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Pointierter Bericht
 


Hartmut Eigemann gibt seinen Jahresbericht ab

In seinem Jahresbericht überzeugte Eigemann als kritische und gradlinige Führungspersönlichkeit. So nahm er nicht nur zu binnenkirchlichen Ereignissen Stellung. Eigemann kündigte etwa an, die Folgen der Sozialreformen „Hartz 4“ aufmerksam zu beobachten. Die Kirche werde ihren Beitrag dazu leisten, so gut sie das könne. Angesichts von sinkenden Spitzensteuersätzen und immer weniger Leistungen sei die entscheidende Frage, ob sich diese Gesellschaft insgesamt noch in einer Balance des sozialen Friedens befinde. „Wir werden darauf insistieren, dass eine Gesellschaft nach christlichem Verständnis nur Zukunft hat, wenn sie umfassend für soziale Gerechtigkeit Sorge trägt, und zwar soziale Gerechtigkeit nicht nur als Verteilungsgerechtigkeit, sondern genauso als Beteiligungs- und Befähigungsgerechtigkeit und im Besonderen als Generationengerechtigkeit,“ sagte Eigemann vor der Synode.


Fürs Prädikantenamt werben

Eine verstärkte Werbung für das Prädikantenamt hat Hartmut Eigemann in seinem Bericht ebenfalls angeregt. Die Zahl der noch aktiven ehrenamtlich Ordinierten im Kirchenkreis sei durch das altersbedingte Ausscheiden langjähriger Mitarbeitender auf sechs zurückgegangen. „Das ist schade weil wir den Reichtum, den diese Personengruppe für die Verkündigung einbringen kann, nicht nutzen,“ sagte Eigemann. Angesichts von zu erwartenden Vakanzen werde man in Zukunft darauf angewiesen sein, dass sich Prädikanten verstärkt in den Verkündigungsdienst mit einbringen.

Durch Gemeindebriefe und persönliche Ansprache soll in den Gemeinden nun nach Ehrenamtlichen gesucht werden, die eine Ausbildung zu Prädikanten machen möchten.

 


Lob für den Sonntagsgruss/Glaube und Heimat

Der Sonntagsgruß / Glaube und Heimat hat sich nach Aussage von Superintendent Hartmut Eigemann bewährt. Er würdigte die einzig verbliebene evangelische Wochenzeitung im Bereich der Ev. Kirche im Rheinland. Zwar sei der Norden der rheinischen Kirche noch etwas weiter weggerückt, „dafür kommt uns das Saarland etwas näher.“

„Gute Chancen“ für den Fortbestand des Sonntagsgrusses sieht der Superintendent, wenn in zwei Jahren überprüft wird, ob die auf 5 Jahre befristeten Zuschüsse der Landeskirche weiter gewährt werden sollen. Dafür müssten aber insbesondere die Abonnentenzahlen deutlich gesteigert werden.

 


Der Bericht des Superintendenten im Volltext
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