Wir über uns |
Im Jahre 1842 begann die Rheinische Missionsgesellschaft aus Barmen und Elberfeld (heute Wuppertal/Foto rechts: erstes Missionshaus, um 1832) ihre Missionsarbeit im damaligen Südwest-Afrika. In mühevollem und bewundernswertem Wirken entstanden nach und nach Missionsstationen und Christengemeinden im ganzen Land - begleitet von Erfolgen, aber auch Rückschlägen und Enttäuschungen. |
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Über hundert Jahre später gründeten die Missionsgemeinden ihre eigene und selbständige Evangelisch Lutherische Kirche in Namibia (wie sich Südwest-Afrika seit 1968 nennt), begleitet durch eine mit der Rheinischen Missionsgesellschaft vereinbarten Partnerschaft. So war aus "Mission der Heiden" des 19. Jahrhunderts eine "Partnerschaft der Christen" im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts geworden. |
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Pfarrer Hilmar Pardey (Foto links) - als Missionarskind in Namibia geboren - und Pfarrer Hans-Jochen Messerschmidt (Foto rechts) aus Hamminkeln - der in den 70er Jahren als Mitarbeiter der Evangelisch Lutherischen Kirche in Namibia tätig war - warben nach ihrer Rückkehr in die Heimat für eine Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Otjiwarongo. Hilfe und Unterstützung für die unter der Apartheid leidenen Menschen Namibias war dringend geboten. So beschlossen die Kirchenkreise Wesel und Tecklenburg im Herbst 1981, gemeinsam partnerschaftliche Verbindungen zum Kirchenkreis Otjiwarongo zu begründen. |
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ge Zuhören wächst das Verstehen an der Lebenssituation des bisher fremden Menschen und seines Kulturkreises. So haben Besuche in Namibia, namentlich im Kreis Otjiwarongo, stets den Erfahrungshorizont der Reisenden erweitert sowie hiesige Lebensweisen in neues Licht gestellt. Dies gilt in ähnlicher Weise für die Gegenbesuche usnerer namibischen Freunde hier in Deutschland. Wir müssen voneinander wissen, um füreinander beten und einander helfen zu können. Deshalb sind viele Besuche in den letzten 20 Jahren hin- und hergegangen durch Einzelne, kleine und größere Gruppen, offizielle Delegationen und private Reisen zu neugewonnenen Freunden.
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