PharosBiblia.Net stellt sich vor
Auf der Insel Pharos mit ihrem weltbekannten Leuchtturm vor dem Hafen von Alexandria haben nach dem Aristeasbrief die 70 (= septuaginta) jüdischen Übersetzer in gemeinsamer Arbeit das Gesetz des Mose ins Griechische übersetzt. Nach diesem Vorbild stellt PharosBiblia Gesprächsbeiträge zur Bibelübersetzung zur Diskussion. Dabei geht es in erster Linie um den Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Exegese und der Praxis der Bibelübersetzung. Über den Kreis der professionellen Bibelübersetzer hinaus richtet sich dieser Service auch an alle, die bei Problemen der Bibelübersetzung mitdenken wollen oder an der Überprüfung und Verbesserung vorliegender Übersetzungen interessiert sind.
Was PharosBiblia.Net bietet:
Übersetzungsvorschläge zu konkreten Bibelstellen oder Argumente zu umstrittenen Übersetzungsfragen werden aus Zeitschriftenartikeln oder Monographien (vorläufig nicht aus einschlägigen Kommentaren) gesammelt und entweder durch ein prägnantes Zitat oder ein knappes Resümee dokumentiert. Auch Übersetzungen ganzer Abschnitte aus exegetischen Abhandlungen werden zur Kenntnis gegeben.
Es geht vorrangig um neuere Beiträge. Im Laufe der Zeit werden aber auch ältere Jahrgänge einschlägiger Zeitschriften und ältere Monographien ausgewertet.
Das Projekt ist in seiner gegenwärtigen Phase auf das Neue Testament und auf publizierte Voten begrenzt. Interessierte Benutzer und Benutzerinnen sind herzlich eingeladen, Ergänzungsvorschläge einzusenden. Besonders willkommen sind Hinweise auf eigene Publikationen mit genauen bibliographischen Angaben und mit dem Wortlaut des Übersetzungsvorschlags, der sich aus einem Artikel (oder dem Abschnitt eines Buches) ergibt.
Da es zurzeit keinen überall verfügbaren griechischen Zeichensatz gibt, müssen griechische Wörter leider in Umschrift geboten werden. Dabei steht für den Buchstaben ETA ein unterstrichenes E, für OMEGA ein unterstrichenes O. (Unterstreichung, um Verwechslung mit einem Betonungsakzent zu vermeiden! Aus technischen Gründen erscheint die Unterstreichung innerhalb von Überschriften nicht auf dem Bildschirm.)
Beiträge und andere Anregungen (einschließlich etwaiger Corrigenda) werden erbeten an den Projektleiter:
Prof. Dr. Klaus Haacker,
Kirchliche Hochschule Wuppertal,
Missionsstr. 1b, 42285 Wuppertal /
Fax 0202-8904234 / e-mail: haacker@uni-wuppertal.de.
Für die technische Seite des Projekts verantwortlich: Ralf Peter Reimann, Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf (reimann@ekir.de), für die Eingabe der Texte: Sabine Winkelmann, Wuppertal.