Kirche wird kleiner, älter, ärmer

Superintendent Eigemann vor der Synode

Evangelische Kirche an Nahe und Glan wird in den kommenden Jahren kleiner, älter und ärmer. Das erklärte der Theologe Dr. Herbert Linder am Samstag vor rund 120 Synodalen im Bodelschwingh-Zentrum Meisenheim – und zeigte Handlungsmöglichkeiten auf.

Als erste Kreissynode im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland hat sich der Kirchenkreis An Nahe und Glan schwerpunktmäßig mit der Bevölkerungsentwicklung in seinen Gemeinden befasst. Zwei kompetente Referenten wurden dafür gewonnen: den Demographie-Beauftragten des Landkreises Bad Kreuznach, Marco Rohr, sowie den Theologen Dr. Herbert Lindner aus Feucht bei Nürnberg.

Nach der Diskussion der Vorträge beschloss die Synode eine weitere intensive Beschäftigung mit dem Thema. Der Kreissynodalvorstand wurde beauftragt, Ergebnisse aus den Gemeinden und eigene Überlegungen in ein Strukturkonzept einzuarbeiten.

Die Themen

Die Präsentation des Kreis-Demographiebeauftragten Marco Rohr beschäftigt sich mit der Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Bad Kreuznach bis 2050.

 

Dr. Herbert Lindner beleuchtet die Konsequenzen der demographischen Entwicklung für die Arbeit in den Kirchengemeinden und dem Kirchenkreis.

 

Nach der Beschäftigung mit dem thematischen Schwerpunkt wurde der Synode der Gleichstellungsplan für den Kirchenkreis An Nahe und Glan vorgestellt.

Frühjahrssynode 2005: Demographische Entwicklung

050611-Vortrag_Lindner.pdf

Vorträge zur demographischen Entwicklung im Kirchenkreis An Nahe und Glan

867 K

050611-Vortrag_Rohr.pdf

Dr. Herbert Lindner, Feucht b. Nürnberg: "Künftige Entwicklung des kirchlichen Lebens im

1.1 M