Termine und Veranstaltungen |
Termine |
Die folgende regelmäßige Sitzung des Arbeitskreises Partnerschaften ist am
Donnerstag, 18. Februar 2010, 18.00 Uhr
Das Treffen am Donnerstag, 3. Dezember 2009 ist aufgehoben.
Gäste sind herzlich willkommen! "Schnuppern" Sie einfach mal 'rein! Machen Sie mit!
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Veranstaltungen und Aktionen |
Freitag/Samstag 29. und 30. Januar 2010
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Berichte |
"Partnerschaft und Gerechtigkeit", das war der rote Faden, der sich durch den Gottesdienst in der St. Georgskirche, Schermbeck, am 7. Juni 2009, zog. Lesen Sie über einen nicht all-sonntäglichen Gottesdienst. hier.
Mit einem ungewöhnlichen, weil zwei-geteilten Ablauf stellte das Partnerschaftskomitee Namibia Wesel in diesem Jahr die Gemeinde-Partnerschaften unseres Kirchenkreises sowie des Kirchenkreises Tecklenburg mit dem Kirchenkreis Otjiwarongo in Namibia in den Mittelpunkt des Wochenendes am Samstag, 6. und Sonntag, 7. Juni 2009 vor: am Samstag fand von 11:00 bis 17:00 Uhr ein Afrikatag von Pfadfindern und Konfirmanden in der Innenstadt von Wesel mit Modenschau (afrikanische Gewänder), Kochkurs, Spieleparcours, Musik (Lieder mit Trommelbegleitung) und vieles mehr statt. Bei der Vorbereitung halfen Angelika Steinbicker und Wilson Budde-Iser vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene Region Niederrhein.
Den für unseren Kirchenkreis zentralen Partnerschafts-Gottesdienst feierten wir am Sonntag um 10:00 Uhr im Willibrordi-Dom. Die Liturgie - erarbeitet und gestaltet von Mitgliedern des Partnerschaftskomitees Namibia Wesel - wurde in allen drei beteiligten Kirchenkreisen Otjiwarongo/Namibia, Tecklenburg und Wesel nach einheitlichem Ablauf gehalten.
Nach dem Gottesdienst berichtete Pfr. Christian Sandner vom 'Gemeindedienst für Mission und Ökumene', Krefeld, in einer Bildpräsentation über die ersten Ergebnisse vom zweijährigen Pilotprojekt zur Grundsicherung in Namibia, dem sogenannten BIG - Basic Income Grant. Es liegen ermutigende Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen vor.
Die Kindernothilfe e.V., Duisburg, unterstützt seit vielen Jahren die Schulinternate (Hostels) in Namibia und vermittelt z.B. Patenschaften für Schülerinnen und Schüler. Aus verschiedenen Gründen stellt die Kindernothilfe e.V. ihre Hilfe stufenweise bis 2011 endgültig ein. Daneben ist die Finanzierung der kirchlichen Kindergärten mehr als unsicher geworden. Die unter chronischen Geldmangel leidenden Gemeinden können die Lasten für ihre Kindergärten nicht mehr tragen. So wird die Betreuung der Kinder nicht nur geschmälert, sondern droht vielfach zum Erliegen zu kommen.
Am Samstag, 13. Juni 2009 trafen sich mit der Unterstützung von Hostels und Kindergärten in Namibia befasste Gemeinden aus den Kirchenkreisen Tecklenburg, Wesel, Heinsberg und Mittelrhein sowie des Gemeindedienstes für Mission und Ökumene (GMÖ).
Ein Kurzbericht über die Beratungen und Beschlüsse finden Sie hier."GMÖ" - hinter diesem Kürzel verbirgt sich der "Gemeindedienst für Mission und Ökumene". Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Kirchengemeinden bei ihrem Engagement für die weltweite Ökumene. Sie führen Bildungsveranstaltungen durch und organisieren entwicklungspolitische Kampagnen. Sie helfen den Gemeinden bei der Pflege von Partnerschaften mit Gemeinden und Kirchenkreisen in Asien, Afrika und Lateinamerika.
Pfarrerin Angelika Steinbicker ist neu im Team des GMÖ-Niederrhein. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Sie am Sonntag, 14. Juni 2009 in der St. Georgskirche Schermbeck in ihren neuen Dienst eingeführt. Superintendent Burkhard Kamphausen aus dem Kirchenkreises Krefeld (dort ist der Dienstsitz des GMÖ-Niederrhein) mahm die Einführung nach der Ordnung der Ev. Kirche im Rheinland vor.
> Im Februar 2009 erreichte uns ein Schreiben von Mr. J. K. Kaujova, Direktor der Elias Amxab Combined School in Sesfontein. Mr. Kaujova berichtet:
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An Pastorin Helma Pontkees
Liebe Freunde,
> Anfang Januar 2008 erhielten wir einen Brief von Mr. Zedekias T. Useb, in dem er sich für unsere Bemühungen zur Beschaffung gebrauchter Musikinstrumente bedankte. Wir hatten in Mitte 2007 in einem Scheiben gebeten, uns mitzuteilen, ob die Sesfonteiner Brass Band die hier mühevoll gesammelten Gebrauchtgeräte überhaupt in die dortige Blaskapelle hineinpassen. Dies hat er also bestätigt, sodass wir unverzüglich den für uns kostenlosen Transport über die Caritas-Organisation regelten (siehe vorherigen Bericht).
