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für den 21.10.2017

Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.

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Rückblick 37. Rheinischer Tag der Seelsorge am 25.09.2017 in Düsseldorf
"Spiritualität und Rituale in der Seelsorge"
 

Mehr als 1000 Worte – Rituale in der Seelsorge
37. Rheinischer Tag der Seelsorge verzeichnet Teilnahmerekord

Mehr als 100 Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland nahmen am 25.09.2017 in Düsseldorf am 37. Rheinischen Tag der Seelsorge teil, der sich in diesem Jahr der Thematik „Spiritualität und Rituale in der Seelsorge“ widmete. Eingeladen hatte die Rheinische Arbeitsgemeinschaft für Seelsorge, Pastoralpsychologie und Supervision (RASPuS). Deren Vorsitzender, Pfr. Harald Bredt, freute sich über die große Resonanz: „Wir verstehen gemeinsam neu, wie wichtig die Seelsorge in ihren vielfältigen Bezügen ist. Gerade die Wiederentdeckung der Rituale ist hierfür ein gutes Beispiel.“

In ihrem Vortrag beschrieb Prof. Dr. Kerstin Lammer aus Freiburg, warum gerade die Seelsorge auf die Kraft der Rituale nicht verzichten kann. „Rituale stellen wertvolle Möglichkeiten zur Ergänzung des Seelsorgegesprächs dar,“ so Lammer, „sie bergen, entlasten und stützen Menschen gerade in außergewöhnlichen Situationen.“ Am Beispiel des Segens veranschaulichte Lammer die identitätsstiftende Wirkung der Rituale: „Segen bezeichnet den Gesegneten als von Gott gesehen und mit Bedeutung versehen. Im Ritual des Gesegnet-Werdens ist die Zusage Gottes, nicht alleine zu sein, in besonderer Weise erfahrbar und lässt diesen Zuspruch über Worte hinaus erlebbar werden.“

Workshops zur Ritualgestaltung, zu Spiritualität sowie zu Segnung und Salbung rundeten den Rheinischen Tag der Seelsorge 2017 ab.

 

 

 

 

37. Rheinischer Tag der Seelsorge am 25.09.2017 in Düsseldorf
"Spiritualität und Rituale in der Seelsorge"

Zum Thema Spiritualität und Rituale in der Seelsorge veransatltet die RASPuS die 37. Auflage des Rheinischen Tages der Seelsorge. Hauptreferentin ist Prof. Dr. Kerstin Lammer vn der Universität Freiburg.
Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie im Flyer.

Fachtag Seelsorge am 12.06.2017 in Düsseldorf
„Seelsorge in Differenz ..."

Der Fachtag Seelsorge am 12.6.2017, 10-15 Uhr, wird sich mit  „Seelsorge in Differenz – kultur- und religionssensible Begleitung von Flüchtlingen und Einwanderern“ befassen. Dafür haben wir uns das Knowhow der SIPCC und seinen 1. Vorsitzender Helmut Weiß als Referenten an Bord geholt.
Den Flyer zum Fachtag finden Sie hier.

Rückblick 36. Rheinischer Seelsorgetag  „Steine, Amulette, Engel in der Seelsorge“

Der Rheinische Tag der Seelsorge am 21.11.2016 zum Thema „Steine, Amulette, Engel in der Seelsorge“ fand mit über 60 Teilnehmenden großen Anklang.

Der Vorsitzende Harald Bredt begrüßte die Anwesenden und nahm die Frage auf, ob es angesichts des Reformationsjubiläums keine anderen Themen als dieses eher abgelegenes und der Theologie eher quer stehendes Thema gäbe. Doch kommen Menschen in die Seelsorge und bringen ihre Sicht von ‚Engeln, Steinen und Amuletten‘ mit. Daher sollten sich Seelsorgende diesen Fragen stellen und sehen, dass hinter den Elementen wichtige Themen stecken, die nicht übergangen werden sollten.

