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Das NKF-Projekt

Projektstand 2012 - wo stehen wir heute?

Zum 1. Januar 2012 sind zehn Kirchenkreise und ihre Kirchengemeinden im neuen Rechnungssystem produktiv geworden. Der Landessynode wurde am Donnerstag, 12. Januar 2012, im Rahmen des Finanzberichts der Kirchenleitung über den NKF-Projektstand berichtet.

Den Text "Zeitplan und Kosten im grünen Bereich" zum Bericht auf der Landessynode finden Sie unter "Archiv". 

Das Gesamtschulungsprogramm für die Umsteller 2013 wurde versendet.

Eine Schulung zur Kosten- und Leistungsrechung für Umsteller 2013 fand am Montag, 16. Januar, im Landeskirchenamt statt.

Die Kirchenkreise, die zum 1.1.2012 ihr Buchungssystem umgestellt haben, sind Aachen, Düsseldorf-Mettmann, Düsseldorf, Gladbach-Neuss, Krefeld-Viersen, Lennep, Solingen und Wuppertal. Die Kirchenkreise Moers und Wied stellten einen ersten Teil um. In den Kirchenkreisen wurde und wird eine enorme Arbeit geleistet.

An der dezentralen Systemabnahme arbeitete das NKF-Team unter Hochdruck vor und nach Weihnachten 2011. Unter der Leitung von Diplom-Kaufmann Dr. Walter von Hülsen, im NKF-Team zuständig für Implementierung, IT-Betrieb und Releasemanagement, wurde das Gesamtsystem vom 19. bis 29. Dezember 2011 getestet. Dabei wurde geprüft, ob das System technisch und fachlich in allen beteiligten Kirchenkreisen funktioniert.

Die Umsteller 2013, das sind die Kirchenkreise, die zum 1.1.2013 auf das NKF umstellen, haben im Verlauf des Jahres 2011 ihre Arbeit aufgenommen. Auf Veranstaltungen in Vallendar bei Koblenz, Düsseldorf und Koblenz wurden die Vertreter aus den Kirchenkreisen willkommen geheißen in der NKF-Gemeinde von Projektleiterin Jutta Lehmann sowie Finanzkirchmeisterin Ursula Witzel, im NKF-Team zuständig für die Koordination der Anwenderberatung.

Eingeladen waren Superintendentinnen und Superintendenten, Verwaltungsleiter, die Lenkungsgruppen und Projektgruppen mit dem jeweiligen Projektverantwortlichen sowie ehrenamtlich Verantwortliche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Informationen über die Entwicklung des NKF-Umstellungsprozesses in der rheinischen Kirche, einen fachlichen Überblick über das Neue Kirchliche Finanzwesen und über das Projektvorgehen. Demonstriert wurde auch das Web-Vorsystem.

Es gab zentrale Veranstaltungen zum Projektvorgehen, Projektrahmenplan und den Strukturen der Kosten- und Leistungsrechnung. Die Schulung zur KLR im Bonner Haus der Kirche Anfang Dezember beispielsweise hatte 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mitarbeiter der Kirchenkreise in den dortigen Umstellungsprojekten wurden vom NKF-Projektteam beraten zu den Themen Projektorganisation, Aufbauorganisation der Finanzbuchhaltung, Festlegung der Mandantenstruktur und zum Verfolgen des Projektstatus.

Für Spezialgebiete wie Jahresabschluss, Inventur und Bewertung, Haushalt, Projektsteuerung und Technik führen Fachleute aus dem NKF-Projektteam Workshops und Beratungen durch.

Die Kirchenkreise, die zum 1.1.2013 ihr Buchungssystem umstellen, sind An der Agger, Jülich, Köln-Mitte, Köln-Süd, Köln-Nord, Köln-Rechtsrheinisch, Leverkusen, Saar-West und Trier. Moers und Wied schließen den zweiten Teil ihrer Umstellung ab.

Die Umsteller 2014 und 2015 stehen ebenfalls fest. Die Kirchenleitung legte in den Sitzungen im Februar und Mai 2011 die Reihenfolge der NKF-Einführung in den Kirchenkreisen nach dem NKF-Einführungsgesetz fest. Die Reihenfolge ergibt sich aus den Wünschen der Kirchenkreise. Das NKF-Projektteam hatte im Dezember 2010 die Superintendentinnen und Superintendeten gefragt, wann sie umstellen möchten.

