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 Warb für die Stiftung als ein Angebot für Erblasser: Superintendent Hartmut Eigemann. (Foto: Michel)
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Eine gemeinnützige Stiftung soll helfen, evangelisches Leben An Nahe und Glan dauerhaft zu fördern. Dafür bewilligte die Synode des Kirchenkreises An Nahe und Glan bei ihrer Tagung in Hargesheim 100.000 Euro für das Stiftungskapital und beschloss die Errichtung einer „Evangelischen Stiftung An Nahe und Glan“.
„Wir sind spät dran – hoffentlich nicht zu spät“, sagte Superintendent Hartmut Eigemann. Viele Millionen Euro würden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen Erben suchen – und eine sinnvolle Verwendung. „Warum sollten wir uns nicht anbieten mit allem Guten und Sinnvollen, das wir leisten“, nannte er den Hauptgrund, eine Stiftung zu errichten.
Mit großer Mehrheit stimmten die rund 120 Delegierten und Fachvertreter für die Stiftung. Eine intensive Diskussion war der Entscheidung vorangegangen. Mehrere Synodale, vor allem Vertreter der Jugendarbeit, hatten gefordert, nicht mehr als 50.000 Euro in der Stiftung zu binden, da das Geld sonst in der laufenden Arbeit fehlen würde.
Die neue Stiftung soll Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Senioren fördern, in Notlagen helfen, Kirchenmusik unterstützen und zur Substanzerhaltung denkmalgeschützter Kirchen beitragen. Zugleich soll die Stiftung Menschen anregen, durch Zustiftung oder Spenden die Arbeit der Evangelischen Kirche der Region zu unterstützen. Den Kirchengemeinden bietet sie die Möglichkeit, unter ihrem Dach zweckgebundene Stiftungsfonds für eigene Projekte einzurichten.
Zu der gewählten Form einer „Dachstiftung“ gratulierte Bernd Kreh vom Diakonischen Werk Hessen und Nassau in seinem Fachreferat. Diese Form werde von der Bertelsmannstiftung und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen empfohlen.

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