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NKF

Das Neue Kirchliche Finanzwesen in der EKiR

Die Landesssynode 2006 hat beschlossen, das Finanzsystem der EKiR von der Kameralistik auf die kaufmännische Buchführung (Doppik) umzustellen. Die rheinische Kirche verwendet für dieses Neue Kirchliche Finanzwesen das Kürzel NKF.

2015 gehörte die EKiR zu den ersten Landeskirchen, die ihr Finanzwesen auf allen Ebenen auf die Doppik umstellen konnten. Die Einführung des neuen Kirchlichen Finanzwesens ist dabei weit mehr als eine Softwareumstellung. Sie hat das Arbeiten und Denken in den Verwaltungen grundlegend verändert und forderte nicht nur die Gewöhnung an andere Buchungsregeln und EDV-Programme, sondern einen Kulturwandel, der noch andauert.

Ziel der Einführung des NKF war und ist die verbesserte Steuerung durch Vereinbarung von Zielen und Überprüfung des Erreichten, die Realistische Darstellung der Vermögensentwicklung einer Gemeinde, eines Kirchenkreises, der Landeskirche und anderer kirchlicher Körperschaften sowie die Darstellung des Ressourcenverbrauchs. Die Umsetzung dieser Ziele bedarf auch nach Abschluss der Einführungsphase weiterer Anstrengungen.

Durch die Umstellung des Rechnungswesens von der Kameralistik auf die sogenannte Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) werden nicht nur die Zahlungsein- und -ausgänge betrachtet, sondern es entsteht eine vollständige Bilanz aller Vermögenswerte, die am Ende eines Rechnungsjahres erkennen lässt, wie sich das Vermögen verändert hat.

 

 


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