Zukunft
ist bei Gott in den besten Händen Jedem sind sicherlich die Gedanken
und Sorgen um die Zukunft bekannt. Man weiß ja nie genau, was
kommt, oder was aus dem, was ich heute mache, wird. Ich habe mich
nie in einer Rolle in der Zukunft sehen können. Ich wusste nie, was
aus mir mal werden sollte. Ich habe mitgenommen, was ich konnte, was
mich weiterbrachte, mich prägte und meinen Charakter formte. Doch
eins war mir immer klar: ich würde meine Zukunft nicht ohne Gott verbringen
und kein Dasein fristen, ohne seinen Beistand und Unterstützung.
Und das hat mich auch immer beruhigt. Ich konnte mich
immer auf ihn verlassen, zu jeder Zeit, egal wie hart es wurde. Und
das versuche ich, jedem nahe zu legen. Viele verzweifeln in schweren
Situationen, driften ab, verkümmern oder verfangen sich in der Dunkelheit
dieser Welt. Gott sorgt für die, die ihm ihr Leben anvertrauen und
auch um deren Zukunft. Sicherlich bleibt man Mensch und es regnet
auf uns Christen ebenso wie es auf Atheisten regnet, doch in jeder Hinsicht
verzieht sich bei Christen der Regen und die Sonne wird scheinen.
Eure Zukunft ist bei Gott in den besten Händen.
Samuel Schmidt
Treffen in Taizé
Bei unserer siebentägigen Taizéfahrt in der zweiten Herbstferienwoche
zusammen mit Jugendlichen aus anderen Gemeinden konnten wir
einen Einblick in ein ganz anderes Leben erhalten: in das der Brüder
der Communauté de Taizé. Die Gemeinschaft ist bekannt für ihre internationalen
Jugendtreffen, die in dem kleinen Dorf in Ostfrankreich
jede Woche stattfinden. Es war das einfache Leben, das entspannte: die
Tage, die von meditativen Gebeten und viel Zeit für Ruhe und Nachdenken,
aber auch einfacher Arbeit, die plötzlich Spaß machte, bestimmt
waren. So wenig und gleichzeitig doch so viel. Man lernte die Dinge
ganz anders zu schätzen - auf einmal freute man sich, wenn es 17
Uhr war: Zeit für den Nachmittagstee! Das gesamte Taizé-Gefühl lässt
sich kaum beschreiben. Man muss die Offenheit der Menschen, die
Lebensweise und Andachten selbst einmal miterleben, um zu verstehen,
was jährlich so viele Menschen in eine eigentlich so verschlafene
Gegend zieht. Am 26.3. werden wir eine Nacht der
Lichter feiern, um 20.30 Uhr in der Versöhnungskirche. Vielleicht finden
sich Leute, die Lust haben, mit uns in den nächsten Herbstferien ein
weiteres Mal aufzubrechen: Richtung Ruhe, Richtung Taizé.
Carolin Büscher