Haaren abtrocknet, küsst und salbt. Ihr selbstverständliches, geradezu prophetisches Handeln irritiert die Jünger: Darf man Jesus ungefragt berühren, darf eine Frau so etwas tun?

Die Predigt hält die ehemalige Bundestagsabgeordnete und langjährige Vorsitzende des Müttergenesungswerkes, Margot von Renesse. Eine 15-Jährige hat einen Text geschrieben, der zum ersten Mal mit Unterstützung der Kantorin Margarete vertont erklingt.. Mechthild Krahmer singt Bach, die Bundespreisträgerin Friederike Bassek wird auf der Oboe zu hören sein. In den Gottesdienst wird die Skulptur  des Schweizer Künstlers Wanner-Krause einbezogen. Im Anschluss lädt die Gemeinde wie immer zu Ausklang und Imbiss ein.

 

 

„Tränen, die anrühren, berühren, aufrühren“

Sonntag, 12. September, 10 Uhr,

Friedenskirche, Hegelstraße 16, Ratingen Ost

 

 


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