Termine und Veranstaltungen |
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Termine |
Dienstag, 21. Februar 2012, von 20.00 bis 22.00 Uhr
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. Pfarrer Michael Lucka-von Eerde verlässt zum zum 1. März den Kirchenkreis Wesel und übernimmt neue Aufgaben in der Seelsorge innerhalb der Justizvollzugsanstalt (JVA) Essen.
Am Sonntag, 4. März ab 14.00 Uhr . 2. Partnerschaftsseminar Namibia Im Nachklang eines deutsch-namibischen Pastoralkollegs wird das Thema Sexualität im Kontext der HIV- und Aidsarbeit diskutiert. . Sehenswert ist u.a. die Präsentation Wenn Sie mehr über einzelne Ausstellungen wissen wollen, sprechen Sie die Archiv- und Museumsstiftung gerne an. Veranstalter: Archiv- und Museumsstiftung der VEM, Wuppertal . Vom vom 11.09 bis 04.10.2010 verbrachten wir eine gute Zeit mit Unseren Bericht über den Besuch lesen Sie hier hier. "Partnerschaft und Gerechtigkeit", das war der rote Faden, der sich durch den Gottesdienst in der St. Georgskirche, Schermbeck, am 7. Juni 2009, zog. Lesen Sie den Bericht des 'Arbeitskreises Partnerschaften' der Ev. Kirchengemeinde Schermbeck über einen nicht all-sonntäglichen Gottesdienst. hier. Die Kindernothilfe e.V., Duisburg, unterstützt seit vielen Jahren die Schulinternate (Hostels) in Namibia und vermittelt z.B. Patenschaften für Schülerinnen und Schüler. Aus verschiedenen Gründen stellt die Kindernothilfe e.V. ihre Hilfe stufenweise bis 2011 endgültig ein. Daneben ist die Finanzierung der kirchlichen Kindergärten mehr als unsicher geworden. Die unter chronischen Geldmangel leidenden Gemeinden können die Lasten für ihre Kindergärten nicht mehr tragen. So wird die Betreuung der Kinder nicht nur geschmälert, sondern droht vielfach zum Erliegen zu kommen. Am Samstag, 13. Juni 2009 trafen sich mit der Unterstützung von Hostels und Kindergärten in Namibia befasste Gemeinden aus den Kirchenkreisen Tecklenburg, Wesel, Heinsberg und Mittelrhein sowie des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene (GMÖ). . Die Gelder für die Auszahlung des Grundeinkommens in dem namibischen Dorf Otjivero im Rahmen des "Basic Income Grant - BIG" reichen nicht mehr lange. Das erklärten die Projektträger bei einem Besuch des rheinischen Präses Nikolaus Schneider Ende Januar in Windhuk. Angesichts der Signalwirkung des Projekts für die Armutsbekämpfung nannte Schneider die Lage "fasst eine Katastrophe". Schneider, Vizepräses Petra Bosse-Huber und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph waren mit einer zwölfköpfigen Delegation zu Gast bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELCRN). Der rheinische Präses wies bei seinem Besuch in Namibia auf die nachweisbaren Erfolge des Pilotprojekts Basic Income Grant (BIG) hin: "BIG deckt die Grundbedürfnisse der Menschen ab und sichert ihre Würde." Die rheinische Landeskirche und die Vereinte Evangelische Mission unterstützen das Projekt finanziell. Eine zusätzliche Finanzierung konnte Schneider jedoch nicht zusichern. Nach dem Konzept BIG bekommt jeder Mensch unter 60 Jahren monatlich ein Grundeinkommen. Dies soll helfen, Existenzgründungen zu fördern, Armut und Unterernährung zu bekämpfen und die Bildung zu fördern. Die BIG Coalition Namibia kämpft schon seit mehreren Jahren um eine landesweite Einführung des Grundeinkommens. Zum Projekt ist auch ein neuer Flyer erschienen (http://www.big-namibia.org/). Während