Superintendent Hartmut Eigemann vor der Synode in Kirn
KIRN. Den gesellschaftlichen Veränderungen durch demografischen Wandel und Rückgang der Kirchensteuer wollen die evangelischen Gemeinden der Region mit Strukturänderungen begegnen. Binnen eines Jahres sollen die Grundlinien feststehen, mit denen die evangelische Kirche zukunftsfähig werden will. Das hat die Synode des Kirchenkreises An Nahe und Glan am Samstag in Kirn beschlossen.
„Vertraut den neuen Wegen, auf die der HERR uns weist,“ sangen die rund 120 Delegierten im Eröffnungsgottesdienst der Synode. Dass die evangelische Kirche an Nahe und Glan neue Wege beschreiten muss ist klar: Die Evangelische Kirche in Deutschland rechnet damit, bis 2030 knapp ein Drittel ihrer Mitglieder und die Hälfte der Finanzkraft zu verlieren.
Gute Wünsche zur Strukturdebatte brachten Pfarrer Christian Hartung vom benachbarten Kirchenkreis Simmern-Trarbach sowie Pfarrer Heinz-Erhardt Griethe von der katholischen Gemeinde Kirn mit. Beide haben aus ihrem eigenen Umfeld Erfahrung mit der Thematik.
Auch Kirns Bürgermeister Fritz Wagner brachte gute Wünsche mit – und Dank für die gute langjährige Kooperation von Kommunal- und Kirchengemeinde.