für den 23.02.2012
Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden.
Jesaja 54,4
mehr„Ich bin 1995 ins Presbyterium nachgerückt. Gefragt worden bin ich wohl, weil ich damals schon aktiv im Elternrat des Kindergartens war. Später bin ich richtig gewählt worden und seit 2000 Vorsitzende des Presbyteriums. Mir macht die Gemeindearbeit viel Spaß, auch weil ich gerne Verantwortung übernehme.
Wir sind eine kleine Gemeinde mit 2400 Gemeindegliedern. Da gibt es viele persönliche Kontakte, ein gutes Miteinander und viele Möglichkeiten, die einzelnen Menschen wahrzunehmen. Unsere Gemeinde ist ein Ort, wo die Menschen eine lebendige Beziehung zum Glauben pflegen. Und ich will daran mitarbeiten, dass unsere Gemeinde weiterhin so einladend ist.
Es lohnt immer, sich ehrenamtlich zu engagieren, auch mit Blick auf die Menschen, die sich nicht selbst einsetzen können und jemanden brauchen, der das macht, der zu ihrem Sprachrohr wird. Seit meiner Arbeit im Presbyterium bin ich sensibler geworden für die Bedürfnisse anderer Menschen. Ich arbeite gerne im Team und das habe ich im Presbyterium. Wir tauschen uns – manchmal auch kontrovers – aus und fällen am Ende trotzdem im Konsens eine Entscheidung. Das gefällt mir. Wir achten sehr aufeinander, gehen respektvoll miteinander um und wertschätzen den Anderen.
Der Presbyteriumsvorsitz macht schon Arbeit, aber dazu habe ich bewusst ja gesagt, auch weil wir im Presbyterium viel im Team machen. Heute bin ich für Personal und Rechnungswesen zuständig. Dass ich lange Jahre als Verwaltungsfachangestellte gearbeitet habe, ist dabei schon hilfreich."
ekir.de / pas / 24.10.2011