Strukturdebatte prägte den Bericht des Superintendenten |
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 Superintendent Hartmut Eigemann
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Die Debatte über die künftige Struktur ihres Kirchenkreises und der Gemeinden prägte den Bericht des Superintendenten. „Es wird weit reichende Veränderungen geben,“ sagte Hartmut Eigemann in seinem Synodalbericht. „In den jetzigen Gemeindestrukturen werden wir die Probleme, die auf uns zukommen, nicht adäquat lösen können“ fügte er im Blick auf die kleiner und ärmer werdenden Kirchen hinzu. Kreissynodalvorstand (KSV) und Gemeinden sollen nun Szenarien für gemeindliches Leben 2020 entwickeln, die Vorschläge werden auf einer künftigen Synode diskutiert und verbindlich gemacht.
Die bislang eingereichten Gemeindekonzeptionen zeigten eine große Vielfalt, mit der Ziele gemeindlicher Arbeit beschrieben würden. Zugleich falle auf, dass diese Überlegungen an der eigenen Gemeindegrenze endeten. „Der Blick auf die Ortsgemeinde wird zur Bewältigung der Aufgaben, die uns aufgegeben sind, nicht ausreichen,“ betonte Eigemann.
Der Superintendent mahnte zugleich, bei allen Strukturüberlegungen den Auftrag der Kirche nicht aus dem Blick zu verlieren. Daher müsse die Strukturdebatte vor allem Ziele weisen. „Die Ziele stehen nicht einfach fest, sondern sie müssen am Evangelium erarbeitet werden. 
| Südrhein im Blick behalten |
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Im Blick auf die notwendige Strukturdebatte der Landeskirche warnte Eigemann davor, dass der Südrhein nicht zu einem „lästigen Appendix“ in den Augen der Verantwortlichen werden dürfe: „Kommt es zu einer begrüßenswerten weiteren Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, wird die Aufmerksamkeit für den Südrhein logischerweise nachlasen müssen,“ meinte der Theologe.
Im Nachgang beschloss die Synode, den KSV zu beauftragten, alle nötigen Schritte zu übernehmen, damit die Landeskirche den Südrhein in ihren notwendigen Strukturentscheidungen nicht aus dem Blick verliere.

| Der Bericht des Superintendenten zum Download |
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