Losung

für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

Jesaja 55,3

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Berufskolleg/Berufsschule

Religionsunterricht gestalten - Workshoptage im PTI

 

Zu diesen Workshops sind Unterrichtende aller Schulformen und –stufen herzlich eingeladen.

Kirchengeschichtsdidaktik als Herausforderung
Erinnern, Erzählen, Erschließen

Kirchenhistorische Themen haben es im Religionsunterricht nicht leicht. Sie verhalten sich häufig widerständig zu den sonst im religiösen Lernen geforderten Themen und Kompetenzen. Wie es gelingen kann, christliche Inhalte in historischen Entscheidungssituationen subjektorientiert zu erschließen und mit den Lebenswelten und Fragen von Kindern und Jugendlichen zu verknüpfen, ist Gegenstand dieses Workshopangebots. Im Zentrum stehen aktivierende und dynamische Methoden, durch die eine Auseinandersetzung mit Kirchengeschichte produktiv und gegenwartsrelevant ermöglicht werden kann.

Fr., 27.03.2020, 18:00 Uhr - So., 29.03.2020; 13.00 Uhr


Kirche in der Schule
Dumme Sprüche. Wie reagiere ich klug auf populistische Parolen?

Fortbildung für Pfarrerinnen und Pfarrer und andere Lehrkräfte im Fach Evangelische Religionslehre an weiterführenden Schulen

Ausgrenzende, diskriminierende oder aggressive Parolen treten nicht nur in den Medien und den sozialen Netzwerken auf. Sie begegnen uns auch in unserem zunehmend von Heterogenität geprägten schulischen Umfeld: in den Lerngruppen, im Unterricht und auf den Gängen. Hate speech und diskriminierenden Äußerungen wohnt die gefährliche Dynamik inne, zur Normalität zu werden, wenn man sich mit ihnen nicht auseinandersetzt. Damit gefährden sie ein friedvolles Miteinander in Vielfalt in Schule und Gesellschaft.

Es ist nicht einfach, menschenfeindlichen und rechtspopulistischen Äußerungen geschickt entgegenzutreten. Dazu ist zum einen historisches und politisches Faktenwissen hilfreich. Zum anderen fordert eine konstruktive Gestaltung des Schullebens, die Konfliktpotentiale nicht ignoriert, sondern als Entwicklungschance nutzen will, die eigene Persönlichkeit.

Diese intensive Workshopwoche besteht aus zwei Elementen:

Im ersten Teil werden wir mit dem Coach, Theologen und Sozialwissenschaftler Andreas Fisch populistische Äußerungen analysieren und an konkreten Situationen trainieren, wie eine sinnvolle Reaktion auf menschenfeindliche Parolen aussehen kann. Neben Informationen stehen hier einfache sprachliche Interventionen im Vordergrund, die auf einen Bewusstseinswandel zielen und Demagogen Einhalt gebieten können.

Im zweiten Teil werden wir ein Projekt aus Bayern kennenlernen, das Demokratielernen und interreligiösen Dialog miteinander verbindet und bereits in zahlreichen süddeutschen Berufskollegs erprobt wurde.

Mo., 14.04.2020, 14:00 Uhr – Fr., 17.04.20, 13:00 Uhr


 

Kooperationsveranstaltung von PTI Bonn und bibor
"Unter dem dünnen Firnis der Zivilisation"

- Neuer Termin wird gesucht! -

Praxisfelder und transnationale Perspektiven zum Thema „Erinnerungskultur“ im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen und im Kontext außerschulischer Bildung

Erinnerungskultur ist fester Bestandteil religionspädagogischer Bildungsarbeit. Der Stellenwert des Erinnerns im Dienste zivilisatorischen Fortschritts ist in Judentum und Christentum ausgeprägt. Was das Gedenken an die Verbrechen während des Nationalsozialismus betrifft, vollzieht sich ein Kontextualitätswandel. Angesichts des Endes der Zeitzeug*innenschaft wird von jüdischer Seite seit längerem ein Unbehagen an etablierten Formen der Erinnerung formuliert. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund der Vielfalt innerhalb der jüdischen Community. Das Gedenken an die Verbrechen während des Nationalsozialismus wird im Rahmen der Veranstaltung über den nationalen Kontext hinaus reflektiert. Angesichts der Pluralität der Gesellschaft sind auch Erfahrungen von Bürgerkrieg und Flucht, Diskriminierung und Verfolgung von Migrant*innen in den öffentlichen Diskurs miteinzubeziehen. Inklusive Konzepte religionspädagogischer und politisch-historisch Bildungsarbeit sind für ein achtsames und wertschätzendes Miteinander unerlässlich.

Im Rahmen der interdisziplinären Tagung werden Ergebnisse der internationalen, empirischen Studie „REMEMBER“ zum Thema Shoah vorgestellt. Es werden (religions-)pädagogische Konzepte erörtert, wie Antisemitismus bekämpft werden kann. Unterrichtliche Formate zur Behandlung des Themas Shoah in von Diversität geprägten Lerngruppen werden präsentiert, die Thematik in ihrer Bedeutung für Ausbildung und Beruf reflektiert und im Blick auf eine transnationale Perspektive geweitet. Best-Practice-Beispiele werden vorgestellt.

Mo., 11.05.2020, 14:00 Uhr – Di., 12.05.20, 13:00 Uhr


 

Virtuelle Welten. Computerspiele im Religionsunterricht

Die öffentliche Diskussion um Spiele auf dem Smartphone oder dem Computer dreht sich schon lange nicht mehr nur um Themen wie Gewalt oder Spielsucht. Die virtuellen Spielewelten ermöglichen die Kontaktaufnahme über Kontinente hinweg, sie sind zu Orten der Selbsterprobung und eigenständiger Erfahrungen geworden. Games sind Teil der Digitalisierung. Sie stellen ein Kulturgut dar, das sich auch in Bildungsprozessen und für den Religionsunterricht anbietet. In diesem Workshop werden konkrete Einsatzmöglichkeiten für Spiele in verschiedenen Lernarrangements diskutiert. Was gilt es zu beachten, welche rechtlichen Fragen sind zu berücksichtigen, welche Spiele eignen sich überhaupt? Der Workshop bietet die Möglichkeit, im kollegialen Austausch einzelne Spiele genauer unter die Lupe zu nehmen. Lässt sich in ihnen eine religiöse Dimension entdecken?
Um an dieser Veranstaltung mit Spaß und Gewinn teilnehmen zu können, muss man kein „digital native“ sein! Voraussetzung ist lediglich die Bereitschaft, sich auf ein schon längst nicht mehr neues Medium einzulassen.

Fr., 04.09.2020, 18:00 - So., 06.09.2020; 13.00


 

17. Kurzfilmtage im PTI

Fr., 20.11.2020; 17:30 Uhr – So., 22.11.2020; 13:30 Uhr
(Die Auswahl der Filme und die thematischen Akzente werden im Vorbereitungsteam abgesprochen)
Leitungsteam:
Prof. Dr. G. Fermor
Dr. Christopher König
​Astrid Weber
Kosten: € 60,00  



Informationen zur Teilnahme an allen Veranstaltungen erhalten Sie bei

Frau Thorgit Stephan
Tel.: 0228 9523-143 
E-Mail schreiben



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