der Reise sprach Schneider auch die Verstrickung der Kirche in die Schuldgeschichte von Kolonialismus und Völkermord an. "Wir gedenken der Menschen aus dem Volk der Herero, aber auch der Nama und Damara, die von deutschen Truppen ihres Landes beraubt, bekämpft und vernichtet worden sind", sagte er in einem Gottesdienst in Windhuk. "Die Missionmare haben sich nicht eindeutig gegen die Kolonialmacht gestellt, sie haben versucht zu vermitteln, sie sind mit schuldig geworden. Das ist die Schuld unserer Kirche." Bereits 1990 hatte die Vereinte Evangelische Mission als Nachfolgeorganisation der Rheinischen Mission in einem Schuldbekenntnis die Mitverantwortung von Kirche und Mission für die Verbrechen un den Rassismus in der Kolonialzeit anerkannt. Wie kann man Armut wirksam bekämpfen? Namibia geht einen weltweit beachteten neuen Weg mit dem Programm des "Basic Income Grant" (BIG)! Die "Basic Income Grant" (BIG) oder "Grundeinkommens"-Koalition in Namibia ist eine große zivilgesellschaftliche Aktion, die sich seit 2005 für die Einführung eines Grundeinkommens in Namibia einsetzt, weil sie überzeugt ist, dass ein BIG in Namibia Armut erfolgreich bekämpfen und wirtschaftliche Entwicklung fördern kann. Ende des Jahres 2006 hat die BIG-Koalition entschieden, ein konkretes Basic Income Grant-Politprojekt in Namibia durchzuführen, um die Kampagne zu stärken und zu zeigen, dass ein BIG tatsächlich die vorausgesagten positiven Auswirkungen auf Armut und wirtschaftliche Entwicklung hat. Nun können wir mit Freude und Begeisterung mitteilen, dass die BIG-Koalition das Pilotprojekt in dem kleinen Dorf Otjivero/Omitara im Osten Namibias gestartet hat. Am 31. Juli 2007 hat ein Team der BIG-Koalition 1005 Menschen in dem Dorf registriert; sie erhalten ab Januar 2008 für zwei Jahre 100 Namibia-Dollar (NabD), das sind rd. 12 EURO im Monat. Am 6. August 2007 hat Bischof Dr. Kameeta den BIG FUND offiziell ins Leben gerufen, um für das Projekt, das ganz von namibischen und internationalen Spenden abhängt, Geld zu sammeln. Die BIG-Koalition ist sehr erfreut, dass die erste Spende von Dr. Hage Geingob, dem ersten Premierminister der Republik Namibia, gemacht worden ist. Das Pilotprojekt, d.h. die Auszahlung des Grant sowie dessen Administration für diese zwei Jahre, benötigt 3 Million NabD (31.500 EURO). Die BIG-Koalition appeliert an UnterstützerInnen der BIG Idee, das Pilotprojekt auch finanziell zu unterstützen. Die BIG-Koalition würde sich über eine einmalige Spende oder aber über monatliche Beträge für ein, zwei oder drei Grant-Empfänger für die 24 Monate sehr freuen. HERZLICHEN DANK! In seiner Sitzung am 28.02.08 hat das Partnerschaftskommittee Namibia des Kirchenkreises Wesel beschlossen, das Projekt des "Basic Income Grant" (BIG) in Namibia zu unterstützen. Es folgt damit dem Beispiel des in der Partnerschaft zum Kreis Otjiwarongo/Namibia verbundenen Partnerschaftskomitees Tecklenburg und stellt die Kosten für 5 Personen für die gesamten zwei Jahre (1.440 EURO) zur Verfügung. Wir laden Sie ein, unserem Beispiel zu folgen und nach Ihren Möglichkeiten den Basic Income Grant zu unterstützen. Sie finden mehr Information über das BIG-Projekt und die BIG-Koalition sowohl auf der Internetseite: www.bignam.org Die ersten Ergebnisse nach einem halben Jahr zeigen:
Gäste sind herzlich willkommen! "Schnuppern" Sie einfach mal 'rein! Machen Sie mit!
