Die Kirche gehört zu den markanten Punkten im Ortsbild
und sollte daher als denkmalgeschütztes Gebäude und Gotteshaus
erhalten bleiben. In Zeiten steigender Austrittszahlen und sinkender Kirchsteuern ein schwieriges Unterfangen, das die Gründung eines Kirchbauvereins ins Leben
rief. Dessen Vorsitzender Klaus Pinkemeyer stellte die Ziele des Vereins im Rahmen eines Orgelkonzert den Besuchern vor und vergaß nicht den Hinweis,
dass der Verein gemeinnützig sei und Spendenquittungen erteilen kann.
Mit dem Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt hatte man einen Könner seines
Fachs eingeladen,
der ungeahnte Töne dem Instrument entlockte. Das mit „Made in Germany“ überschriebene Konzert, welches Werke von Buxtehude, Albrechtsberger, Johannes Brahms,
Max Reger oder vom Interpreten selbst zur Gehör brachte, verblüffte Eingeweihte und Laien gleichermaßen ob der Töne, die Schmidt der Kleuker-Orgel entlockte.
Da flüsterte es, trompetete es , schwoll gewaltig und düster an um dann wieder in Molltönen zu versöhnen , kurz: man war beindruckt und teilweise ergriffen
vom Klang des Instruments und der Virtuosität des Interpreten, dem dankbarer Beifall der leider nicht sehr zahlreich erschienenen Zuhörers zuteil wurde.
Bleibt zu hoffen, dass künftige Aktivitäten, die geplant sind, wie Konzerte mit den örtlichen Chören, ein Gospelkonzert oder Kirchenführungen mehr Zuspruch
bekommen.
(Text/Foto H. Hartenfels)