Frau Dr. Barbara Schwahn grüßte von der Kirchenleitung und dem KSV Düsseldorf und würdigte die Arbeit der RASPuS und dass dieses Thema einmal ins Zentrum der Seelsorge gestellt ist. 

So referierte  Fr. Prof. Dr. Cornelia Richter, Systematikerin aus Bonn, pointiert zu diesem scheinbar randständigen Thema, das zwischen der harmlosen Orientierung an bewährten Elementarpraktiken und einer gefährlichen mystischen Instrumentalisierung schwankt.

Im Rückgriff auf die 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung beschrieb Fr. Dr. Richter, wie gerade auch innerhalb der Kirche „zunehmend religiös eigenständige Akteure“ ihre Sinnsuche festmachen in neuen Sozialisationsformen, vielfältigen religiösen Deutungsmustern und auch Praktiken, die ihnen Hoffnung und Halt versprechend erscheinen.

Aufmerken ließ dabei am Rande ihrer Ausführungen auch die neue zeitliche Einordnung biblischer Schriften und der daraus resultierende theologische Umgang mit Texten des NT und AT. Auch die Veränderung des linearen Denkens zu einem mehrdimensionalen Denken, das verschiedene, auch wider-sprechende  Aussagen nebeneinander duldet, waren wichtige Hinweise für die Seelsorge besonders mit jüngeren Menschen.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in 4 Workshops einen Einblick gewinnen, wie KollegInnen in ihrem jeweiligen kirchlichen Arbeitsfeld dieser sich neu konkretisierenden Sehnsucht nach persönlichen Zuspruch (Steine, Sterne, Amulette, gute Geister) begegnen.

Für die Teilnehmer/innen des Rheinischen Tages der Seelsorge liegt das Referat vor und kann zum privaten Gebrauch bei harald.bredt@evdus.de abgerufen werden

 

 

 

Starke Gefühle - 35. Rheinischer der Seelsorge am 28.09.2015 in Düsseldorf

 

Immer wieder spielten "starke Gefühle" in der Seelsorge eine wichtige Rolle in der Arbeit der RASPuS. Der mittlerweile 35. Rheinische Tag nimmt das Thema als roten Faden auf und bietet gleich drei pointierte Vorträge von

Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau, Praktische Theologin, Marburg
Privatdozentin Dr. Birgit Janssen, LVR-Klinikum Düsseldorf
Dr.Udo Baer, Institut für Gerontopsychatrie Neukirchen-Vluyn

Nähere Informationen zur Veranstaltung hier.

 

 

Geburtstag der RASPuS

 

2015 feiert die RASPuS ihren 20. Geburtstag - und dabei ist die Zeit der RAKSA (Rheinische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Seelsorge Ausbildung), aus der die RASPuS hervorging, noch gar nicht mitgezählt.

Die RASPuS lädt daher zu einem Fest am Sonntag, dem 23.08.2015 ins Haus der Kirche nach Düsseldorf ein. Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

 

Mitgliederversammlung am 09.03.2015

 

Am 09.03.2015 fand die Mitgliederversammlung der RASPuS im Haus der Kirche in Düsseldorf statt. Dabei berichteten Ulrike Mummenhoff und Bruno Heßeler über Perspektiven der KSA-Kurse.

 

 

"Religion, Glaube und Theologie in der Seelsorge"
- Rückblicke 34. Rheinischer Tag der Seelsorge am 17.11.2014

Beim 34. Rheinischen Tag der Seelsorge in Düsseldorf referierte Wolfgang Drechsel, Professor für praktische Theologie in Heidelberg, vor über 50 Teilnehmenden zum Thema „Religion, Glaube und Theologie in der Seelsorge“.

Der RASPuS als Veranstalter war dies vor allem vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Veränderungen wichtig. So wurde gefragt: Wie verändern sich seelsorgerliche Gespräche, wenn elementare Lebensfragen nicht mehr auf christlichen Grund fallen?

