
Mit Sorge hat die Synode zur Kenntnis genommen, dass am Ewigkeitssonntag, 27. November, rechte Gruppierungen am "Feld des Jammers" bei Bretzenheim eine Kundgebung planen. Sie beschloss, am gleichen Tag ein Friedensgebet dort zu halten.
Wegsehen sei keine angemessene Reaktion auf neonazistische Kundgebungen, so Siegfried Pick. Es sei nicht nur mit auswärtigen Demonstranten zu rechnen, sagte der Ausländerpfarrer weiter. Vielmehr sei auch eine Gruppe von rund 20 Jugendlichen aus Bad Sobernheim zu erwarten. "Das ist die Jugend aus unseren Gemeinden - da können wir nicht mehr wegsehen!" 
| Volldampf bis zum letzten Tag |
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Superintendent Hartmut Eigemann kündigte in seinem Synodalbericht an, dass sein Dienst am 31. August 2009 ende. Dann beginne die Freistellungsphase einer kürzlich genehmigten Altersteilzeit-Regelung. „Aber bis dahin sind es noch fast vier Jahre, die will ich und die werde ich nicht untätig verstreichen lassen,“ so der Bad Sobernheimer. Er wolle alles dafür tun, damit jetzt die Weichen gestellt werden, die zu stellen seien und sich nicht vor Entscheidungen drücken.

| Südrhein im Blick behalten |
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Im Blick auf die notwendige Strukturdebatte der Landeskirche warnte Eigemann davor, dass der Südrhein nicht zu einem „lästigen Appendix“ in den Augen der Verantwortlichen werden dürfe: „Kommt es zu einer begrüßenswerten weiteren Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, wird die Aufmerksamkeit für den Südrhein logischerweise nachlassen müssen,“ meinte der Theologe.
Im Nachgang beschloss die Synode, den KSV zu beauftragten, alle nötigen Schritte zu übernehmen, damit die Landeskirche den Südrhein in ihren notwendigen Strukturentscheidungen nicht aus dem Blick verliere.

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