Die Kirche soll im Dorf bleiben

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 "Ja" sagte die Synode mit großer Mehrheit zu dem Strukturpapier "Vertraut den neuen Wegen." (Foto: Michel)
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Die Evangelische Kirche im Kreis Bad Kreuznach will auch in Zukunft in den Dörfern präsent bleiben. Das hat die Synode des Kirchenkreises An Nahe und Glan am Samstag, 17. November 2007, in Bad Kreuznach beschlossen.
Damit beziehe der Kirchenkreis in der Reformdiskussion des deutschen Protestantismus eine eigene Position, sagte Dr. Herbert Lindner bei der Vorstellung eines überarbeiteten Strukturpapieres. „Sie nehmen Gedanken aus ,Kirche der Freiheit’ auf, setzen aber andere Akzente“, sagte der Experte für Gemeindeentwicklung bei der Vorstellung des Strukturpapiers.
Statt wie im EKD-Impulspapier gefordert und in vielen evangelischen Landeskirchen und Kirchenkreisen praktiziert, werden keine größeren und zentralen Gemeinde-Einheiten gebildet. Vielmehr werden die Kirchengemeinden an Nahe und Glan in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben können.
Auf ihrer Tagung im Dietrich Bonhoeffer-Haus verabschiedete die Synode des Kirchenkreises An Nahe und Glan mit großer Mehrheit das Strukturpapier „Vertraut den Neuen Wegen“, das die Rahmendaten für die Arbeit der Kirchengemeinden und der Dienststellen des Kirchenkreises bis 2017 festlegt.
Die Synode begann mit einem Abendmahlsgottesdienst in der benachbarten Pauluskirche. In seiner Predigt legte Pfarrer Michael Fuhr Worte des Propheten Jeremia aus und ermutigte dabei, einen Aufbruch mit der nötigen Entschlossenheit zu wagen.
Weitere Schwerpunkte der Synode im Dietrich Bonhoeffer-Haus Bad Kreuznach waren der Bericht des Superintendenten und die Finanzplanung für 2008.


| Strukturpapier "Vertraut den neuen Wegen" |
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| Vortrag von Dr. Herbert Lindner |
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| Der Bericht des Superintendenten 2007 |
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