Kirchenkreise, die zum 1.1.2014 umstellen, sind die Kirchenkreise Altenkirchen, Bonn, Dinslaken, Duisburg, Essen, Bad Godesberg-Voreifel, Koblenz, An Nahe und Glan, Obere Nahe, Niederberg, An Sieg und Rhein sowie Simmern-Trarbach.

Kirchenkreise, die zum 1.1.2015 umstellen, sind die Kirchenkreise Braunfels, Kleve, Oberhausen, Saar-Ost, Wesel und Wetzler sowie selbstbuchende Kirchengemeinden in Düsseldorf-Mettmann, Gladbach-Neuss, Köln-Rechtsrheinisch und Saar-West.

Die Projektverantwortlichen aus den aktuell umstellenden Kirchenkreisen treffen sich einmal im Monat mit dem NKF-Projektteam zu ganztägigen Arbeitssitzungen, den Themeneinstiegen, im Landeskirchenamt in Düsseldorf. Die Themeneinstiege bereiten die Schulungen zu Projektabschnitten vor. Sie geben Gelegenheit, den Projektstand zu überprüfen und Fragen im Kreis von Gleichgesinnten zu klären.

Der Themeneinstieg im Dezember 2011 für die Umsteller 2012 befasste sich mit den Themen "Berechtigungen" sowie "Hybrider Jahresabschluss und doppische Eröffnungsbilanz". Eine zweitägige Schulung zum Thema Eröffnungsbilanz findet im März 2012 statt.

Der Themeneinstieg im November 2011 befasste sich unter anderem mit dem Haushaltsbuch, das mit Excel erstellt wird. Eine über den Beamer vorgeführte Klickanleitung machte Arbeitsschritte nach dem Import der Plandaten deutlich. Das NKF-Team informierte über Änderungen in der Verordnung zum Kirchlichen Finanzwesen (KF-VO), über die Gesamtsystemabnahme zum Jahreswechsel, über erforderliche Bandbreiten und den Stand der Schnittstellen. Es gab einen Zwischenbericht aus dem Pilotbetrieb des webbasierten Vorsystems, das im Pilotbetrieb dankenswerterweise von den Kirchenkreisen Wuppertal und Wied getestet wird.

Die technische Umsetzung der während des Moratoriumsjahrs 2010 erarbeiteten Konzepte begann im dritten Quartal 2010. Sie führte zu einem Referenzmodell, das die Grundlage bildet für das schrittweise Einführen des Neuen Kirchlichen Finanzwesens in allen kirchlichen Körperschaften bis zum 1. Januar 2015.

Unter der Projektleitung von Diplom-Kauffrau Jutta Lehmann wurde das Referenzmodell im Jahr 2011 fertiggestellt. Stark beteiligt waren dabei die bereits vorher aktiv in der Software MACH buchenden Anwender, die das Modell getestet haben. Im NKF-Team wurde das Modell auf die Erfordernisse der Anwender angepasst. Die Anwender und weitere Vertreter der Kirchenkreise und Kirchengemeinden haben erheblich dazu beigetragen, praxistaugliche Gestaltungsvorschläge zu erarbeiten und Bewährtes fortzuführen. Das Referenzmodell sieht Varianten vor, um auf die unterschiedlichen Organisationsformen in den kirchlichen Körperschaften eingehen zu können (Lesen Sie bitte auch unter "Fachliches" den Text über das Referenzmodell und das Schulungskonzept).

Änderungen in der KF-VO, in der Verordnung über das Kirchliche Finanzwesen, wurden im Juli 2011 in der Arbeitsgemeinschaft KF-VO besprochen. Dem Wunsch der Umsteller nach Verbesserungen von Formulierungen (zum Beispiel zur Anordnung) stimmte die AG KF-VO unter der Leitung der Kirchenrätin Barbara Füten zu. Die Diplom-Kauffrau Barbara Füten leitet im Landeskirchenamt das Dezernat "Steuern, Meldewesen und Neues Kirchliches Finanzwesen". Die Änderungen der KF-VO wurden im Amtsblatt Mitte Januar 2012 veröffentlicht.

jth



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