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Nordrhein-Westfalen

"Die Organspende kann ein Ausdruck der Nächstenliebe sein"

Nach ihrem Tod würde sie gern einem anderen Menschen durch eine Organspende das Weiterleben ermöglichen, sagt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.  Sie reagiert damit auf die niedrige Zahl von Organspenden, die der nordrhein-westfälische Landtag heute zum Thema machte.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zufolge ist es im bevölkerungsreichsten Bundesland bei der Versorgung mit Spenderorganen „fünf vor zwölf“. 2017 hat es in Nordrhein-Westfalen 146 Organentnahmen gegeben, auf eine Million Menschen kamen im Durchschnitt 8,2 Organspenderinnen und Organspender. Das sei zu wenig vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es im Land bundesweit die meisten Krankenhäuser und Transplantationszentren gebe, so Laumann.  

Barbara Rudolph hat einen Organspendeausweis bei sich, „immer“. Ebenso wie Oberkirchenrat Klaus Eberl: „Ich bin Organspender seit 1989. Damals bin ich an der Leber erkrankt. Die Möglichkeit, selbst einmal auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein, hat mich damals bewogen, einen Organspendeausweis mit mir zu tragen, um gegebenenfalls anderen zu helfen.“ 

Sinnhafte Spende

Die Organspende kann ein Ausdruck der Nächstenliebe sein, betont der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, ebenfalls Organspender. Er verweist auf einen orientierenden Text der rheinischen Landessynode aus dem Jahr 2013. „Jeder Mensch, der durch ein ihm gespendetes Organ neue Lebensmöglichkeiten, Kraft und Hoffnung gewinnt und dies einem anderen Menschen verdankt, ist lebender Beweis für die Sinnhaftigkeit einer solchen Spende.“  

Täglich sterben nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit drei Menschen, weil sie vergeblich auf ein lebensrettendes Organ warten. Nach den aktuellen Zahlen rutscht Deutschland zudem unter die kritische Marke von zehn Organspendern pro einer Million Einwohner, die für die Aufnahme in das Organaustausch-System Eurotransplant als Minimum gesetzt wird.

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ekir.de / Cornelia Breuer-Iff / 18.01.2018



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