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Projektstand

"Das Projekt ist auf einem guten und erfolgversprechenden Weg"

Auf "einem guten Weg" sieht Oberkirchenrat Georg Immel, Dezernent für Finanzen und Vermögen der Evangelischen Kirche im Rheinland, das Projekt Neues Kirchliches Finanzwesen. Zum Start der neuen Website erläutert er den aktuellen Stand.

Oberkirchenrat Georg Immel

Von Oberkirchenrat Georg Immel

Im Januar 2010 hat sich die Landessynode zum zweiten Mal nach 2006 mit der Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF) beschäftigt und dem neu aufgestellten Projektteam unter der Leitung von Dr. Gerd Schneider einen umfangreichen Arbeitsauftrag erteilt. Nach nunmehr sechs Monaten intensiver Projektarbeit können wir über die ersten wichtigen Ergebnisse berichten.

Die grundsätzlichen konzeptionellen Grundlagen für die Einführung des Neuen Kirchlichen Rechnungswesens wurden erarbeitet und im Juli vom Lenkungsausschuss des Projekts abgenommen. Sie bilden nun die Grundlage für die Weiterarbeit im Projekt und die Überarbeitung der Verordnung über das Kirchliche Finanzwesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland (KF-VO).

Inzwischen wurde mit der technischen Umsetzung der zuvor erarbeiteten konzeptionellen Grundlagen begonnen. Dies bedeutet intensive Workshop-Arbeit unter Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Verwaltungsämtern mit dem Ziel, ein Referenzmodell zu erstellen, auf dessen Grundlage die schrittweise Einführung des NKF in allen kirchlichen Körperschaften erfolgen soll. Das Referenzmodell wird im Oktober fertig gestellt und bis Ende Februar 2011 ausgiebig getestet.

Durch die starke Beteiligung der schon jetzt aktiven Pilotanwender können wir sicherstellen, dass praxistaugliche Gestaltungsvorschläge erarbeitet und Bewährtes fortgeführt wird. Im Referenzmodell sind Varianten vorgesehen, um die unterschiedlichen Organisationsformen in den kirchlichen Körperschaften zu berücksichtigen.

Parallel dazu wird an einer umfassenden Planung zur flächendeckenden Einführung des NKF gearbeitet, die von einer Einführung bis zum Jahr 2015 ausgeht. Auch das Schulungskonzept wird grundlegend überarbeitet, betriebswirtschaftliche und Softwareschulung werden stärker verzahnt und die fachlichen Schulungen stark am neuen Referenzmodell orientiert.

Damit lässt sich als Fazit festhalten: Das Projekt ist auf einem guten und erfolgversprechenden Weg, wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und sind sicher, dass wir ein praxistaugliches und umfassend getestetes NKF zur Verfügung stellen können.

24.08.2010



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