Nachwahlen zum Kreissynodalvorstand |

Petra Stieb-Traub und Pfarrer Hans-Hermann Lorig sind neue Mitglieder im Kreissynodalvorstand. Die Synode wählte Petra Stieb-Traub aus Roxheim zur stellvertretenden Synodalältesten, die damit die Nachfolge von Ruth Aff antritt. Die 34-jährige Fachangestellte im Gesundheitswesen ist verheiratet und Mutter einer wenige Monate alten Tochter. Trotz ihrer Jugend bringt sie eine fünfjährige Erfahrung als Presbyterin mit. Ihr Wissen und ihre Ideen möchte sie in die Arbeit im KSV einbringen und neue Wege aktiv mitgestalten. „Die Menschen in den Nachbarschaften müssen ermutigt werden, aufeinander zuzugehen und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln“, betonte sie in ihrer Vorstellung vor der Synode.
Zum zweiten stellvertretenden Scriba bestimmten die Synodalen den 47-jährigen Pfarrer der Gemeinde Hennweiler-Oberhausen, Hans-Hermann Lorig. Er ist Nachfolger des verstorbenen Meisenheimer Pfarrers Jens Schrader. In seiner 17-jährigen Tätigkeit als Gemeindepfarrer habe er vor allem Freude daran entwickelt, in einer Landgemeinde mitten im Leben zu sein, erklärte Lorig. Angesichts der derzeit laufenden Umstrukturierungsprozesse sei es nicht immer leicht, diese Freude aufrecht zu erhalten. Lorig unterstrich: „Wir müssen diese Prozesse auch als geistliche Herausforderung betrachten und dürfen dabei die Freude an unseren jeweiligen Gaben nicht vergessen.“

Roxheimer Pfarrerin in der Landessynode |
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 Pfarrerin Mary Sabine Richter wurde zur Vertreterin des Kirchenkreises in die Landessynode gewählt.
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Mary Sabine Richter (40), Pfarrerin in Roxheim, vertritt künftig den Kirchenkreis An Nahe und Glan in der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Kreissynode wählte sie mit überwältigender Mehrheit in das oberste Beschlussgremium der Landeskirche. Sie tritt damit die Nachfolge von Marcus Harke an, der als Superintendent geborenes Mitglied der Landessynode ist.
Sabine Richter ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von vier und anderthalb Jahren. In ihrer Gemeinde feiert sie gerne vielgestaltige Gottesdienste in kreativer Form und legt großen Wert auf Seelsorge. Jugendarbeit und Konfirmandenunterricht macht ihr Spaß. „Ich mag alles, wo es lebendig zugeht, da bin ich in meiner Arbeit offen und beweglich“, beschreibt sie sich selbst.
Als Synodalbeauftragte organisiert und begleitet sie zusammen mit ihrem Mann Kay Sendelbach Fahrten zu den Kirchentagen und kommt von dort mit vielen neuen Ideen zurück. „Kirchentag bedeutet immer einen Motivationsschub und frischen Wind für die Gemeindearbeit“, meint sie. Die Vertretung in der Landessynode ist in ihren Augen mit einer großen Verantwortung verbunden, auch wenn sie sich nur als kleines Rad in der großen Synode sieht. Sie möchte dort die Gemeinden der Basis vertreten und den Süden der rheinischen Kirche stärken.
Zur Stellvertreterin von Mary Sabine Richter wählte die Synode die Bad Sobernheimer Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel.
mu

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