"Let's talk about sex"
Veranstaltungen und Aktionen

- Delegationsbesuch aus Namibia 2010
Berichte
- Hostels und Kindergärten in Namibia
Projekte
-EKiR zu Gast in Namibia - BIG in Nöten
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History |
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In 2004 jährte sich der Beginn des Krieges von Hereros, Damaras und Namas gegen die deutsche Kolonialregierung zum hundertsten Mal. Am 12. Januar 1904 erhoben sich Hererostämme, um sich von Unterdrückung, Versklavung, Rechtlosigkeit, Betrug und Beraubung der Kolonialherren zu befreien. Ihr - wegen der militärischen Übermacht der deutschen Kolonialregierung von Anfang an zum Scheitern verurteilter - Versuch endete in der grausamen Vernichtung ihres Volkes, ebenso wie in der Dezimierung der einige Monate später dem Aufstand hinzugetretenen Stämme von Namas und Damaras. Unter dem Leitgedanken "Erinnern und versöhnen" fanden im Jahr 2004 sowohl bei der Vereinten Evangelischen Mission [VEM], Wuppertal, als auch im gesamten Bundesgebiet - u.a. im Kirchenkreis Wesel und in Schermbeck - eine Reihe von Veranstaltungen statt, die auf große Resonanz im kirchlichen Raum, in der Öffentlichkeit und in den Presseorganen stießen. Nicht zuletzt gehörte die Wanderausstellung "Erinnert Namibia! Mission, Kolonialismus und Freiheitskampf" zu den unterschiedlichsten Formen und Arten der Erinnerungskultur. |
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In eigener Sache |
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Pfarrer Michael Lucka-von Eerde, zuständig für den Bezirk Nord der Gemeinde am Willibrordi-Dom in Wesel, hat als Nachfolger von Pfarrerin Helma Pontkees im Synodalauftrag ab 01. Nov. 2009 die Leitung des Partnerschaftskomitees übernommen. Die erste Zusammenkunft des Komitees unter seiner Mitwirkung fand am 10.12.2009 statt. Pfr. von Eerde ist 40 Jahre alt und hat seit Januar 2008 mit seiner Frau Kathrin vier gesunde Söhne: Benedikt (6), Leonard (4) sowie die Zwillinge Eric und Tillmann, letztere jetzt fast 2 Jahre alt. Die nun 6-köpfige Familie wohnt in der Caspar-Baur-Straße in Wesel. |
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Am 1. November 2009 hat Pfarrerin Helma Pontkees den Pfarrdienst für die Evanglisch Lutherische Kirche in deutscher Sprache in Otjiwarongo/Namibia - unserem Partner-Kirchenkreis - angetreten. Ihr Arbeitsgebiet dort umfasst die Gemeinden Otjiwarongo, Omaruru-Kalkfeld und Outjo-Kamanjab und hat eine Ausdehnung von etwa 350 x 250 km. Damit betreut sie ein Fläche, die wesentlich größer ist als der Kirchenkreis Wesel. Ihre Zeit in Namibia ist zunächst auf sechs Jahre befristet; allerdings gibt es die Möglichkeit der Verlängerung. In ihre neue Aufgabe begleiten sie unsere herzlichen Grüße und die Bitte um Gottes Segen bei der Begegnung sowie Zusammenarbeit mit den dortigen Menschen.
Pfarrerin Helma Pontkees übernahm am 31.01.2006 als Nachfolgerin von Pfarrer Christoph von Derschau das Leitungsamt des Partnerschaftskomitees Namibia im Kirchenkreis Wesel. Sie verstand es schon bald, die von Pfr. von Derschau aufgebauten vielfältigen Verbindungen zu vertiefen und zu erweitern. Mehrere Reisen in den Partnerkirchenkreis Otjiwarongo und zu den dortigen Partnergemeinden boten Raum für persönliche Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse mit den Brüdern und Schwestern in Namibia. Die gemeinsam mit dem Kirchekreis Tecklenburg bestehende Beziehung zum Partnerschaftskirchekreis Otjiwarongo sowie zu den Menschen in den Gemeinden, Orten und Siedlungen wurde durch ihre ruhige, sachliche, durch tiefen Glauben geprägte Art nachhaltig befruchtet. Dafür gilt Pfarrerin Helma Pontkees unser aller Dank! |
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Im Januar 2006 legte Pfarrer Christoph von Derschau die Leitung des Partnerschaftskomitees Namibia im Kirchenkreis nieder. Er stand dem Komitee mehr als 15 Jahre vor. Wir danken Pfarrer Christoph von Derschau an dieser Stelle für seine freundliche und besonnene Führung durch die Höhen und Tiefen der Partnerschaftsarbeit mit den Schwestern und Brüdern im Kirchenkreis Otjiwarongo in Namibia. Es ist sein Wunsch, dem Partnerschaftskomitee auch weiterhin als Mitglied anzugehören und sich für die Belange der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen unterschiedlicher Kulturen einzusetzen. Darüber freuen wir uns sehr! |
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Rückblicke |
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