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Ort/Kirchengemeinde |
Projektbeschreibung |
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BIG "Basic Income Grant" |
Wie kann man Armut wirksam bekämpfen? Namibia geht einen weltweit beachteten neuen Weg mit dem Programm des "Basic Income Grant" (BIG)!
Die "Basic Income Grant" (BIG) oder "Grundeinkommens"-Koalition in Namibia ist eine große zivilgesellschaftliche Aktion, die sich seit 2005 für die Einführung eines Grundeinkommens in Namibia einsetzt, weil sie überzeugt ist, dass ein BIG in Namibia Armut erfolgreich bekämpfen und wirtschaftliche Entwicklung fördern kann.
Das Pilotprojekt hat in dem kleinen Dorf Otjivero/Omitara im Osten Namibias gestartet. Am 31. Juli 2007 hat ein Team der BIG-Koalition 1005 Menschen in dem Dorf registriert; sie erhalten ab Januar 2008 für zwei Jahre 100 Namibia-Dollar (NabD), das sind rd. 12 EURO im Monat.
Das Pilotprojekt, d.h. die Auszahlung des Grant sowie dessen Administration für diese zwei Jahre, benötigt 3 Million NabD (31.500 EURO). |
In seiner Sitzung am 28.02.08 hat das Partnerschaftskommittee Namibia des Kirchenkreises Wesel beschlossen, das Projekt des "Basic Income Grant" (BIG) in Namibia zu unterstützen. Es folgt damit dem Beispiel des in der Partnerschaft zum Kreis Otjiwarongo/Namibia verbundenen Partnerschaftskomitees Tecklenburg und stellt die Kosten für 5 Personen für die gesamten zwei Jahre (1.440 EURO) zur Verfügung.
Wir laden Sie ein, unserem Beispiel zu folgen und nach Ihren Möglichkeiten den Basic Income Grant zu unterstützen. Sie finden mehr Information über das BIG-Projekt und die BIG-Koalition sowohl auf der Internetseite: www.bignam.org als auch über das Partnerschaftskomitee Namibia des Kirchenkreises Wesel, Vorsitzende Pfrn. Helma Pontkees, Schermbeck, Tel. 02853-86 19 33, Mail: pontkees@web.de. |
ELCRN Projektliste 2010 |
Die Systematik der "Projektliste" unserer Partnerkirche ELCRN in Namibia beinhaltet, dass deren Mitgliedsgemeinden ihre Jahresplanungen in den Kirchenkreisen zusammentragen und untereinander abstimmen, die so ausgewählten Maßnahmen einem Komitee des Head Office der ELCRN in Windhoek vergelegt und begründet werden. Diesem Gremium gehört u.a. der Partnerschaftskoorndinator Rev. Mark Beukes, Okahandja, an. Entgegen füherer Handhabung sind keine Infrastrukturmaßnahmen mehr zugelassen, sondern nur Konzeptionen, die die inneren Gemeinde- oder Kirchenkreisstrukturen stärken, z.B. Workshops, Seminare, Ausbildung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.
Das Projektkomitee der ELCRN legt die endgültig für das betreffende Jahr vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen fest, wobei deren Finanzierung sich in einen Eigenanteil und einen Sponsorenbereich gliedert. Für das Jahr 2010 beträgt das Anteilsverhältnis rund 40 % Eigenanteil zu 60 % Sponsorenanteil.
Das Partnerschaftskomitee Namibia, Wesel, hat in seiner Sitzung im Januar '10 beschlossen, die Projektliste 2010 mit einem Betrag von 10.000 EUR zu unterstützen. |
Für 2010 weist die Maßnahmen- übersicht u.a. folgende Projekte auf: - Bibel - Berufungs-Camp Im Andreas Kukuri Centre Okahandja
-Kurse für fortgeschrittene Erziehe- rinnen von Kleinkindern im Heinz-Stöver Seminar
- Nationale Konferenzen des Women's Ministry (Frauen-Dienstes), des Young Women' s Ministry, des Men's Ministry und der Lutheran Brass Bands (Bläserwerk)
- Projekte der Kirchenkreise, darunter Otjiwarongo mit dem Dienst des Deans (Superintendent) und der Ausstattung von Amts- und Gemeindebüros mit PC, Fax und Drucker
- Theologinnen-Konsultation in Grootfontein
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ELCAP Anti-Aids-Programm der ELCRN |
In Namibia leben 22% der erwachsenen Bevölkerung mit HIV oder AIDS. Die Ursachen der Ausbreitung von HIV/Aids sind vielschichtig. Fortwährende Tabuisierung der Sexualität, gesellschaftliche Strukturen, die den Frauen sexuelles Selbstbestimmungsrecht verweigern oder die Tabuisierung und Stigmatisierung der Betroffenen die eine Aufklärungsarbeit verhindert, sind nur einige der zentrale Ursachen. Auch fehlt es an ausgebildeten Fachkräften, einem funktionierenden Gesundheitswesen und der notwendigen Infrastruktur. Ist jemand erst infiziert, bleibt ihm, anders als in den Industrienationen, meist nicht mehr viel Zeit. Denn eine Behandlung von Aids und den Infektionen, die die Krankheit begleiten, ist wegen fehlender Mittel meist nicht möglich.