Wolfgang Drechsel betonte, dass jede Seelsorgetheorie Ausdruck und Antwort ihrer eigenen Zeit sei. Die postmoderne Gesellschaft, in der viele Menschen ihre eigene religiöse Identität selber schaffen, evoziere in seelsorglichen Begegnungen oft eine Fremdheit, die wahrgenommen und genutzt werden könne. Seelsorgerinnen und Seelsorger brauchen dafür eine gute Selbstdistanz.

Drechsel sieht Religion und Glaube als Ausgangspunkte der Seelsorge. Er fragt „Wie prägt mein theologischer Grund meine Einstellung zum Gegenüber? Und er erinnerte: „Ich bringe Gott nicht einfach mit zum Gegenüber. Er ist schon da.“ Rechtfertigung ist nicht das Ziel, sondern der Ausgangspunkt meiner Seelsorge.“ Das entlastet nicht zuletzt auch die Seelsorgenden.

Theologie versteht er als die Grammatik der Seelsorge, derer sich die Beteiligten bedienen. Wichtig ist für den Heidelberger Professor die eigene Positionaliät. Christliche Seelsorgende sollen sich identifizierbar machen. „Wenn ich weiß, wofür ich stehe, kann ich offen sein für mein Gegenüber.“

Die Fragen zum Vortrag und in den Workshops zeigten, dass Wolfgang Dechsel viele Anregungen gab, die von den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgenden aufgenommen und diskutiert wurden.

 

 

Fachtag Supervision 23.06.2014

Beim Fachtag Supervision wurde Supervision als Element von Veränderungsprozessen in Gemeinden, Kirchenkreisen und Institutionen in den Blick genommen und auf ihre Möglichkeiten hin untersucht. 

RASPus führte den Tag zum ersten Mal in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) durch. Neben den RASPuS-Mitgliedern waren SupervisorInnen aus der EKiR und der DGSv eingeladen und insbesondere auch SuperintendenInnen und andere Entscheidungsträger. Die Veranstaltung war mit ca. 60 Teilnehmenden gut besucht. 

Die Referate wurden von Fachfrauen gehalten, die Erfahrung in Theorie und Praxis innerhalb und außerhalb von Kirche aufweisen können: 

Sabine Reese-Fortmeier als Supervisorin mit eigenem Beratungsinstitut vermittelte einen umfassenden Blick von außen auf die Voraussetzungen und Modelle für Supervision. 

Gerhild Frasch als Fachbereichsleiterin Supervision am Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der Evangelischen Kirche von Hessen-Nassau brachte den Blick aus dem Inneren der Organisation Kirche ein. Zugleich konnte sie uns im Rheinland das Modell eines landeskirchlich institutionalisierten Systems für Supervision vorstellen.

In den Workshops am Nachmittag kamen die Teilnehmenden aus ihren verschiedenen Arbeitsfeldern zusammen: Mitarbeitende aus kirchlichen Beratungsstellen, Diakonie, Gemeindeberatung, Gemeinde- und Funktionspfarramt, pastoralpsychologischem dienst und in verschiedenen Feldern tätige SupervisorInnen diskutierten den Umgang mit Widerständen und die notwendigen Begründungen für gelingende Supervison in der Kirche.

