Service
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Moratorium 2010
Meilensteine
NKF-Meilensteine
(Grafik 2)
Bis zum 30. August 2010 wurde die Grundfunktionalität des MACH-Referenzmodells erarbeitet. Von wesentlicher Bedeutung sind die Prozesse, die unmittelbar mit dem Buchen zusammenhängen, die Grundstrukturen der Kosten- und Leistungsrechnung und der Zahlungsverkehr. Im Zusammenhang mit den Buchungsprozessen wurde ein Lastenheft erarbeitet. Auf dessen Grundlage wird bis zum Jahresende ein Web-basierter Rechnungs-Workflow mit integrierter Belegarchivierung erstellt. Damit können Rechnungen bereits in den Kirchengemeinden gescannt werden und es sind elektronische Mitzeichnungsverfahren (rechnerisch richtig, sachlich richtig, Anordnung) möglich. Dies führt zu einer Vereinfachung und Beschleunigung der Buchungs- und Zahlungsprozesse. Die bisherige papiergestützte Bearbeitung ist dabei weiterhin möglich.
Ferner wurde ein erster Entwurf zur flächendeckenden NKF-Einführung bis zum 1. Januar 2015 erstellt, der unter anderem die Grundlage bildet für die Budgetplanung und die personelle Ausstattung des NKF-Projektteams, die für die Unterstützung der Implementierungsarbeiten notwendig ist. Dieser Entwurf wurde mit den Kirchenkreisen bis Ende Dezember 2010 abgestimmt.
Nicht zuletzt wurden die Änderungsvorschläge für die Verordnung über das Kirchliche Finanzwesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland (KF-VO) erarbeitet, um sie in den Abstimmungs- und Entscheidungsprozess einzubringen.
Bis zum 15. November 2010 wird der Referenzmandant in einer neuen MACH-Datenbank technisch eingerichtet und dokumentiert sowie anschließend umfassend getestet. Den Referenzmandanten gibt es nach seiner Abnahme als Kopiervorlage zum Aufbau neuer Mandanten im Rahmen der flächendeckenden NKF-Einführung. Dieses Vorgehen wird die Einführungsarbeiten deutlich vereinfachen.
Das Haushaltskonzept, das Bewirtschaftungskonzept, das IT- und Schnittstellenkonzept sowie das Organisationskonzept wurden fertiggestellt. Dazu wurden die Erkenntnisse eingearbeitet, die sich aus der Erstellung des Referenzmodells und weiteren Überlegungen zur NKF-Einführung ergeben haben.
Ende Dezember 2010 wurde der Entwurf des Schulungskonzepts vorgelegt. Das Schulungskonzept baut auf den konzeptionellen Grundlagen und den Ergebnissen des Referenzmodells auf und beschreibt die Zielgruppen, deren Schulungsbedarf nach Inhalten und Umfang sowie die Maßnahmen, die zur Umsetzung des Konzepts notwendig sind. Das Schulungskonzept ist Grundlage für die Schulungsplanung in den nächsten Jahren.
Bis zum 31. Dezember 2010 wurden die Web-basierten Module zur Abbildung des Rechnungs-Workflows in der ersten Ausbaustufe fertiggestellt und abgenommen. Diese an MACH angedockten Module erleichtern in erster Linie die Finanzprozesse in den Kirchengemeinden sowie den Dokumenten- und Datenaustausch zwischen den Kirchengemeinden und den Verwaltungsämtern. Damit ist das NKF-Referenzmodell in seiner ersten Ausbaustufe fertig und wurde zur Erprobung im Produktivbetrieb freigegeben. Im ersten Halbjahr 2011 wurden zwei weitere Ausbaustufen fertiggestellt, die unter anderem ein Barkassenmodul umfassen werden. Damit kann die flächendeckende NKF-Einführung mit sehr komfortablen Zusatzlösungen erfolgen.
Abgeschlossen wurde bis April 2011 auch der umfassende Test der ersten Ausbaustufe des Referenzmodells inklusive notwendiger Anpassungen. Bis Ende Juni folgten die weiteren Ausbaustufen, so dass anschließend die endgültige Freigabe des Systems für den uneingeschränkten Produktivbetrieb erfolgte.
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