![]() Lodge Fort Sesfontein |
Sodann gelangte Ende Januar ein weiteres Schreiben auf etwas unge-wöhnlichem Weg zu uns: Zedekias Useb ist in der Lodge (Hotel) Fort Sesfontein beschäftigt. Nachdem er seit November 2007 vergeblich versuchte, uns ein Fax zu senden, sprach er deutsche Gäste in der Lodge an und bat sie, einen für uns bestimmten Brief mit nach Deutschland zu nehmen und dort auf die Post zu geben. Diese Idee hat geklappt und so hatten wir ei-nen Brief aus Namibia in Händen, frankiert mit deutschen Briefmarken!. |
Mr. Useb schreibt u.a.: "Deshalb bitte ich Euch, liebe Partnerschaftsfreunde, nicht zu glauben, daß wir unseren Plan aufgrund des längst überfälligen Kontaktes zurückgezogen hatten. Wir benötigen die Instrumente nach wie vor. Wir wären Euch ebenfalls dankbar für Eure Nachricht über die Transportkosten von Deutschland nach Namibia, insbesondere bis Sesfontein. Dieses Jahr wird für uns eine sehr geschäftige Zeit werden. Wir wollen bestimmte Aktivitäten starten, um den Standard unserer Kirche und unserer Gemeinde zu verbessern. Das wollen wir erreichen durch unsere Bemühungen um Spenden, Gastkonzerte, Bazare usw."
Wir freuen uns über den wieder in Gang gekommenen Kontakt nach Sesfontein und besonders über die gute Möglichkeit, jetzt direkt sowie relativ einfach und sicher mit Mr. Zedekias Useb bzw. der Nikodemus-Kido-Gemeinde Verbindung zu haben. Leider vermissten wir Hinweise auf die Situation des Kindergartens. In einen Antwortbrief haben wir hierzu nochmals Nachfragen gestellt.
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History |
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In 2004 jährte sich der Beginn des Krieges von Hereros, Damaras und Namas gegen die deutsche Kolonialregierung zum hundertsten Mal. Am 12. Januar 1904 erhoben sich Hererostämme, um sich von Unterdrückung, Versklavung, Rechtlosigkeit, Betrug und Beraubung der Kolonialherren zu befreien. Ihr - wegen der militärischen Übermacht der deutschen Kolonialregierung von Anfang an zum Scheitern verurteilter - Versuch endete in der grausamen Vernichtung ihres Volkes, ebenso wie in der Dezimierung der einige Monate später dem Aufstand hinzugetretenen Stämme von Namas und Damaras. Unter dem Leitgedanken "Erinnern und versöhnen" fanden im Jahr 2004 sowohl bei der Vereinten Evangelischen Mission [VEM], Wuppertal, als auch im gesamten Bundesgebiet - u.a. im Kirchenkreis Wesel und in Schermbeck - eine Reihe von Veranstaltungen statt, die auf große Resonanz im kirchlichen Raum, in der Öffentlichkeit und in den Presseorganen stießen. Nicht zuletzt gehörte die Wanderausstellung "Erinnert Namibia! Mission, Kolonialismus und Freiheitskampf" zu den unterschiedlichsten Formen und Arten der Erinnerungskultur. |
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Einen Kurzreport über Hintergründe und Ereignisse des Hereroaufstands vor hundert Jahren finden Sie hier. |
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Rückblicke |
Wollen Sie auf frühere Veranstaltungen und Ereignisse unserer Arbeit zurückschauen, dann klicken Sie einfach hier. |
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In eigener Sache |
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Am 1. November 2009 hat Pfarrerin Helma Pontkees den Pfarrdienst für die Evanglisch Lutherische Kirche in deutscher Sprache in Otjiwarongo/Namibia - unserem Partner-Kirchenkreis - angetreten. Ihr Arbeitsgebiet dort umfasst die Gemeinden Otjiwarongo, Omaruru-Kalkfeld und Outjo-Kamanjab und hat eine Ausdehnung von etwa 350 x 250 km. Damit betreut sie ein Fläche, die wesentlich größer ist als der Kirchenkreis Wesel. Ihre Zeit in Namibia ist zunächst auf sechs Jahre befristet; allerdings gibt es die Möglichkeit der Verlängerung. In ihre neue Aufgabe begleiten sie unsere herzlichen Grüße und die Bitte um Gottes Segen bei der Begegnung sowie Zusammenarbeit mit den dortigen Menschen.
Pfarrerin Helma Pontkees wurde am 4.10.2009 mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Georgskirche, Mittelstraße, Schermbeck verabschiedet. Bei dem anschließenden Empfang im Jugenheim an der Kempkesstege nahmen viele Weggefährten, Freunde und Gemeindemitglieder die Gelegenheit zu persönlichen Abschiedsworten wahr.
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Termine und Veranstaltungen |
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