Der Vorsitzende Harald Bredt fasste am Ende die Tagung wie folgt zusammen: 

 "Wir hoffen, dass wir nun in der Kirche nach Wegen suchen, mit Ärger und Trauer, mit Unsicherheit und Neugier bei den Beschäftigten anders umzugehen. hoffentlich wird interne oder externe Supervision als Hilfe und Stärkung in den Prozessen der Veränderung eingesetzt. Das ist nicht nur organisatorisch eine Hilfe, sondern dient gleichzeitig dem Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovski. Demnach können Mitarbeitende im Geschehen Sinn erkennen und handlungsfähig bleiben. dies hilft gesund zu bleiben.
Supervision kann die unstrukturierten Veränderungen reflektieren und deren Störungen erkennbar werden lassen, Verhinderungspunkte benennen und Lösungswege aufbauen.
Supervision kann durch die Rückmeldung ihrer Teilnehmer das Changemanagement in Kirche -sofern es das gibt- unterstützen Entwicklungen unterstützen und nötige Kompetenzen fördern.
Daher mein Wunsch: Mehr Supervision und dafür gute Strukturen in unserer Kirche."

Hier gibt es den Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm zum Nachlesen.

 

 

 

 

34. Rheinischer Tag der Seelsorge am 17.11.2014 
"Religion, Glaube und Theologie in der Seelsorge"

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

33. Rheinischer Tag der Seelsorge - "Seelsorge und Social Media"

 

Am 18.11.2013 veranstaltete die RASPuS in Düsseldorf den 33. Rheinischen Tag der Seelsorge. 

Trotz der kurzfristigen Absage von Prof. Dr. Ilona Nord bot der Tag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Impulse.

Ralf Peter Reimann, Internetbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland stellte die Social Media Guidelines der Landeskirche vor. Dabei zeigte Reimann Grenzen und Möglichkeiten seelsorgerlicher Kommunikation bei Facebook & Co. auf. Seine Präsentation finden sie hier.

Dr. Carmen-Berger-Zell verdeutlichte in Ihrem Vortrag anhand verschiedener Beispiele, wie sich in den letzten Jahren eine Trauerkultur im Netz entwickelt hat. Am Beispiel der Seite Trauernetz.de plädierte Berger-Zell für eine Erweiterung des Seelsorgebegriffs. Ihren Vortrag finden Sie hier.

 

Montag, 18. November 2013, 10-15 Uhr  
Haus der Kirche, Bastionsstr. 6, 40213 Düsseldorf

Seelsorge in den sozialen Medien ist das Thema des Seelsorgetags, zu dem die RASPuS am 18.11.2013 ins Haus der Kirche nach Düsseldorf einlädt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten Impulse von Prof. Dr. Ilona Nord, Pfarrerin Carmen Berger-Zell und Ralf Peter Reimann, dem Internetbeauftragten der Evangelischen Kirche im Rheinland. In sich anschließenden Workshops kommen eigene Erfahrungen, Chancen und Gefahren von Seelsorge im Netz zur Sprache.

Den Einladungsflyer und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Fachtag Seelsorge - Suizid - Beratung

Am 15. Juni 2013 veranstaltete die RASPuS einen Fachtag Seelsorge zum Thema "Seelsorge - Suizid - Begleitung" mit etwa 50 ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden aus verschiedenen Arbeitsbereichen.

In zwei Vorträgen entfalten Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns und Prof. Dr. Arnold Langenmayr theologische und psychologische Zugänge zur Thematik. In vertiefenden Workshops mit den Referenten wurden zahlreiche Beispiele aus der Praxis aufgegriffen.

Der Fachtag Seelsorge verdeutlichte eindrücklich, wie vielschichtig die Herausforderungen eines Suizid an die seelsorgerliche Praxis sind und welch wichtigen Beitrag eine qualifizierte Begleitung für die weiteren Lebensperspektiven vom Suizid Betroffener leisten kann.

 

Mitgliederversammlung 2013

Auf der Mitgliederversammlung am 11. März 2013 wurde Pfarrer Harald Bredt zum Vorsitzenden der RASPuS gewählt.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählten die anwesenden Mitglieder Pfarrerin Silke Wipperfürth.

Die frühere Vorsitzende, Pfarrerin Adelheid Vitenius, hatte im Jahr 2012 den Vorsitz niedergelegt, da sie eine neue Pfarrstelle außerhalb der EKiR angetreten hat.

 

 



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