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LandrechtPerspektiven der Konfliktvermeidung im Südlichen Afrika Ein Symposium der Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal in Zusammenarbeit mit der Vereinten Evangelischen Mission Wolgang Apelt und Jochen Motte foedus-verlag, Wuppertal, 2002, deutsch/englisch, 92 S., ISBN 3-932735-37-9 Bestellungen bei Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal/Hr. Apelt, Tel. 0202/8 90 04-155Die Frage der gerechten Landverteilung ist in vielen Ländern der Welt zu einem wichtigen Thema geworden. Die Gründung von Kolonien durch die europäischen Länder, besonders im Südlichen Afrika, und die Besiedlung durch die Europäer haben zu Problemen und Konflikten in der Landfrage geführt. Die Ereignisse in Zimbabwe zeigen, wie diese Vergangenheit zu heutigen Konflikten führen kann. Ein Symposium der Archiv- und Museumsstifung hat sich im Mai 2001 deshalb mit dem Landrecht im Südlichen Afrika und möglichen Perspektiven von Konfliktvermeidung befasst. Ziel war es, die Landrechtsproblematik als politische Fragestellung wahr zu nehmen und zu diskutieren, ob und wie die deutsche Außenpolitik zur Konfliktvermeidung beitragen kann. (Archiv- und Museumsstiftung, Wuppertal) |
| Der Weg nach Sesfontein - The road to Sesfontein
Historische Betrachtung einer Missionsgemeinde in Namibia
Klaus Schneider Der Titel ist in jeder Hinsicht programmatisch. Denn dieses Buch ist zweisprachig verfasst, weil es nicht nur für unsere Gemeinde in Schermbeck bestimmt, sondern vornehmlich unserer Partnergemeinde in Namibia gewidmet ist. Die Quellen, die der Verfasser des Buches benutzte, sind zwar Zeugnisse der Missionsgeschichte Namibias, insbesondere natürlich insoweit sie Sesfontein betreffen. Diese liegen aber ausschließlich in deutscher Sprache vor. Sie sind denen, die sie eigentlich betreffen, deshalb gar nicht so ohne weiteres zugänglich. Wollen Sie mehr über das Buch erfahren? Dann hier klicken! |
| Widerstand und Gottesfurcht
Hendrik Witbooi - eine Biographie in zeitgenössischen Quellen. (Mit einem Epilog v. Wilhelm J.G. Möhlig) Gustav Menzel Köln: Köppe, 2000. 259 S. (History, Cultural Traditions and Innovations in Southern Africa; 10), EUR 24,10 (bei Bestellung im Allerwelt[s]laden der Vereinten Evangelischen Mission, Wuppertal [VEM], Tel. 0202/8 90 04-0)Das letzte Buch von Gustav Menzel, dem verstorbenen früheren Direktor der VEM, behandelt eine wichtige Persönlichkeit der namibischen Geschichte, zugleich auch wichtig für die Geschichte der Rheinischen Mission im heutigen Namibia. Hendrik Witbooi hat sich lange gegen die Schaffung einer deutschen Kolonie im heutigen Namibia gewehrt, hat nach Ende des Herero-Krieges sich den Namas in ihrem Widerstand gegen die deutsche Kolonialmacht angeschlossen und starb 1905. Mit vielen Zitaten aus zum größten Teil noch unveröffentlichten Quellen aus den Beständen der Archiv- und Museumsstiftung Wupppertal wird das Leben und Wirken H. Witboois lebendig vorgestellt. (Medienstelle der VEM, Wuppertal) |
| Hendrik Witbooi. Ein Leben für die Freiheit
Günther Reh Rüdiger Köppe Verlag, 2000, 85 Seiten, Euro 10,20 Bestellung im Allerwelt[s]laden der Vereinten Evangelischen Mission, Wuppertal [VEM], Tel. 0202/8 90 04-0 Dieser Kapitän (Häuptling) der Witboois ist eine stolze Erinnerung im heutigen Namibia, besonders nach dessen Befreiung und Unabhängigkeit 1989. Hendrik Witbooi lebte vor 100 Jahren und war nicht bereit, sich ohne Widerstand kolonialer deutscher Herrschaft zu beugen. Das hat ihn - was immer Hendrik Witbooi sonst war - für das moderne Namibia zum Vorbild eines unbeugsamen Kämpfers für die Selbstständigkeit diese Landes und seiner zahlreichen Volksgruppen werden lassen. (aus VEM Mitarbeiterbrief 12/01 - 01/02) |
| Die Hottentottin - Das kurze Leben der Zara Schmelen
Ursula Trüper Rüdiger Köppe Verlag, 2000, 197 Seiten, EUR ca. 15,00 Bestellung im Allerwelt[s]laden der Vereinten Evangelischen Mission, Wuppertal [VEM], Tel. 0202/8 90 04-0 Im Jahre 1814 heiratet der 36jährige deutscher Missionar Johann Hinrich Schmelen auf einer Erkundungsreise in den Süden des heutigen Namibia eine etwa 20jährige Frau aus einer afrikanischen Gemeinde, die er wenige Monate zuvor kenne gelernt und getauft hatte. Sie hilft ihm bei der Übersetzungsarbeit, gebärt ihm vier Kinder und stirbt im Jahre 1831. Aus dieser kleinen Geschichte hat Ursula Trüper ein interessantes Buch gemacht, in dem sie die wenigen bekannten Daten über die Afrikanerin und ihren deutschen Mann zusammengestellt hat. Johann Hinrich Schmelen, der 1811 im Auftrag der Londoner Missionsgesellschaft nach Südafrika gekommen war, gilt in Nachschlagewerken als Pionier der Erforschung der Nama-Sprache sowie der Missionierung Namibias; seine Frau Zara wurde bisher kaum erwähnt. (aus VEM Mitarbeiterbrief 06/01) |