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Der Hahnenschrei – Relief in der FriedenskircheIm Eingangsbereich der Friedenskirche bleibt eine bildhauerische Darstellung meist etwas unbeachtet. Es ist das Relief DER HAHNENSCHREI des Bildhauers Günter Ferdinand Ris, geboren 1928 in Leverkusen und verstorben 2005 in Darmstadt. Das Relief wurde 1964 beim Bau der Kirche vom Künstler an Ort und Stelle in Weißzement gegossen. Der Hahn weist auf den Bericht vom letzten Abendmahl hin, als Jesus zu Petrus sagt (Markus 14, Vers 30) : Noch heute in dieser Nacht, bevor der Hahn zweimal kräht, wirst du dreimal bestreiten, daß du mich kennst. (Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache). Günter Ferdinand Ris war seit Mitte der 60er ein beachteter Bildhauer, der nicht nur an wichtigen Ausstellungen teilnahm (Documenta Kassel, Biennale Venedig) sondern dessen Werke an öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen aufgestellt sind. Es sind das sowohl Skulpturen als auch Lichtsäulen aus Glas und Lichtwände mit Metallelementen. Im Werkverzeichnis führt unser Relief den Titel: Der wache Hahn. Quelle: G.F. Ris: Das bildhauerische Werk, herausgegeben von Boris von Brauchitsch. Druck- und Verlagshaus Wienand, Köln 2002. (Hartmut Mayer, Juli 2007)
DIE BERÜHRUNG GOTTESACHT BILDTAFELN DES KÜNSTLERS KÖSTLICH  Markus 10, 13-16 |  1. Könige 19, 4 - 9 |  2. Mose 33, 18-23 | Markus 7, 31-37 |
| Die Berührung Gottes - das ist das Thema der Bilderreihe. Berührung kann Trost, Zuneigung, Auftrag, Bewegung sein, von der sanft ruhenden Hand ohne jedes Wort, hin bis zur unsichtbaren, gleichwohl spürbaren und ermutigenden Gegenwart eines Menschen oder unseres Gottes. | | Dieses Programm wurde gemeinsam mit dem Künstler Köstlich entwickelt. So entstanden acht Tafeln mit biblischen Texten, verstärkt - jedoch nicht gedeutet - durch vergrößerte Ausschnitte aus Holzschnitten von Albrecht Dürer. Die ausgewählten Motive drücken Zuwendung aus, der Titel des Holzschnitts selbst ist nicht von Bedeutung. Die dominierenden Farben der Tafeln sind kräftige Rottöne, Gold, Ocker bis Orange, und — als singulärer Punkt — ein tiefklares Grün. Harmonie kann Kontrapunkte vertragen. Das inhaltliche der Reihe ist die eine Ebene, die andere ist Farbe und Form, die den Betrachter aufmerksam werden lassen und zu für ihn neuen Wahrnehmungen führen. | | Der Bilderzyklus wurde auf der Grundlage einer grossen Zahl von Spenden geschaffen, darunter die grosszügige Förderung der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln. |
Köstlich, mit bürgerlichem Namen Armin Klötzing, geboren 1956, lebt mit seiner Familie in Siegburg. Er studierte an der Fachhochschule Kiel freie Malerei, ist Träger des Kunstpreises des Rhein-Sieg-Kreises, erhielt ein Erasmus-Stipendium der Europäischen Kommission und war Stipendiat des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Kloster Cismar.
Die von Köstlich für die Friedenskirche angewandte Technik ist der Siebdruck von Texten und Bildmotiven, gleichermaßen verfremdet und verdeutlicht durch die Wahl eines mehrfach angelegten, farbigen Untergrundes und durch Übermalungen.
Sehen Sie sich die neu gestaltete Friedenskirche an, und geben Sie uns Ihren Eindruck wieder. Kunst braucht man nicht zu "verstehen"; Kunst muss eine Wirkung erzeugen, und man muss darüber reden können.
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| Das „Hundertwasser"-Projekt | | Um nackte Tatsachen kommt kein Mensch in seinem Leben herum. Der Baukörper der Friedenskirche schafft solche, schnörkellos, unverblümt. Das macht die Friedenskirche aus. Das Hundertwasser-Projekt will die gewollte Strenge dieser Kirche aufgreifen, sie unterstützen und ihr gleichzeitig ein wenig mehr Leichtigkeit beigeben. Eine Gruppe Oberstufenschülerinnen hat zusammen mit der Künstlerin Margarete Schulze aus Lohmar Entwürfe gefertigt, die Fassaden der Friedenskirche im Sinne der Philosophie von | Friedensreich Hundertwasser aufzulockern und ihrer Strenge etwas Spielerisches hinzuzufügen. Presbyterium und Bauausschuss, Jugendausschuss und andere Gremien begleiten dieses Projekt, damit es das erreicht, was es sich vorgenommen hat: die Friedenskirche in ihrer Ausstrahlung zu fördern und nicht eine ungewollte Eigendynamik zu entwickeln. Mehr Fröhlichkeit und Weltzugewandtheit sollen Einzug halten. Alle sind gespannt, wie sich dieses Experiment entwickelt. Andrea Bänker | | Dies war 2005 | ... und das ist daraus geworden: |  |  |  | 

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