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Das NKF-Projekt

Ziele des Neuen Kirchlichen Finanzwesens

Kirchengemeinden und Kirchenkreise werden sich in den nächsten Jahren zunehmend mit inhaltlicher Neuausrichtung und strukturellen Anpassungen beschäftigen. Die Finanzen sind dabei immer ein wichtiger Aspekt. Ein neues Rechnungswesen ist deshalb eine wichtige Grundlage, um sachgerechte Finanzinformationen für die Gestaltung dieses Prozesses zu haben.

1. Was wird mit NKF erreicht?

a) Steuerung durch Vereinbarung von Zielen und Überprüfung des Erreichten
b) Realistische Darstellung der Vermögensentwicklung einer Körperschaft 
c) Darstellung des Ressourcenverbrauchs (Aufwand)

2. Wie hilft NKF, diese Ziele zu erreichen?

a) Das Haushaltsbuch hilft, Ziele und Zahlen miteinander zu verbinden und das Erreichen der Ziele zu überprüfen.
b) Durch die Umstellung des Rechnungswesens von der Kameralistik auf die sogenannte Doppik (Doppelte Buchführung in Körperschaften) werden nicht mehr nur die Zahlungsein- und -ausgänge betrachtet, sondern es entsteht eine vollständige Bilanz aller Vermögenswerte.
c) Aus der Bilanz lässt sich am Ende des Rechnungsjahres erkennen, wie sich das Vermögen verändert hat.

3. Wie können die Leitungsgremien NKF nutzen?

a) Das Haushaltsbuch ermöglicht es, die in der Gemeindekonzeption beschriebenen Ziele mit dem Haushaltsplan zu verbinden. So ist zum Beispiel zu erkennen, ob sich die vereinbarten Prioritäten auch in der Mittelverwendung widerspiegeln.
b) Das Leitungsgremium kann einzelnen Arbeitsbereichen Budgets zuweisen, die diese eigenverantwortlich verwalten. Dies entlastet die Gremien und erlaubt es den Leitenden, sich mehr auf die eigentlichen Leitungs- und Lenkungsaufgaben zu konzentrieren.
c) NKF hilft zu erkennen, zu welchen Kosten die gewünschten Leistungen erbracht werden. Dadurch wird das Kostenbewusstsein gestärkt. Vergleiche mit ähnlich strukturierten Gemeinden können neue Ideen vermitteln.

26.04.2011



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