Die Kreissynode tagte in der Deutscher-Michel-Halle zu Stromberg
STROMBERG. Die Debatte über die künftige Struktur ihres Kirchenkreises und der Gemeinden prägte die Herbsttagung der Kreissynode An Nahe und Glan am Samstag, 12. November 2005. „Es wird weit reichende Veränderungen geben,“ sagte Superintendent Hartmut Eigemann in seinem Synodalbericht. „In den jetzigen Gemeindestrukturen werden wir die Probleme, die auf uns zukommen, nicht adäquat lösen können“ fügte er im Blick auf die kleiner und ärmer werdenden Kirchen hinzu. Im Juni hatte sich das Kirchenparlament bereits über die Entwicklung der Bevölkerungszahlen informiert.
Die Synode beschloss ein erstes Instrument zur Gestaltung des Strukturwandels: Künftig müssen Kreissynodalvorstand und Landeskirche die Freigabe einer neu zu besetzenden Pfarrstelle befürworten. Bislang gab es nur eine formale Prüfung im Landeskirchenamt.