In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia wurde im Jahr 2001 das kirchenweite AIDS-Programm ELCAP "Evangelical Lutheran Church AIDS Care Programme" gestartet - mit dem Ziel, AIDS-Kommitees und Unterstützergruppen in jeder Gemeinde zu bilden. Diese sollen die Hauskrankenpflege, Beratung, Information und Aufklärung in den Gemeinden organisieren. Dazu werden regelmässig "Training of Trainers"-Kurse für Delgegierte aus den Gemeinden und Kirchenkreisen durchgeführt. In Rehoboth wurde ein eigenes ELCAP-Schulungszentrum eingerichtet, von wo aus der Koordinator Pastor W. Diergaardt und seine Kollegen arbeiten. |
Die 'Vereinte Evangelische Mission' (VEM), Wuppertal unterstützt dieses Programm ab dem Jahr 2002 in Verbindung mit Partnerschaftsgruppen und Kirchen in Deutschland. Der Kirchenkreis Wesel unterstützt seit die Anti-Aids-Aktion seit 2001 mit einem jährlichen Zuschuss von 5.000 EUR. Das Partnerschaftskomitee hat den Unterstützungsbeschluss bis 2010 verlängert. |
ELCAP Regionalstelle in Otjiwarongo |
In der namibischen Partnergemeinde Otjiwarongo ist eine Regionalstelle der Aidskampagne ELCAP der Evengelischen Kirche Namibias (ELCRN) eingerichtet worden. Die drei Mitarbeiter der Regionalstelle besuchen Waisenkinder, von Aids bedrohte und erkrankte Menschen und ehrenamtliche Mitarbeiter von ELCAP in einem Radius von 500 km. In der Stadt Otjiwarongo werden außerdem 32 Aidswaisen betreut. Unsere Partner hatten geschreiben, dass sie zur Finanzierung eines gebrauchten Geländewagens, für Lern- und Spielmaterial, Büroausstattung und Nahrungsmittel 150.000 Namib$ (etwa 20.000 Euro) benötigen. Das Namibia Partnerschaftskomitee beschloss, sich zu Gunsten dieses Programms am Adventsmarkt 2006 zu beteiligen. Unter dem Motto "Sterne für Namibia" konnten Sterne aus Glas, Transparentpapier und Holz sowie Hunderte Weihnachtskarten verkauft werden. Einen Erlös von 1.800 Euro konnten wir überweisen. Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden, Kaufenden und der Stadt Wesel, die dieses Forum ehrenamtlichen Engagements ermöglicht.
Christoph von Derschau, Gemeindebrief Wesel 2/2007 |
Neben unserer Beteiligung an der generellen Unterstützung des ELCAP-Programms durch die 'Vereinte Evangelische Mission' (VEM), Wuppertal, helfen wir der ELCAP-Regionalstelle in Otjiwarongo mit einem jährlichen Beitrag in Höhe von 2.500 EUR. |
Delegationsreise 2010 in den Kirchenkreis Wesel |
(vorauss. Mai/Juni, der genaue Termin steht noch nicht fest) Gegenseitige Besuche in den Partner-Kirchenkreisen und einzelnen Gemeinden ist eine wesentliche Aufgabe der Partnerschaftsarbeit. So können die Delegierten am jeweiligen Gemeindeleben aktiv teilnehmen, persönliche Eindrücke gewinnen, eigene Erfahrungen einbringen, Sorgen und Nöte im vertraulichen Gespräch austauschen sowie über das Erlebte in den Heimatgemeinden berichten. Die Teilhabe am religiösen, spirituellen Leben der Partnergemeinde ist eine der Säulen wohlverstandener Partnerschaftsbeziehungen. | Auf Einladung der Partnerschaftskomitees Namibia im Kirchenkreis Tecklenburg und Wesel, die gemeinsam die partnerschaftliche Verbindung in den Kirchenkreis Otjiwarongo halten, werden Pastor Immanuel Mberira (ELCAP Regional Office), Sr. Gisela Tsauses (Hostel-Oberin Sion Parish) und Sr. Rensia Uxams (Kindergartenleiterin Omaruru Parish) erwartet. Pastor Mberira ist ebenfalls der Beauftragte für Partner-schaftsangelegenheiten im Kirchkreis Otjiwarongo. |
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