Losung

für den 20.10.2018

Ihr wart wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der HERR.

Amos 4,11

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Kunst im PTI

Übergangenes – Von anderen Stätten

Beim Flanieren durch Städte kamen Manfred Koch eigenwillige Gestalten und poetische Konstellationen in den Blick.
Zwei Serien des Fotografen sind vom 27. September 2018 bis zum 31. Januar 2019 zu sehen.

© Manfred Koch © Manfred Koch

© Manfred Koch © Manfred Koch

Zum Fotografen

Manfred Koch studierte Theologie, Philosophie und Französisch in Würzburg und Paris. Parallel dazu setzte er sich intensiv mit den Medien Film und Fotografie auseinander.

Als Leiter der Medienzentrale Bamberg arbeitet er seit 1995 hauptberuflich im Kontext pädagogischer und kultureller Bildung. In den letzten Jahren waren seine Fotografien auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

2014 wurde er in die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ (DGPh) berufen.

„Die fotografischen Arbeiten von Manfred Koch sind nicht auf ein Genre fixiert, aber es sind häufig die scheinbar alltäglichen Momente, Konstellationen und Begegnungen mit ihrer verborgenen Schönheit oder Ironie, die sein Interesse wecken. Die Fotografien eröffnen Räume jenseits des konkreten Sujets und werden so zu Sinnbildern, die Gestimmtheiten, Gedanken oder Geschichten freisetzen.“
(Dr. Ina Schönwald, Kunsthistorikerin)

© Manfred Koch © Manfred Koch

Zu den beiden Serien

Übergangenes

„Paris. Rue Saint-Vincent.
Auf dem Zebrastreifen. Ich wollte eigentlich nur auf die andere Straßenseite, da blickte eine grimmige Gestalt aus dem Zebrastreifen heraus mich an ... Dann zeigten sich immer mehr anthropomorphe Gestalten, getreten, geschunden, übergangen - und doch lebendig, individuell und voller expressiver Kraft. Metamorphosen, Sinnbilder - und zugleich auch Traumbilder, innere Bilder. Keine Rätselbilder! Vielmehr Bilder, die Zeit brauchen und die Bereitschaft zum absichtslosen Betrachten.“
(Manfred Koch)

Eher abstrakte Bilder, bisweilen Radierungen ähnlich. Die Fotos haben eine dokumentarische Grundlage: Es handelt sich um Ausschnitte von Zebrastreifen in Paris, an denen das Wetter, Autos und die Zeit genagt haben.
Anthropomorphe Gestalten, die ihre Existenz zu behaupten scheinen und – in metaphorischer Weise – gegen das Übergangenwerden aufbegehren.


Von anderen Stätten

Momentaufnahmen und Stillleben: flüchtige Augenblicke, skurrile Begegnungen, poetische Alltagssituationen beim Flanieren in Städten, und häufig gibt es versteckte Hinweise im Bild, die einen ironischen oder kritischen Blick auf das Dargestellte evozieren.


Weitere Informationen


Ausstellungsdauer
27. September 2018 – 31. Januar 2019

Öffnungszeiten
Mo – Do: 9.00 – 16.30 Uhr
Fr: 9.00 – 13.30 Uhr

Weitere Termine, auch am Wochenende, sind nach Absprache möglich.
Der Eintritt sowie die Teilnahme an der Vernissage sind frei.

Vernissage
Donnerstag, 27. September 2018, 19:00 Uhr

Begrüßung  

Prof. Dr. Gotthard Fermor (PTI)
Reinhard Koglin (CJD)

Einführung   Renate M. Goretzki, Katholisch-Soziales Institut (KSI), Siegburg
Musikalische Gestaltung   Paul Rittel (Cello)
Gespräch   mit dem Fotografen


Ort
Pädagogisch-Theologisches Institut der EKiR
Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn

Zu dieser gemeinsamen Kunstausstellung von PTI und CJD laden wir Sie, Ihre Freunde und Bekannten ganz herzlich ein!

Kunstgruppe im PTI
Direktor Prof. Dr. Gotthard Fermor
Dozent Kai Steffen
Bibliotheks-/Mediotheksleiterin Astrid Weber

Kontakt
Astrid Weber, Tel.: 0228 9523-150, Email an Frau Weber

 



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